Riassunto: TEDESCO3 2019/20
Modulo 1: Grundlagen der Deutschen Phraseologie
Phraseologie: eine Einführung am Beispiel des Deutschen
(Text 1)
1. Einführung und Grundbegriffe
1.1 Erste Beobachtungen und Grundbegriffe
In jedem deutschen Text findet man einige Ausdrücken dieser Art:
- Jmdm. Einen Korb geben
-Öl ins Feuer gießen
-Alle Wege führen nach Rom
Burger , der Sprachwissenschaftler, hat eine DEFINITION gegeben:
„Alle diese Ausdrücke bestehen aus Wörter, die nicht nur für dieses eine Mal
zusammengestellt (combinato/assemblato) sind, sondern es handelt sich um
Kombinationen, die uns als Deutschsprechenden genau in dieser Kombination bekannt
sind, ähnlich wie wir die deutschen Wörter mit einer Bedeutung kennen.“
Wir nennen sie PHRASEME, die lexikalischen Bestandteile nennen wir Komponenten,
die Teildisziplin del Linguistik, die sich mit Phrasemen befasst, heißt PHRASEOLOGIE.
Gleichbedeutend mit „Phrasem“ werden oft die Termini „feste Wortverbindung“ und
„phraseologische Wortverbindung“ verwendet. Der gegenbegriff (termine opposto)
dazu ist freie Wortverbindung.
Einige dieser Ausdrücke sind auch als „Redensarten“ (modi di dire) und „Sprichwörter“
(proverbi) bezeichnet. Redensart ist die Bezeichnung in der Alltagsprache und
Sprichwort ist die Bezeichnung, die mehr in der Linguistik verwendet ist.
Es gibt einige allgemeine MERKMALE:
unterschiedlich lang
Sie sind ; der kürzeste hat nur zwei Wörter/Lexeme
(Guten Appetit), der längste hat deren zehn (Was du Heute kannst besorgen,
das verschiebe nicht auf morgen).
Sie haben unterschiedliche syntaktische Funktion und innere Struktur, zum
Beispiel können sie ein ganzer Satz oder nur eine Nominal- oder
Adverbialphrase usw.
Manchmal sind sie veränderbar (modificabili), zB. Konjugation des Verbs und
manchmal nicht. Struktur nicht auffällig
Die meisten sind von ihrer (random), sondern wirken
sie wie Wortkombinationen der deutschen Sprache, die wir als unikale
Komponente mit einer Bedeutung sehen.
Bei einigen Ausdrücken kann man die Bedeutung schnell verstehen, wenn die
Komponente auf den ersten Blick erkennbar sind, und sie eigentlich bedeuten,
was wir wissen. Andersmal verstehen wir nicht es so schnell, weil das Ausdruck
wörtliche
zwei verschiedene Bedeutungen und Interpretationen haben kann:
und übertragene.
sich die Zähne putzen Jmdm.
zB = (verstehbar – nur wörtliche Bedeutung) vs.
einen Korb geben (beide Bedeutungen hat – realer Korb jemandem geben oder
Öl ins Feuer gießen
nicht bei einem Date erscheinen) / (beide Bedeutungen hat
– reales Öl in reales Feier gießen oder einen Streit zu schüren-fomentare).
Die wörtliche Bedeutung versteht man natürlich aus den Komponenten, die
übertragene Bedeutung kann man als Muttersprachler Sprecher des Deutschen
mit „Wahrscheinlichkeit“ (probabilità) und Vorstellungskraft (immaginazione)
erschließen. Neben die Bezeichnung „übertragene Bedeutung“ verwenden wir
auch den Terminus „phraseologische Bedeutung“, die die Wörter/Komponenten
Eigenbedeutung
innerhalb des Phrasems sehen, wie sie eine haben. Wenn die
Komponente des Phrasems eine andere Bedeutung haben, wenn sie allein
außerhalb stehen und verwendet werden, und wenn sie nur innerhalb einem
bestimmte Kombination eine bestimmte Bedeutung haben, sprechen wir von
freier Bedeutung.
Mit den meisten der Ausdrücke bezeichnet man Personen, Gegenstände,
Sachverhalte, Vorgänge der Welt.
Die Komponenten sind in den meisten Fällen lexikalisch festgelegt, aber nicht
überall.
