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Riassunto per l'esame di Lingua Tedesca, prof Ehradt, libro consigliato Basiswissen Deutsche Phraseologie, Donalies

Riassunto per l'esame di lingua tedesca e del prof. Ehradt, basato su appunti personali del publisher e studio autonomo del libro consigliato dal docente Basiswissen Deutsche Phraseologie, Donalies, dell'università degli Studi Carlo Bo - Uniurb. Scarica il file in PDF!

Esame di Lingua tedesca docente Prof. C. Ehrhardt

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 Idiomatizität ist die irreguläres Verhältnis zwischen der Bedeutung der Wortkomponenten und der

Bedeutung der ganzen Wortverbindung. Es ist ein Kann- Kriterium

o Vollidiomatizität ‚Etwas über Bord Werfen‘

o Teilidiomatizität , ‚‘blinder Passagier‘

o Nichtidiomatizität ‚Maßnahmen treffen‘

 Ein Wort kann uns also Verschiedenes bedeuten, je nach Gebrauch. Linguisten sprechen hier von

Ambiguität. Es gibt die möglikeit des Wortwitzes. Die von Sprecher zu Sprecher variieren kann.

Nach diesem Modell Würde der Hörer nach Vergleich von Kontext und literaler

Äußerungsbedeutung zur Feststellung kommen.

 Über den mnemotechnische Präsenz von Phraseme gibt zwei konträrere Vorstellungen

o für einen Linguisten phraseme sind semantisch nichtteilbare Garzeiten speichern.

o Für anderen Linguisten sind enge Assoziationen, die unser Lexikon strukturieren. Das heißt

semantisch teilbare Verbindungen.

o Für Dobrovol’skij Dekompositionshypothese assoziiert beide Theorie.

 Aristotele begriff

o Ein Gegenstand ist eine Einheit der ontologischen Ebene, also eine Sache oder Tatsache in der

Welt z.B. eine Giraffe oder die Liebe

o Ein Begriff ist eine Einheit der epistemologischen Ebene, eine Idee, eine Abstraktion z.B. die

Vorstellung von einer Giraffe oder von der Liebe

o Ein Zeichen ist eine Einheit der sprachlichen Ebene, z.B. ein Wort Giraffe oder Liebe.

Begriffe werden auch versprachlicht durch polylexikale Verbindungen wie ‚das höchste der Gefühle‘

 Phraseme versprachlichen jeweils ein Begriff. Dobrovol’skij vorschlagen, ein Phrasem, das

semantisch durch ein Wort beschreiben werden kann, als Versprachlichung eines Begriffs

aufzufassen. Hermann plädiert für eine Kategorie Einwortphrasem, damit derartige

Wortkonstruktionen adäquat beschreiben werden können. Zusammensetzung und

Phrasembildungen bleiben somit zwei getrennte Kapitel.

3_ Wer macht Phraseme, wer benutzt sie und warum? Effekte

 Für Luege sind Phraseme Konventionalisierten Äußerungen. Manche Phraseme sind universal,

manche national, manche sind kleinkreisig. Autoren auf eine Vereinbarung mit ihrem

Lesepublikum.

 Für Keller sprachkonventionen sind das Produkt gemeinsamer Handlungen viele Individuen über

einen langen Zeittraum hinweg.

 Teila nennt als Hauptquellen für Phraseme etwa den religious, philosophical, literary, political and

poetic discourse

 Interphrseme sind sprachliche Gemeinsamkeiten auf phraseologischer Ebene in verschiedenen

Sprache. Sie entstehen aus

o gemeinsame Quellen

o Gleiche Erfahrungen

o Kommunikation auf Direkten Kontakt

 Wenn wir Phrasemen aus andere Sprache entlehnen, haben wir Lehnphrasemen. ‚la dolce vita‘

‚c’est la vie‘. Es gibt zwei Möglichkeiten Entlehnung

o Eine unveränderte Form wie ‚la dolce vita‘.

o Die sogenannte Lehnbildung, Einpassung in die einige Sprache wie bei ‚das süße Leben‘

 Nationale Phraseme sind einzelsprachspezifisch ‚blauer Brief‘ ‚green card‘. Solche nationalen

Unterschiede sind schwierig für die interkulturelle Kommunikation. Falsche Freunde sind

vermeintliche Entsprechungen zwischen Sprachen, die uns zu irrtümlicher Interpretation verleiten.

