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Die deutsche Folklore

Die deutsche Folklore ist die folkloristische Tradition, die im Laufe der Jahrhunderte in Deutschland entwickelt hat. Sie hat viele gemeinsame Merkmale mit der skandinavischen und englischen Folklore, wegen ihrer gemeinsamen Wurzeln in einer germanischen Mythologie. Es spiegelt eine ähnliche Mischung von Einflüssen: ein vorchristliches Pantheon und andere Wesen, die äquivalent zu denen der nordischen Mythologie sind; magische Zeichen (manchmal erkennbar vorchristlichen) mit christlichen Festen verbunden, und verschiedene regionale "Charakter"-Geschichten.

Wie in Skandinavien, wenn der Glaube an die alten Götter verschwand, Reste der Mythos anhielten: Holda, eine "übernatürliche" Patronin der Spinnen; Lorelei, eine gefährliche Rhein Sirene aus dem Nibelungen Mythos abgeleitet; der Geist Berchta (auch Perchta genannt); die Weiße Frauen, ein Wassergeist, der die Kinder schützt; die Wilde Jagd (in der deutschen Folklore von einem alten Mann, ehrlich Eckart, der andere vor Ihrem Ansatz warnt voraus), der Riese Rübezahl; Wechselbalg Legenden, und viele mehr generische Einheiten mehr verfügbar als Elfen, Zwerge, Kobolde und Goblins.

Mythologische Wesen in der modernen Fantasy-Literatur

Andere volkstümliche Figuren, die mit den Urlauben verbinden sind, umfassen Krampus und Knecht Ruprecht, ein Begleiter von Santa Claus, der Lutzelfrau, eine Yule Hexe, die kleine Geschenke zu den Kindern bringt, und die Osterhase.

Germanische Mythologie bezeichnet im engeren Sinne die Mythologien der verschiedenen germanischen Kulturen der Eisen- und Völkerwanderungszeit, wobei die Mythen von religiösen Vorstellungen und Riten zu unterscheiden sind. Die vorchristlichen Glaubensvorstellungen der germanischen Völker gingen mit der Christianisierung in unterschiedlichem Maße in dem jeweiligen Volksglauben auf. Ursprünglich gibt es zwei Göttergeschlechter, die kriegerischen Asen und die Wanen (Fruchtbarkeitsgötter). Später verschmelzen beide Völker nach einem Krieg, der mit einem Friedensschluss zwischen beiden Stämmen endet, zu dem einheitlichen Geschlecht der Asen.

Die nordische Mythologie beinhaltet vielerlei Göttergestalten und noch einige andere fiktive Wesen, wie z.B. Riesen, Elfen, Zwerge oder andere Ungeheuer und Gestalten. Informationen über dieses reiche Pantheon an Wesenheiten finden sich in den fünf jeweiligen Unterkategorien.

Die germanische Mythologie spielt eine wichtige Rolle in der Fantasy-Literatur. Als modernes Subgenre der Phantastik stellt die Fantasy übernatürliche, märchenhafte und magische Elemente in den Vordergrund. Oft bedient sie sich der Motive alter Mythen, Volksmärchen oder Sagen. So tauchen Sagengestalten wie Zwerge oder Zauberer auf, aber auch eigens erfundene Wesen oder anthropomorphe Tiere.

Drachen in der Mythologie

Keine Tiere im zoologischen Sinne sind die Drachen. Allgemein bezeichnet dieser Begriff ein Mischwesen, zusammengesetzt aus Körperteilen von Schlange, Echse, Vogel (bzw. Fledermaus oder Flugsaurier) und manchmal Löwe. Der Begriff der Drachen kommt seit dem Altertum in vielen Kulturen der Menschheit eine zentrale Bedeutung in der Mythologie zu. In den westlichen und orientalischen Schöpfungsmythen gilt der Drache als Sinnbild des Chaos. Er ist ein furchtbares Ungeheuer, das die lebensspendenden Wasser verdrängt, und das droht, Sonne und Mond zu verschlingen. Als Sinnbild des Teufels war er eine monströse und ausnehmend hässliche Erscheinung. In vielen Märchen werden Drachen im Kampf von einem Helden oder Gott besiegt, sodass die Welt weiterbestehen kann und außerdem sind sie oft Schatzhüter.