Einige der Ausdrücke scheinen in ihrem Aufbau einem Muster zu folgen,
anderen keinem.
Bei einigen der Ausdrücke kommt es in den Sinn, dass sie eine Quelle (fonte)
von einem bestimmten Autor haben. zB. „Sein oder Nichtsein, das ist die Frage“
=Hamlet von Shakespeare.
Wir können von Phraseologie in weiteren Sinn (senso esteso) oder in engeren Sinn
(senso ristretto) sprechen. Eigene Linguisten denken, dass die Phraseologismen immer
3 Merkmale (wie in dem engeren Sinn) haben müssen, um sie als es zu nennen
werden. Anderen denken, dass nur die ersten 2 Merkmale (wie in dem weiteren Sinn)
ehrlich notwendig sind, um die Kombination von Wörter als Phraseologismen zu
nennen. Die jüngeren Forschungen zeigen, dass der engere und der weitere Bereich
der Phraseologie nicht so klar voneinander abgrenzbar sind, wie man das früher
annahm (ipotizzava). Der Schwerpunkt (attenzione) liegt allerdings (tuttavia) auf
der Phraseologie im engeren Sinn.
Der weitere Sinn bietet nur 2 Eigenschaften (proprietà/caratteristiche):
-POLYLEXIKALITÄT
-FESTIGKEIT
Der engere Sinn bietet hingegen 3 Eigenschaften:
-POLYLEXIKALITÄT (polilessicalità):
Es ist das erste Merkmal und es ist nicht so schwierig zu definieren. Ob ein Ausdruck
mehrere Wörter umfasst (comprende), ist in der Regel leicht entscheidbar. Es geht um
die sprachliche Einheit von Wörter, die syntaktisch festgelegt ist.
-FESTIGKEIT (stabilità):
Der Begriff der Festigkeit ist sehr viel schwerer fassbar (comprensibile/concreto) als
der Polylexikalität. Wir müssen sprechen darüber, was Gebräuchlichkeit,
Psycholinguistiche Festigkeit, Strukturelle Festigkeit (mit ihre Irregularitäten und
Restriktionen), Pragmatische Festigkeit und Relativierung der Festigkeit sind.
→ Zuerst umfasst Festigkeit die GEBRÄUCHLICHKEIT (utilizzo). Wenn viele Menschen
ein Phrasem benutzen und es mit derselben Bedeutung kennen oder wenn jemand ein
Phrasem hört und liest und sie es direkt erkennen, ohne auf die potentielle wörtliche
Bedeutung zurückgreifen(ricorrere) zu müssen, ist das Phrasem gebräuchlich (di uso
comune), deswegen es die Grundbedingung (condizione essenziale) der Festigkeit hat.
Über Gebräuchlichkeit werden in der Phraseologie-Forschung häufig vorschnelle
(precoci) und unüberprüfte (non verificate) Annahme (ipotesi) gemacht. Es ist gar
nicht so einfach herauszufinden, ob ein Phrasem „allgemein“ gebräuchlich ist. Die
Intuition des Linguisten und seine individuelle Überzeugung (convinzione) genügt
nicht. Die Wörterbücher bringt auch keine Klarheit. Was bleibt, sind Befragungen
(interviste) von Versuchspersonen und Untersuchungen zu Frequenz bestimmter
Phraseme.
→ Es gibt PSYCHOLINGUISTISCHE FESTIGKEIT, in der das Phrasem als mentale Einheit
gespeichert ist, ähnlich wie ein Wort. Im Gegensatz zu den Wörtern aber sind die
meisten Phraseme keine „kompakten“ Einheiten, sondern verhalten sie sich in
mancher Hinsicht wie „normale“ syntaktische Gebilde (Relativierung).
→ Es gibt auch STRUKTURELLE FESTIGKEIT, in diesem Sinne kann die Einheit
verwendet werden, ohne immer an der Struktur denken. Das heißt, dass wir nicht an
„wie“ diese Einheit zu bilden oder gebildet ist denken, und wir denken nicht daran, ob
sie den morphosyntaktischen und semantichen Regeln folgt oder nicht. Die
phraseologischen Kombinationen sind keine freie Wortverbindung wie in der nicht-
Irregularitäten und
phraseologische Kombination, deswegen gibt es manchmal
Restriktionen. Wenn wir etwas verändern, ist das Phrasem nicht mehr erkennbar.
