Eigenhändige Vita Kurt Tucholskys
Dieser Text ist der Kurt Tucholskys Lebenslauf, den er selbst geschrieben hat.
Tucholsky wurde am 9. Januar 1890 in Berlin geboren.
Er besuchte das Gymnasium und im Jahr 1909 bestand er die Reifeprüfung.
In Berlin und in Genf studierte er Jura und im Jahr 1914 promovierte er cum
Laude.
Nach dem Diplom, während des Krieges, war er dreieinhalb Jahre Soldat in dem
Heere und dann, nach dem Krieg, wurde er Leiter der humoristischen Beilage
des Berliner Tageblatt, „Ulk“.
Im Jahr 1924 wurde Tucholsky Mitarbeiter der Berliner Wochenschrift „Die
Weltbühne“ und der „Vossischen Zeitung“ nach Paris, wo er sich bis zum Jahre
1929 aufhielt.
In diesem Jahr mietete er eine Villa in Hindas, das in Schweden liegt, wo er sich
ständig niederließ, aber wegen eines Halsleidens, musste er viele Reisen nach
Frankreich, Österreich, England und in die Schweiz machen.
Während seines Lebens hat er zwei Frauen geheiratet, aber keine Kinder
gehabt. Die beide Ehen waren aber leider geschieden.
Vokabeln:
eigenhändig = mit eigener Hand
- der Lebenslauf = curriculum vitae
- die Reifeprüfung = die Matura / das Abitur
- Jura = die Rechtswissenschaft
- Heeresdienst = das Dienst im Heere
- die Beilage (inserto) = das Teil
- aufhalten = in einem bestimmten Ort sein / verbringen
- niederlassen = an einen Ort ziehen, im dort zu wohnen oder zu arbeiten
- ununterbrochen = ohne Pause
- zahlreiche = reich an Zahlen
- unterstützungsberechtigten = die Recht auf Unterstützung (sussidio)
- haben
ein Man/eine Frau kann: verheiratet / geschieden / ledig (unverheiratet) /
- verwitwet (vedovo)
Fremdsprachen lernen für Europa - ja, aber wie?
In diesem Text geht es um Fremdsprachen, die heute sehr wichtig sind.
Wer etwas in die Zukunft beruflich erreichen will, sollte sich nämlich in
mindestens zwei Fremdsprachen unterhalten.
Einige Experten haben untersucht, dass drei Faktoren für das Erlernen einer
Fremdsprache wichtig sind:
die Lernmotivation;
- das eigene Sprachtalent;
- der Zugang, den man zu der fremden Sprache hat.
-
Die Forscher haben auch herausgefunden, dass die ausländische Erwachsene,
um sich die neue Sprache anzueignen, zuerst wichtige Nomen, Verben und
Personalpronomen, dann Modalverben und schließlich die Hilfsverben haben
und sein lernen.
Die Situation bei den Kindern ist total anders: Die Kinder lernen assoziativ, ihre
Angst vor Fehlern ist geringer (più bassa) als bei Erwachsenen, sie sind auch
spontaner und so lernen sie schneller und besser als ihre Eltern.
Am Ende des Textes wird es gesagt, dass die beste Methode um
Fremdsprachen zu lernen ist mehrere Wochen lang im Land zu verbringen.
Aber diejenige, die sich das nicht leisten können, haben eine andere
Möglichkeit: Sie können z.B. heimischen Sprachkursen teilnehmen um in der
Fremdsprache aktiv zu sein.
Vokabeln:
sich unterhalten: beherrschen ( = avere la padronanza)
- der Zugang: die Möglichkeit eine Fremdsprache zu lernen
- sich aneigneten: etwas an sich nehmen, das einem nicht gehört
- leisten: keine Möglichkeit haben
- Die gerettete Zunge
In diesem Text geht es um wie der Schriftsteller Elias Canetti Deutsch gelernt
hat.
Er war 8 Jahre alt, als seine Familie nach Wien umziehen musste.
In Wien, wegen seines Alters, sollte Canetti die 3. Klasse besuchen, aber er
musste Deutsch lernen, um in diese Klasse aufgenommen zu sein.