 Eine neue Quelle ist die Werbung. Die griffigen pfiffigen Slogans der Werbung übernehmen wir

gerne samt Flair, Collness und Ironie in unsere eigenen Kontexte.

 Alle nutzen die Phraseme. Sie sind Imperativ der Philosophen, der Geisteswissenschaftler, Juristen,

Journalisten… wir alle nutzen alle Phraseme, wenn wir sie brauchen.

 Für Grice gilt das Kooperationsprinzip

o Sei Informativ! ○ Sei wahrhaftig! ○ Sei relevant! ○ Sei klar!

Mit Phrasemen können wir unkooperativ und unwahrhaftig sein. Phraseme sind schwere

Geschütze, ihre Autorität will uns mundtot schlagen.

 Phrasem ist praktisch: wir können uns effizienter Verständigen. Sie rationalisieren unsere

Ausdrucksweise durch Anknüpfung an Vertrautes.

 Sie steuern die Kommunikation. Mit ihnen kann mann ein Gespräch eröffnen oder Schließen ‚sehr

verehrte Damen und Herren‘, oder kann man ein Problem Kontestualisieren , ich glaube‘. Manche

Phraseme wie ‚in drei Teufels Namen‘ tragen keinen Satzgliedcharakter und verleihen der

Äußerung eine bestimmte Modalität. Wir finden auch ‚falscher Fuffziger‘ und ‚blöde Kuh‘

 Phraseme zeigen unsere Gefühle. Sie sprechen von Erwartung, Hoffnung, Wunsch, Einschätzung

und Bewertung.

 Phraseme definiere uns sozial. Durch die Benutzung bestimmter Phraseme können wir uns selbst

und die anderen sozial definieren: zu welcher sozialen Gruppe wir gehören wollen und von welcher

wir uns lieber distanzieren; welches Bild wir von uns haben und wie wir uns das andern

Präsentieren. Rituale sind ein hocheffizientes Mittel um soziale Beziehungen zu knüpfen, zu

bestärken, zu erhalten.

 Phrasemen transportieren Erfahrungen, Meinungen, Erkenntnisse, Einsichten ‚wie man so schön

sagt…‘ und Ideen ‚cogito ergo sum‘.

4_ Wie werden Phraseme gemacht? Strukturen

Phrasemen lassen sich in zwei Strukturtypen gliedern: SATZTEILPHRASEME und SATZPRASEME.

SATZTEILPHRASEME

Sie sind Verbindungen wie ‚Schwarzer Markt‘. Sie bleiben in den Texten zusammen und werden ein bloc in

Sätze eingebaut. In der Phraseologie werden sie als ‚wortäquivalent‘ eingestuft, insofern sie ‚die gleiche

Funktion ‘wie Wörter haben können.

Diese Gruppe gliedert sich nach morphosyntaktischen Krieterien in weitere Untergruppen.

Substantivphraseme

Sie spielen im Deutschen eine dominante Rolle.

1.Substantivphraseme mit Adjektivattribut Schwarzer Markt, roter Faden

 Die meisten Substantivphraseme bestehen aus einem Substantiv und einem attribuierenden

Adjektiv. Ein Attribut bestimmt ein Attribuierte semantisch näher. Hier finden wir zahlreiche

Fachtermini wie ‚spitzer Winkel‘ ‚Big Bang‘.

 Wir finden auch Onyme, zum Beispiel Toponyme ‚Schwarzers Meer‘. Hier die Verbindung ist

grafisch markiert, indem das Adjektiv groß geschreibt ist. Auffällig ist es in Sprachen, in denen

Kleinschreibung dominiert.

 Es gibt auch viele Verbindungen mit Farbadjektiven, die sind emotionsgeladen wie ‚blaue Blume‘

oder ‚Weiße Weihnachten‘. Verbindungen mit Farbadjektiven sind universal. z.B. die Farbe Schwarz

in Europa hat einen symbolischen Bedeutungsaspekt des Bösen ‚schwarzes Schaft‘ ‚black sheep‘

‚pecora nera‘

 Seltenen Parallelen gibt es nur zwischen Substantivkomposita und substantivphrasemen wie

‚Schwarzmarkt / Schwarzer Markt‘ und ‚Frischluft / frische Luft‘. Deutsche Sprecherschreiber

tendieren mehr zur Bildung von Komposita. In andren Sprachen, wo im Deutschen Komposita

stehen, stehen dort Phraseme.