↘Irregularitäten: Bei einer Gruppe von Phrasemen gibt es Irregularitäten in der
Morphologie und Syntax, wie ein unflektiertes attributives Adjektiv (auf gut
Glück -anstelle von- auf gutes Glück), eine schlechte Verwendung des
Pronomens oder der Valenz des Verbs.
↘Restriktionen: Es gibt 2 verschiedene Arte von Restriktionen der Form, in
diesem Sinn hat der Satz nur in einer bestimmten Kombination die übertragene
Bedeutung.
a) Morphosyntaktische Restriktionen: Man kann einige morphologische
und syntaktische Operationen, die bei freien Wortverbindung
stattdessen möglich sind, mit einem Phrasem (nicht-freie
Wortverbindung) nicht vornehmen (applicare).
zB. Das ist kalter Kaffee= è acqua passata/es ist schon lange bekannt
Das Kaffee ist kalt= il caffé è freddo (die phraseologische
Bedeutung ist verloren).
b) Lexikalisch-semantische Restriktionen: Man kann eine Komponente
nicht durch ein synonymes Wort ersetzen, andernfalls verliert der Satz
die phraseologische Bedeutung.
zB. die Flinte (fucile) ins Korn werfen= gettare la spugna/aufgeben
die Gewahr ins Korn werfen= lanciare la pistola nel grano
→ Es gibt auch die RELATIVIERUNG DER FESTIGKEIT. Die jüngere Phraseologie-
Forschung hat gezeigt, dass absolute lexikalische Festigkeit nur bei wenigen
Phrasemen gibt, dass die Mehrheit jedoch in bestimmten Grenzen (entro certi limiti)
die Möglichkeiten zu etwas ersetzen haben.
Variation und Modifikation.
Es gibt zwei Aspekte einer Relativierung:
↘Variation: Für viele Phraseme gibt es nicht -eine- vollständig fixierte Nennform,
sondern zwei oder mehrere sehr ähnliche Varianten. Es gibt viele Typen von
Varianten.
a) Grammatische Varianten einer Komponente:
zB. seine Hand/seine Hände im Spiel haben (avere le mani in pasta)
b) Lexikalische Varianten, zwei verschiedene Elemente erfüllen können :
zB. bis zum Hals/bis über den Hals (fino al collo)
c) Kürzere oder längere Varianten:
zB. sich etwas im Kalender anstreichen/sich etwas rot im Kalender
anstreichen
d) Die Reihenfolge der Komponenten ist bei manchen Phrasemen
variabel:
zB. aussehen wie Milch und Blut/wie Milch und Blut aussehen
e) Die externe Valenz von Varianten, wenn wir Synonyme, Antonyme und
unterschiedliche Verben um Aktionsarten zu beschreiben verwenden:
zB. jmdn. auf den Arm nehem (prendere in giro)/ jmdn. auf die Schippe
nehmen (prendere per il culo)
zB. auf dem aufsteigenden Ast sitzen (sedersi sul ramo che
sale=posizione di positiva che migliora)/ auf dem absteigenden Ast
sitzen (sedersi sul ramo che scende=posizione negativa che peggiora)
zB. jmdm. aus dem Weg gehen (togliersi dalla strada=evitare
qualcuno)/ sich jmdm. in dem Weg stellen (mettersi sulla
strada=ostacolare qualcuno)
↘Modifikation: Es ist okkasionell und individuell, weil es nur für die Zwecke
eines Textes passiert. Es ist im Massemedien und Litteratur benutzt, um etwas
zu merken. Wie für den Slogans einer Partei. zB. „Freiheit, Gleichheit,
Schwesterlichkeit“ anstelle von „Brüderlichkeit“ (fraternité), ist der Slogan von
der deutschen Partei „Die Grüne“, um die Gleichheit zwischen Geschlechte.
→Es gibt auch PRAGMATISCHE FESTIGKEIT, die von typische
Kommunikationssituationen mit typische Ausgeben spricht. Es geht um Grußformeln
(Guten Tag, Bis bald!) und Formeln mit gesprächssteuernder Funktionen (oder?, nicht
wahr?, hör mal!).
