Der Sandmann von E.T.A. Hoffmann
“Der Sandmann” ist eine Erzählung von E.T.A. Hoffmann, die erstmals 1817 veröffentlicht wurde. Die Hauptfigur ist Nathanael, ein zwanzigjähriger Student. Die Nebenfiguren sind sein Freund Lothar, seine verlobte Clara (die Schwester von Lothar), der Rechtsanwalt Coppelius, der Professor Spalanzani, Olympia (die Tochter von Spalanzani) und Coppola, ein Optiker. Die Geschichte spielt am Ende des 80 Jahre oder am Anfang des 90 Jahre und dauert so ungefähr zwanzig Jahre, von Nathanaels Kindheit bis die Universitätsperiode.
Die Kindheit von Nathanael
Als Nathanael ein Kind war, erzählte seine Mutter ihm und seinen Brüdern die Geschichte von dem Sandmann. Der Sandmann war ein Ungeheuer, der holte den Kindern die Augen heraus. Nathanael identifizierte das Ungeheuer mit dem Rechtsanwalt Coppelius, ein Freund von seinem Vater. Der Vater und Coppelius machten Chemieexperimente während der Nacht. Während eines von den gewöhnlichen nächtlichen Besuchen von Coppelius stirbt sein Vater unter mysteriösen Umständen und der Rechtsanwalt verschwindet.
Nathanaels Universitätsjahre
Die Jahre vergehen und Nathanael geht zur Universität. Eines Tages schreibt er einen Brief zu Lothar, wo er gesteht, dass er Coppelius wieder getroffen hat. Coppelius, seiner Meinung nach, gibt sich für einen Optiker aus, und er hat ihm ein Fernglas verkauft. Die Zweifel des Jungen sind aber beruhigt, weil sein Professor Spalanzani sagt, dass er den Mann gut kennt.
Nathanael kehrt nach Hause für eine kurze Periode zurück zu seinem Freund Lothar und seiner Verlobten Clara. Sie beruhigen ihn und Nathanael vergisst augenblicklich seine Probleme und Coppola.
Olympia und die Enthüllung
Am Ende des Aufenthalts kehrt Nathanael zur Stadt, wo er studiert, zurück, und er entdeckt, dass Spalanzani eine Tochter hat, Olympia. Er schaut das Mädchen mit seinem Fernglas an und verliebt sich in sie. Olympia ist sehr schön, immer froh, sie spielt Klavier, sie ist fehlerfrei, aber sie hat keine Gefühle. Eines Tages entdeckt Nathanael während eines Besuchs bei Spalanzani mit Grausen, dass das Mädchen ein Roboter ist, und dass Spalanzani und Coppola sie gebaut haben.
Nathanaels Wahnsinn und Ende
Nach dieser Episode wird Nathanael verrückt und kehrt wieder zu Lothar und Clara zurück. Nach einer kurzen Periode scheinbarer Ruhe gehen Clara und Nathanael spazieren. Plötzlich gerät Nathanael in Verrücktheit, verwechselt Clara mit einem Roboter und versucht, sie zu töten. Lothar eilt sofort Clara zur Hilfe und, einigen Augenblicken später, lässt sich Nathanael von einem Turm fallen und stirbt.
Analyse
Im Text finden wir oft italienische Namen assoziiert mit negativen Figuren. Das liegt daran, dass die Italiener mit einer negativen Konnotation gesehen wurden: Die nördlichen Bevölkerungen hatten Vorurteile gegenüber ihnen.
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