 Das Substantiv (der Kern der Verbindung) steht immer rechts, das Adjektiv immer links.

 Über Kollokationen sagte Heringer: ‚was genau Kollokationen sind, möchte ich nicht definieren

müssen‘. Kollokationen sind also die vielen Wortverbindungen, die sich sprachspezifisch etabliert

haben ‚er hat die Zähne gewaschen. Nein das ist Französisch. Er hat die Zähne geputzt‘.

Kollokationen sind die ‚enge Assoziationen‘ die unser mentales Lexikon strukturieren.

Ungeklärt ist nach wie vor, wie Phrasem und Kollokation zueinander stehen sollen. Es gib zwei

Modelle. Ein Modell stellt die Kollokation über das Phrasem und das zweite stellt das Phrasem über

die Kollokation. Modell I Modell II

Kollokationen Phrasem

/ \ / \

Phrasem Nichtidiomatisches Redewendung Kollokation

2.Substantivphraseme mit Genitivstruktur Schwert des Damokles

 Die meisten Substantivphraseme mit Genitivstruktur sind postsubstantivische Strukturen, das

heißt: das Genitivattribut steht nach dem Substantiv. Mitunter gibt es auch praesubstantivische

Strukturen z.B.: ‚Montezumas Rache‘. Phraseme dieses Typs verwenden wir eher selten zur

sachlichen Nomination. Vielmehr werden hier unter anderen Geschichten unseres gemeinsamen

Kulturhintergrunds transportiert, etwa die Gesichte von Ei des Kolumbus.

 Im Deutschen können wir zwei Substantive ohne Kasusmarkierverbinden z.B. ‚eine Stange Geld‘

 Substantivphraseme mit Praepositionalstruktur ‚Zimmer mit Aussicht‘

 Typische Substantivphraseme mit Präpositionalattribut sind: ‚Dame von Welt‘ ‚Sand im Getriebe‘.

 Wie die mit Genitivattribut verwenden wir auch solche Phraseme eher nicht zur sachlichen

Nomination. Hinter vielen stecken mittransportierte Geschichten, so auch mit ‚Zimmer mit

Aussicht‘

 Stabreim (Anreim oder Alliteration) ist hier beliebt. Es ist eine schöne antike Rhetorikfigur, bei der

gleich anlautende Wörter kombiniert werden ‚Freude am Fahren‘

4.Mehrlingsformeln Tag und Nacht

 Die meisten substantivischen Mehrlingsformeln sind Paarformel und konnen mehr als zwei

Bestandteie haben. Sie unterscheiden sich nach semantischen Kriterien:

A. Paarformeln mit Synonymen (auch Zwillingsformeln genannt) wie bei biologischen Zwillingen

sind auch Synonyme nie ganz und gar synonym ‚Kind und Kegel‘ ‚Geld und Gut‘

B. Paarformeln mit Antonymen. Sie sind Wörter die Entgegengesetztes sagen. Himmel und Hölle‘

‚Freund und Feind‘

C. Paarformeln mit assoziativen Bestandteien. Sie kombinieren Wörter für assoziativ ähnliche

Begriffe ‚Hand und Fuß‘ ‚Tod und Teufel‘ ‚Land und Leute‘

 Ein großer Teil der substantivischen Wortpaare ist als Präpositionalgruppe phraseologisiert

‚mit Haut und Haar‘ ‚unter Dach und Fach‘ ,in Hülle und Fülle‘

 Negationen spielen eine Rolle z.B. ‚ohne Wenn und Aber‘ ‚ohne Furcht und Tadel‘

 Ellipsen kommen bei der Verbindung von Komposita vor. Sie erlauben das Auslassen eines

von zwei identischen Teilen der Komposita z.B. des ersten ‚–speise‘ in ‚Leib- und

Magenspeise‘

 Substantivische Dreiformeln wie ‚Sonne, Mond und Sterne‘. Die Konjunktion ‚und‘ kann

fehlen. Diese Möglichkeit ist sehr häufig in Werbeanzeigen und Überschriften benutzt.