Drachenorte

Der Begriff Drachenort bezeichnet einen Ort, an dem ein Drache lebt oder lebte. An solchen Orten haben sich meist Drachengeschichten erhalten.

  • Drachenfels: ein Berg im Siebengebirge am Rhein.
  • Furth im Wald: Die Stadt feiert das Volksfest Further Drachenstich.
  • Geldern: Stadtgründer Wichard und Lupolt von Pont töten einen Drachen, der Sage nach im Jahre 878.
  • Schwarzenberg im Erzgebirge: Die Georgssage ist im Stadtwappen erhalten.

Die Renaissance der Drachen in der Fantasy

Die Figur des Drachen erlebt in der Fantasy-Kultur eine Renaissance. J. R. R. Tolkien benutzte für seinen Smaug das traditionelle Motiv des Schatzhüters, und auch in neueren Fantasyromanen nehmen die Autoren Anleihen bei Märchen, Heldenepen und Volksballaden. Grundsätzlich sind sie mit etwas Magischem verbunden, einer Aufgabe oder einer Geschichte, und oft besitzen sie Weisheit. Die düstere Ästhetik der Fantasybilder enthält auch ein Element der Faszination: Fantasydrachen sind gleichzeitig schrecklich und schön, edel und furchterregend.

Als neueres Element zu den überlieferten Möglichkeiten des Drachen tritt der „freundliche Drache“ auf. Dabei werden Drachen als Stilmittel genutzt, um den guten Kern im Bösen oder äußerlich Gewaltigen darzustellen. Ein Beispiel hierfür ist Eragon: Hier sind die Drachen intelligente Wesen, die enger als irgendein anderes mit dem Land Alagaësia verbunden sind.

In Michael Endes „Die Unendliche Geschichte“, spielt eine wichtige Rolle der Glücksdrache Fuchur. Er hat rubinrote Augen, Barteln, eine weiße Mähne und einen Schweif, und ist unglaublich optimistisch, was damit zu tun hat, dass er ein Glücksdrache ist und meist Glück hat wie auch anderen Glück bringt.

Mythologische Wesen: Elfen

Die Elfen lassen sich, gleich wie die Riesen, unter die Naturgeister zählen. Sie stellten keine komplexe Gruppe von Wesen derselben Art dar, sondern es gab eine ganze Reihe unterschiedlicher elfischer Gestalten, von denen vorzugsweise die Nixe, Kobolde, die Wald- und Feldgeister anzuführen sind. Manchmal ordnet man den Elfen die Zwerge zu, doch diese Einordnung scheint strittig zu sein. Von den zahlreichen Sagen, die die Elfen behandeln, kann man vieles über ihre Sinnes- und Verhaltungsart erfahren. Ein ausdrucksvoller Charakterzug ist ihre Zweiseitigkeit. Einerseits sind sie den Menschen freundlich gegenüber und helfen ihnen, andererseits finden sie Geschmack an der Neckerei und an der Verspottung. Kennzeichnend für die Elfen ist ihre außergewöhnliche Schönheit, die Elfinen wurden als die schönsten Mädchen mit langem, blondem Haar beschrieben, die in Männer die Liebe erwecken.

Nur bei Snorri, in seiner Snorra-Edda, findet man die Unterscheidung zwischen den Leichtelben, „die in Alfheim wohnen und schöner als die Sonne erschimmern“ und den Dunkelelben, „die in Erdh&o...

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Scienze antichità, filologico-letterarie e storico-artistiche L-LIN/13 Letteratura tedesca

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