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VIII Lezione – 02/11/16

Urgermanisch teilt sich in verschiedenen Sprachen, die heute Nationalsprachen geworden sind. Die

Ursprache ist Germanisch, die vom Indogermanischen stammt. Es ist aber nicht richtig gekannt,

man vermutet es gab einmal das Germanisch, aber man weiß das nicht. Man hat keine Texte, die auf

Germanisch geschrieben worden sind. Alle Sprachen, die man heute kennt, hatten in der

Vergangenheit die Tendenz immer ähnlicher zu sein, aus diesem Grund hat man vermutet, dass das

Germanisch am Anfang da war und von dieser Sprache haben sich verschiedene Dialekte

entwickelt. Am Anfang gab es zwei Gruppen: das Ostgermanisch und Nordwestgermanisch. Später

hat sich die Nordwestgruppe noch entwickelt und sie wird noch in zwei kleineren Gruppen geteilt:

Nordgermanisch und Westgermanisch. Die deutsche Sprache hat sich aus Westgermanischen

entwickelt, aber sie hat auch Einflüsse von den anderen Gruppen erlebt. Eigentlich hat die

Westgruppe noch verschiedene Sprachen, die heutzutage gesprochen werden, wie Englisch,

Niederländisch und Friesisch. Norddeutsch hat mit dem Norden zu tun und Bevölkerungen, wie

Dänen, Norweger, Isländer, Schweden, alle sprechen nordgermanische Dialekte. Die

ostgermanische Gruppe wird nur im Gotischen gespiegelt und diese Sprache existiert heute auch

nicht mehr. Diese Sprache war besonders und hatte eigentlich Eigenschaften, die alle anderen

Sprachen nicht hatten. Was Friesisch betrifft, kann man nicht sagen, dass eine nationale Sprache ist,

es ist aber in einigen Mundarten gespiegelt, die heute in Niederland und auch teilweise in

Norddeutschland gesprochen werden.

Indogermanisch hatte einige Besonderheiten, die auch im Germanischen da waren und die

wichtigsten sind: Flexion (Substantiv, Adjektiv, Pronomen, Verb), Ablaut, Pronominalsystem,

Synthetische Komparation, starke Flexion der Verben, Flexionsklassen, Verbmodus, Tempus,

Aspekt, Verbnumerus und Passiv. Aspekt bezieht sich auf die Perfektivität, das heißt, wenn eine

Aktion so angesehen wird, also alles schon gemacht worden ist oder die Aktion ist im Progress.

Tatian- „habata“ und „habent“  sie zeigen das Flexion des Verbes auch im Germanisch; „suni“ ist

die Pluralform von „sun“  sie zeigen das Flexion des Substantives; - „héht“ (Singularform) und

„hehti“ (Pluralform)  das wird jetzt „Substantiam“ auf Latein; - „einemo“  das wird „uni“ auf

Latein - „gieng“  es ein Beispiel von Apophonie (heute „ging“) - „faru“  fahren

Pronominalsystem: „Her tho teilta thia héht.”  „Et divisit illis substantiam” – „thia” gibt es nicht im

Latein, „teilta“ wird zu „divisit“, „héht“ wird zu „substantiam“, „Her“ (er) wird zu „Et“, „tho“ ist so

ein Diskurspartikeln und es ist am Anfang eines Satzes benutzt, um Aufmerksamkeit zu treiben. -

„Inti after thiu her iz al uorlós” „Et postquam omnia consummasset” „E dopo che egli aveva

consumato tutto”. „Iz” bedeutet „es” - „vvuo manege” „How many“ – „Wie viele“

Die Synthetische Komparation heißt, dass alles am selben Wort gemacht wird, schöner ist dasselbe

Wort, das die Komparation ausdrückt. Das war schon in den germanischen Sprachen, zum Beispiel,

„iungoro“ (junger). Die Synthetische Komparation war genauso auch im Latein, „adolescentier“.