Auch hier treffen wir wieder auf elliptische Formen wie ‚Hals-, Nasen-, Ohrenarzt‘

 Viererformeln sind extrem selten ‚Messer, Gabel, Schere, Licht‘ ‚-sind für Kinder nicht‘

 Interessant für Phreseologen ist unter anderem die Abfolge der Bestandteilen.

o Das ‚me-first-Prinzip‘ (Cooper/Ross) führen wir zuerst uns selbst, den Menschen

und das Menschen Nahe ‚Herr und Hund‘

o Das , Basis vor Ableitung‘ Prinzip(Lenz) ‚auf Gnade und Ungnade‘

o Das ‚Wertungspolarität‘ Prinzip ‚Freud und Leid‘

o Das ‚Wachsenden Glieder‘ Prinzip ‚Tod und Teufel‘

 Einige Substantivische Phraseme funktionieren wie Schablonen wie ‚X hin, X her‘ oder ,X

um X‘ ‚Stunde um Stunde‘

Adjektivphraseme

Adjektivphraseme haben ein Adjektiv als syntaktischen Kern ‚knapp bei Kasse‘

Typische Adjektivphraseme dagegen sind Vergleiche oder Mehrlinsformeln

1.Adjektivphraseme mit Vergleichspartikel flink wie ein Wiesel

 Auch komparative Phraseme genannt enthalten die semantische Beziehung des Vergleichs.

im Gegensatz zur Metapher ist der Vergleich direkt an der Oberfläche durchgeführt ist. Sie

verstärkten den Ausdruck. Sie haben mehr Ausdruck und mehr Kraft als die Adjektive allein

‚hungrig wie ein Wolf‘ (ist übermäßig hungrig) ‚rot wie Blut‘

 Genau funktionieren auch uns noch unbekannte Vergleiche

 Die Vergleiche Zeigen die Willkür der Sprache ‚dumm wie Bohnenstroh‘ eng. ‚thick as a

brick‘

2.Mehrlingsformeln frank und Frei

 Wir verbinden solche Synonyme mit ‚und‘ ‚fix und fertig‘

 Mitunter verbinden wir auch Antonyme wie ‚lein aber frei‘ mehr oder weniger‘ ‚mehr

schlecht als recht‘

 Auch hier finden wir wieder Stab- und Endreime ‚frank und frei‘ ‚rank und schlank‘

 Sie werden üblicherweise nur adverbial oder prädikativ verwendet z.B. ‚er erklärt es lang

und breit‘. Dagegen eher selten attributiv z.B. ‚eine lange und breite Erklärung‘

 Es gibt auch elliptische Formen wie ‚hieb- und stichfest,

 Dreierformeln sind extrem selten wie ‚heimlich, still und leise‘

 Auch Viererformeln sind extreme selten wie ‚frisch, fromm, fröhlich, frei‘

 Einige adjektivischen Mehrlingsformeln haben unikale Bestandteile z.B. ‚klipp und klar‘. Für

Fleicher unikale sind Relikte aus altern Sprachstufen. Er nennt sie ‚Nekrotismen‘

 Dann wandeln wir die ausgestorben Relikte zu Lebendigem z.B. ‚etwas aufs Tapet bringen‘ -

etwas thematisieren- haben wir gemeinschaftlich zu ‚etwas aufs Trapez bringen‘ motiviert,

weil uns das Tapet, also die grüne von Verhandlungstischen, nicht mehr geläufig ist.

Verbphraseme

Sie haben ein Verb als Kern. Sie haben die üblichen Strukturen von Verbphrasen, je nach Valenz des

Kernverbs, also je nachdem, welche Mitspieler ein Verb fordert erlaubt. Sie Können sich verbinden z.B.

o Mit akkusativischen Substantiven ‚den Daumen drücken‘

o Mit Adjektiven ‚blau machen‘

o Mit Präpositionalattributen ‚ins Augen fassen‘

o Mit komplexen Satzteilen zu hochkomplexen Phrasemen ‚die Katze im Sack kaufen‘

Jetzt wir haben eine Frage: Ist das Phrasemen ‚lang und breit erklären‘ ein Verbphraseme oder ist es ‚lang

und breit‘ ein Adjektivphrasem? Wir erklären, erzählen, erläutern oder thematisieren lang und breit. Wir


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DETTAGLI
Corso di laurea: Corso di laurea in lingue e culture straniere
SSD:
Università: Carlo Bo - Uniurb
A.A.: 2017-2018

I contenuti di questa pagina costituiscono rielaborazioni personali del Publisher kiara2781 di informazioni apprese con la frequenza delle lezioni di Lingua tedesca e studio autonomo di eventuali libri di riferimento in preparazione dell'esame finale o della tesi. Non devono intendersi come materiale ufficiale dell'università Carlo Bo - Uniurb o del prof Ehrhardt Claus.

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