Concetti Chiave
- Der Sturm und Drang war eine deutsche literarische Bewegung des 18. Jahrhunderts, die von jungen Schriftstellern wie dem jungen Goethe und Schiller geprägt wurde.
- Diese Bewegung stellte eine Gegenbewegung zur Aufklärung dar, indem sie Vernunft, Konventionen und gesellschaftliche Normen kritisierte, ohne jedoch soziale oder politische Veränderungen zu bewirken.
- Jean-Jacques Rousseau und Johann Gottfried von Herder beeinflussten den Sturm und Drang mit Ideen wie "Zurück zur Natur" und der Betonung von Emotionen und kultureller Vielfalt.
- Das Konzept des Genies, als schöpferischer und frei handelnder Mensch, der nicht an soziale Konventionen gebunden ist, war zentral und wurde mit Figuren wie Shakespeare und mythologischen Gestalten verglichen.
- Drama und Lyrik dominierten die literarischen Gattungen, wobei Themen wie Liebe, Natur und das Volkslied im Mittelpunkt standen; "Die Leiden des jungen Werthers" war ein bedeutender Roman der Bewegung.
Was ist die Einführung in den Sturm und Drang?
Der Sturm und Drang ist eine deutsche literarische Bewegung. Er entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts, zwischen den 60er und die 80er Jahre.
Die Stürmer und Dränger waren junge Schriftsteller – meistens zwischen 20 und 30 Jahre alt – deshalb ist er eine Jungebewegung. Die wichtigste Schriftsteller dieser Strömung waren Herder, der junge Schiller und der junge Goethe.
Der Sturm und Drang kann als eine Gegenbewegung zur Aufklärung betrachten werden, weil er die Wichtigkeit der Vernunft, die logischen Regeln, die Konventionen, das Dogmatismus und die Autoritäten kritisierte, außerdem kritisierten der Stürmer und Dränger das damalige Gesellschaft (die Machte der Fürsten, die Standesgrenzen, die kirchlich-dogmatischen Normen, die Sexual-Moral* , politische Freiheit und Menschenrechte) – ihre Protest blieb aber nur literarisch und brachte zu keiner Änderung der sozialen und politischen Lage.
Einfluss von Rousseau und Herder
Vorbilder der Werte des Sturm und Drang war der französische Philosophen Jean-Jacques Rousseau mit seinem Motto „Zurück zur Natur“ („Retournons à la nature!“). Der Wegbereiter war aber Johann Gottfried von Herder.
Die Stürmer und Dränger priesen das Gefühl, die Natur, die Irrationalität der Leidenschaften, die seelisches Empfinden, die Freiheit gegen den Konventionen der Gesellschaft. Mit dem Sturm und Drang entstand das Interesse für das Volk und also auch für fremde Kulturen ( -> Herder).
Das Genie und seine Bedeutung
Der Kulturmenschen der Aufklärung war nicht mehr die bedeutendste Figur dem Autoren, sondern war der Naturmenschen auch Genie genannt. Das Genie – der starke schöpferische frei handelnde Mensch- konnte sich seine eigene Regeln selbst stellen – deshalb brauchte es keine soziale Konventionen – und war ein Schöpfer (kein Nachahmer wie die Aufklärer), das Genie wurde sogar mit Gott – und seine Dichtung mit der göttlichen Schöpfung – verglichen. Das Genie par excellence war William Shakespeare. Für Goethe das Genie war wie ein Titan (Prometheus): allein, Kraft des Herzens, wie ein Gott.
In die Natur sah man den Eingriff des Göttlichen, alle die Naturelement haben eine Seele (-> Pantheismus) – diese wurde ein zentrale Thema in den Werken der Stürmer und Dränger.
Literarische Gattungen und Themen
Die bevorzugte literarische Gattung war das Drama (shakespearesches Modell), in dem die Figuren nicht mehr Ideenträger sondern reale Charaktere sind; die Autoren wollten in ihren Theaterstücke aktuelle Themen behandeln. Die Lyrik war eine Empfindungslyrik und in ihr ging es um Liebe und Natur, es entstand ein großes Interesse für das Volkslied und die Ballade. Der wichtigste Roman dieser Bewegung ist „Die Leiden des jungen Werthers“. Der Name Sturm und Drang kam aus einem Drama von Klinger.
* die Sexual-Moral ist wichtig in Werther, weil Goethe für die Freiheit der Liebe und die Aktionen kämpfte
Domande da interrogazione
- Was charakterisiert die literarische Bewegung des Sturm und Drang?
- Welche Einflüsse prägten den Sturm und Drang?
- Welche Rolle spielte das Konzept des Genies im Sturm und Drang?
- Welche literarischen Gattungen und Themen waren im Sturm und Drang bevorzugt?
Der Sturm und Drang war eine deutsche literarische Bewegung des 18. Jahrhunderts, die sich gegen die Vernunft und Konventionen der Aufklärung wandte. Junge Schriftsteller wie Herder, Schiller und Goethe betonten Gefühle, Natur und individuelle Freiheit.
Der Sturm und Drang wurde stark von Jean-Jacques Rousseaus Idee „Zurück zur Natur“ und Johann Gottfried von Herders Gedanken beeinflusst. Die Bewegung schätzte das Gefühl, die Irrationalität der Leidenschaften und die Freiheit von gesellschaftlichen Konventionen.
Im Sturm und Drang wurde das Genie als ein freier, schöpferischer Mensch angesehen, der seine eigenen Regeln aufstellt und mit Gott verglichen wird. William Shakespeare galt als das Genie par excellence, und für Goethe war das Genie wie ein Titan, der allein und kraftvoll wie ein Gott ist.
Das Drama nach dem shakespeareschen Modell war die bevorzugte Gattung, wobei reale Charaktere und aktuelle Themen im Vordergrund standen. Die Lyrik konzentrierte sich auf Empfindungen, Liebe und Natur, und es gab ein großes Interesse an Volksliedern und Balladen. Der bedeutendste Roman der Bewegung ist „Die Leiden des jungen Werthers“.