-IDIOMATIZITÄT (idiomaticità/metaforicità):
Das ist das dritte Merkmal. Damit ist gemeint, dass die Komponenten, durch die
syntaktischen und semantischen Regularitäten der Verknüpfung
(legame/interconnessione), keine voll erklärbare Einheit bilden. Die Teilklasse von
Phraseme bilden durch dieses Kriterium der Idiome. Der Prozess, durch den eine freie
Wortverbindung zu einem Phrasem wird, heißt Phraseologisierung; der Prozess, durch
den eine Wortverbindung zum Idiom wird, heißt Idiomatisierung.
Phraseme = Kombinationen von Wörter in einer bestimmten Sprache, die durch
wörtliche Übersetzung verstehbar auch in einer anderen Sprache sein können. zB. „Bis
bald“ „Was du Heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“.
Idiom = Kombination von Wörter in einer bestimmten Sprache mit kulturelle Ursprung,
die nicht direkt verstehbar durch Übersetzung in anderen Sprachen sind, zB. „Er ist
über alle Berge“.
Dieser Begriff wird in der Forschung unterschiedlich weit interpretiert. In einer weiten
Konzeption umfasst (comprende) es die strukturellen Anomalien und auch die
spezifischen semantischen Besonderheiten (particolarità). In einer engeren Fassung
meint man nur die semantischen Aspekte, wo es eine unterschiedliche Relation gibt,
zwischen der phraseologischen und freien/wörtlichen Bedeutung der Komponenten.
Das heißt, dass je stärker die Diskrepanz zwischen diesen Bedeutungsebenen ist,
Idiomatizität graduell
umso stärker idiomatisch ist das Phrasem, weil der ist.
-Wenn es keine semantische Beziehung (relazione) zwischen die zwei
Bedeutungen gibt, haben wie eine WOHLIDIOMATISCHES PHRASEM. zB. Öl ins
Feuer gießen = provozieren den Streit
-Wenn auch nur ein Komponente die Beziehung schafft, dann wir ein
TEILIDIOMATISCHES PHRASEM haben. zB. einen Streit von Zaum breichen =
einen Streit von nichts starten. [Zaum=rete]
-Wenn gibt es keine semantische Differenz zwischen die Bedeutungen, dann
haben wir ein NICHTIDIOMATISCHES PHRASEM. zB. die Zähne putzen = die
Zähne putzen. Es ist ein Phrasem weil wir können nicht ein anderes Verb, wie
waschen oder spülen, verwenden. Es ist eine feste Kombination, nur nicht
idiomatisch.
2. Klassifikation und Terminologie
Phrasem und Phraseologismus werden als Synonyme für phraseologische
Wortverbindung nennen.
Es gibt 3 großen Klassen, in den wir Phraseme klassifizieren können:
-REFERENTIELL: Referentielle Phraseme beziehen sich auf Objekte, Aktionen,
Situationen der wirklichen Welt oder fiktiver Welt. zB. Schwarzes Brett (tavola
nera/bacheca = wo Info geschrieben werden) [Objekt].
zB. jmdn über Ohr hauen (picchiare sull’orecchio = täuschen/ingannare)
[Aktion=Fechten/Scherma].
zB. Morgenstund hat Gold im Mund (il mattino ha l’oro in bocca = im Vorteil sein, wenn
man früh am Morgen sich wacht auf) [Situation].
Innerhalb der referentiellen Phraseme gibt es zwei Unterkategorie:
-Nominativ: wir sprechen von satzgliedwertigen (componente) Phrasemen, die
in dem Satz integriert werden müssen, sie bezeichnen Objekte oder Vorgänge.
zB. Schwarzes Brett.
Hier haben wie weiteren Subklassen, weil wir haben:
Verbale Phraseme:
a) wenn es ein Verb und eines oder mehrere
Satzglieder gibt. zB. den Daumen drücken (incrociare le dita = auch
fingern kreuzen), den Faden verlieren (perdere il filo), schlafende Hunde
wachen (svegliare i cani che dormono).
Nominale Phraseme:
b) sie können die Satzgliedfunktionen Subjekt und
Objekt erfüllen. zB. Hinz und Kunz (cani e porci), Ende der Fahnenstange
(la fine del palo della bandiera = il punto di non ritorno), Geschenk des
Himmels (regalo dal cielo).
Adverbiale Phraseme:
c) wenn sie die Funktion des Adverb erfüllen. zB.
auf jeden Fall (in ogni caso), im Handumdrehen (girando la mano/in uno
schiocco/seh schnell).