Die Mutter ging also in eine Buchhandlung, nahm eine englisch-deutsche
Grammatik und fing ihm Deutsch zu lehren.
Sie begann ihm Sätzen beizutragen (lehren), aber er konnte nur den ersten
Satz wiederholen und übersetzen, und dann nichts mehr.
Seine Mutter wurde zornig: sie sagte, dass es unmöglich war, dass er keine Lust
hatte Deutsch zu lernen und, dass sie ihn nicht nach Wien mitbringen würde.
Elias war total erschrocken (spaventato) vor ihrem Hohn: wegen der Angst war
er immer unruhig und Deutschlernen wurde seine Besessenheit.
Vokabeln:
zornig: wütend
- der Hohn: disprezzo
- die Besessenheit: etwas in den Mittelpunkt seines Lebens stellen
- unerträglich: etwas so schlimm, dass man es nicht ertragen kann
- beibringen: lehren
- verdrossen: verärgert, verstimmt, schlecht gelaunt
- einsilbig: ein Mensch, der wenig und nicht gern redet
- Der erste oder der einzige Tag
In diesem Text geht es um die Stadt von Berlin und was ein Tourist, der nur
einen Tag in Berlin verbringt, besichtigen kann.
Die Touristen können an einem Kiosk der größeren Bahnhöfen die
Verkehrsversbundtageskarte kaufen, mit der sie alle Verkehrsmittel nehmen
können, um die Stadt anzusehen.
Zuerst können sie einen Bus nehmen und an den Großen Stern aussteigen, wo
die Statue der Viktoria auf einer Säule über dem Tiergarten schwebt. Hier
können sie auch 285 Stufen hinaufgehen (salire), die im Inneren der
Siegessäule gibt, um Berlin von oben zu beobachten.
Dann können die Touristen auch den Brandenburger Tor und die Opfer sehen.
Der Bus bringt die Touristen in das Regierungsviertel der Hauptstadt, wo sie die
Möglichkeit haben die Reste der Mauer zu sehen und dann, mit der U-Bahn,
können sie auch zu der Kochstraße ankommen, wo das Mauer-Museum
stattfindet.
Am Ende des Textes gibt der Autor Raten zum Ausgehen und zur
Abendprogramme: die Touristen können z.B. in dem Musical-Theater oder in der
„Bar jeder Vernunft“ ein schönes Abend verbringen.
Vokabeln:
ansehen: besichtigen
- üblich: gewöhnlich/normal
- Überblick: die gute Aussicht von einer Stelle aus, die höher liegt als ihre
- Umgebung;
ein Gespür bekommen: die Fähigkeit, etwas mit dem Gefühl (instinktiv
- richtig) zu erfassen;
Unternehmungsgeist: die Lust, etwas zu organisieren;
- Ausgehen
Dieser Text ist eine Broschüre, in der die wichtigste Restaurants, Bars und
Cafès von Berlin vorgestellt werden.
Zwiebelfisch: vor der Morgendämmerung kann man jederlei (di tutti i
o tipi) Leute hier finden (Nachtschwärmer, Frühaufsteher, Lebenskünstler
und Geschäftemacher), die diskutieren, Schach (scacchi) spielen oder
einfach sitzen;
Operncafé: hier kann man das „amerikanische Frühstücksbuffet“ kosten;
o dieses Lokal ist vor allem berühmt für Strudel und Trüffel, die in einem
klimatisierten Lokal ausgestellt werden;
Café Savigny: dieses Café liegt in einer prominenten Lage, bietet bis in
o den Nachmittag ein nobles Frühstück und man kann eine umfangreiche
Auswahl an Zeitungen und Zeitschriften;
Berlin-Museum: dieses Lokal ist eine Weißbierstube, die kalte
o berlinische Spezialitäten bietet und die wie eines Museum eingerichtet
ist;
Lutter & Wegner: dieses Restaurant wird von Schriftstellern,
o Schauspielern und Operettenstars besucht. Es war bekannt für seinen
Weinkeller und als Lieferant der Preußischen Kronprinzen.
E
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