Der schwachen Flexion der Verben weiß man, dass man die Flexion mit „-en“ andeutet. Einige

Beispiele sind „teilta“ (Präteritum) und „gifullen“. „fuotriti“ es gibt die Endung „ti“, deshalb ist es

Präteritum und es bedeutet fürchtete.

Flexionsklassen sind Unterteilungen, die man mit Substantiven und Verben macht, je nach

Stammvokal (Flexionsvokal) kann man die Kategorien irgendwie unterteilen. Man kann sagen, dass

es auf Italienisch drei Flexionsklassen im verbalen System gibt. Das Verbalsystem im allgemein hat

viel von Indogermanisch genommen. Im Germanischen und in vielen germanischen Sprachen gab

es eigentlich ganz viele Flexionsklassen für das Substantiv, das heißt, es gab einige Substantive, die

„u“, „a“ oder „o“ als Stammvokal hatten, wie zum Beispiel „suni“, „fater“ oder „brotes, und jener

Klassen hatte man eine verschiedene Deklination. Wenn man ein Grundwort der Klasse in „u“ hat,

bildet dann man die Pluralform mit „i“. Das passiert aber auch mit der Klasse in „a“, es gibt auch

Wörter, die die Klasse nicht in Vokal hatten sondern in Konsonant und „fater“ ist eigentlich ein

Beispiel dafür. Dieses Wort gehört zu der „er“ Klasse und wir wissen, dass die Pluralform auch

anders aussieht, mit „fater“ hat man keine Endung. Die Wörter, die in Konsonantenklassen zugeteilt

werden, haben normalerweise Metaphonie für die Pluralform.

Modus, Tempus, Numerus, Aspekt und auch Aktiv/Passiv waren alle schon im Urgermanischen.

Das Germanisch und die germanischen Sprachen hatten nicht nur den normalen Modus, sondern

auch die Infinitive Konstitution. „Lebento“ bezieht sich auf das italienische Gerundium, das ist

dasselbe auch im Lateinischen. Es gibt aber auch sieben Eigenschaften, die nur im Urgermanischen

anwesend sind. Das Germanisch und die anderen indogermanischen Sprachen erweisen diese

Eigenschaften gar nicht. Es gibt eigentlich andere kleinere Eigenschaften, aber diese sind die

wichtigsten. Die Eigenschaften, die wirklich das Germanisch trägt, ist die Tatsache, dass der Akzent

immer auf die erste Silbe ist. Diese Tatsache ist sehr wichtig im Germanischen und auch in einigen

germanischen Sprachen. Sie hat verschiedene Konsequenzen und ist auch im Deutschen passiert,

deswegen gibt es ganz viele Synkope Phänomene, die Reduktion der letzten Silbe und auch

Metaphonie. Wenn die letzte Silbe nicht so gut ausgesprochen worden sind, ist dann Umlaut

irgendwie nur morphologisch geworden. Die letzte Silbe hat auch keine Verbindung mit der

Metaphonie. Man hatte am Anfang Wörter wie „lantschaf“ (Singularform) und „lantscefi“

(Pluralform). Eigentlich hatte man auch Endungen für die Pluralbildung. Im Laufen der Zeit hatte

man aber diese letzte Silbe verloren, dann hatte man nur „lantschaf“ und „lantscefi“. Dann ist der

Umlaut die einzige Marke des Plurals geworden, weil man am Anfang „lantschaf“ „lantscefi“ hatte,

es könnte auch „lantschaf“ „lantschafi“ sein, dasselbe Wort. Aber es muss „landscefi“ sein, weil

man ansonsten die Singularform und die Pluralform nicht erkennt. Das wäre auch die Tatsache, dass

der Akzent immer in der ersten Silb

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Scienze antichità, filologico-letterarie e storico-artistiche L-LIN/14 Lingua e traduzione - lingua tedesca

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