Adjektivale Phraseme:
d) sie können die attributiv oder prädikativ
Funktion erfüllen. zB. frisch gebacken (fresco), gang und gäbe
(typisch/normal).
-Propositional: wir sprechen von satzwertigen (frase) Phrasemen, sie fungieren
als Aussagen (dichiarazioni) über Objekte und Vorgänge. zB. Morgenstund hat
Gold im Mund.
Es gibt weiteren Subklassen:
Feste Phraseme:
a) Sie sind satzwertige Formulierungen, die in der Regeln
explizit an den Kontext angeschlossen sind. zB. das schlägt dem Fass den
Boden aus! (tocca il fondo del barile = es ist der Gipfel(culmine)!/es ist
aber genug!)
Topische Formeln:
b) Sie mussen nicht durch lexikalische Elemente an den
Kontext angeschlossen werden, sie bilden generalisierende Aussagen die
auch (aber nicht nur) in spezifischen Situationen verständlich sind. Es gibt
weiteren Untergruppen:
b.1) Sprichwörter (modi di dire): Aus Schaden wir man klug =
sbagliando si impara
b.2) Gemeinplätze (luoghi comuni), die selbstverständlicher sind
und keine neuen Einsichten formulieren. zB. Man lebt nur einmal =
si vive una sola volta
-STRUKTURELL: Sie schaffen eine syntaktische Relation durch präpositionale oder
konjunktionale Phraseme. zB. „im Laufe (nel corso del)“ „im Hinblick auf (in
riferimento a)“ [Präpositionen]
zB. „wenn auch (anche se)“, „weder…noch (ne…ne)“, „sowohl…als auch (sia…sia)“
[Konjunktionen]
-KOMUNIKATIV: Sie sind bestimmte Aufgaben, wie Routinformeln. zB. Ich meinte,
naja, ach so.
3. Einige Klassen im Detail
-KOLLOKATIONEN:
Kollokationen wurden früher im Rahmen (materia) der Phraseologie nur wenig
beachtet, sind aber nun wichtig geworden. Die Korpus Linguistik ermöglicht die
Festigkeit von Wortverbindungen an immensem Sprachmaterial zu erforschen.
Dabei hat sich gezeigt, dass es einige Verbindungen gibt, deren Elemente
verfestigt (solidificate) in bestimmten Kollokationen sind, und deswegen alle
Menschen sie so benutzen, aber wenn wir ein Element andern, sind sie jedoch
erkennbar und versehbar. Das passiert, weil die Mehrheit der relevanten
Wortverbindungen in Kollokationswörterbücher (circa 95000) nicht-idiomatisch
Sich die Zähne putzen.
oder teil-idiomatisch sind. zB. -> wenn wir „putzen“ mit
„waschen“ ersetzen, ist die Bedeutung der zweiten Formulierung auch
erkennbar auf semantische Gründe, aber Menschen präferieren die
Formulierung mit dem Verb „putzen“.
Oder es gibt andere Phraseme mit Verben, die eine bestimmte Bedeutung
nehmen, wenn sie in einigen bestimmten Kollokationen mit bestimmten
die Kleider tragen
Objekten sind. zB. -> indossare i vestiti. Wenn wir „tragen“
mit „anziehen“ ersetzen, ist die Bedeutunggleich, weil „anziehen“ bedeutet
„indossare“, aber wenn wir „tragen“ in ein anderem Satz finden, ist die
Bedeutung nicht mehr „indossare“, sondern „portare“.
-FESTE PHRASEN:
Sie sind nicht einfach abgrenzbar (confinabili), weil ein und dasselbe Satz zu
verschiedene Gruppen
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
Scarica il documento per vederlo tutto.
-
Riassunto esame Storia della lingua tedesca, prof. Panieri, libro consigliato Storia della lingua tedesca, Coletsos
-
Riassunto esame Lingua Tedesca, prof. Costa, libro consigliato Storia della Lingua Tedesca, Coletsos
-
Esame di lingua e traduzione spagnola 3 (prof. Sciutto)- appunti sulla fraseologia y las unidades fraseologicas
-
Riassunto esame Lingua tedesca, prof. Gigliotti, libro consigliato Wolfgang Amadeus Mozart, Cat