Heinrich Heine (1797-1856)

Das Leben

Heinrich Heine war ein Kritiker,Satiriker und Journalist, der die Romantik und der Realismus verband. Er wurde 1797 in Düsseldorf von einer jüdischen Familie geboren. Auf Wunsch seines Vater besuchte er die Handelsschule, aber er mochte sie nicht. Er musste bei seinem Onkel, der Bankier war, arbeiten und danke der Unterstützung seines Onkels, eröffnete er ein Geschäft, das nach wenigen Monaten Bankrott machte. Er bekam aber eine Rente und damit konnte er Jura studieren. Nach der Promotion zum Doktor ließ er sich protestantisch taufen, weil er meinte, dass diese Taufe eine Eintrittskarte in die europäische Kultur sein konnte. In der Tat hat sie ihm erlaubt, eine staatliche Stellung leichter zu finden. Sein tiefstes Interesse war aber von Anfang an die Literatur. Seine Hauptwerke sind die Gedichten“Loreley”,”Das Fräulein stand am Meer” und “Die schlesischen Weber”. Wegen seiner politischen Ansichten musste er ins Exil nach Frankreich.
“Loreley”-Heinrich Heine
Diese Gedicht handelt sich von der Figur der Loreley, ein junges Mädchen, das auf den Felsen am Rhein sitzt. Sie ist sehr schön, hat blonde Haare und trägt Schmuck. Sie singt ein Lied und das erinnert uns an den Gesamtkunstwerk, das typisch von der Romantik war. Sie ist so schön, dass alle, der Autor, der Leser und die Schriftmänner, in die Höhe schauen, um sie zu sehen. Das ist aber gefährlich, und hat zur Folge der Tod der Schriftmännern. In der Tat wird der Schiffer von ihrem wunderschönen Gesang angezogen und der Schiff donnert gegen die Felsen.
Dieses Gedicht ist eine Kritik an der Romantik: die Jungfrau symbolisiert die Romantik, die sehr schön ist aber auch gefährlich sein kann, weil sie nicht realistisch ist. Heine schafft eine romantische Atmosphäre und später zerstört er sie durch die plötzliche Einführung realistischer Elemente, zum Beispiel der Tod der Schiffer, dessen Grund die Loreley ist. Der Ton ist am Anfang sehr melancholisch und wirkt ironisch, weil der Autor versucht, die schwärmerisch Romantik zu überwinden . Das Gedicht hat sowohl romantische, als auch realistische Elemente.

Romantik

• Wortfeld der Natur
• Lied→ Gesamtkunstwerk
• junge schöne Frau
• Blick auf die Höhe
• Tod
• melancholischer Ton
• Nationalgefühl (→ Loreleyfelsen,“uralten Zeiten“)
• streben nach dem Unendlichen
• Gefühle

Realismus

• Tod
• Kritik an der Romantik
• Ironie
Das Lied besteht aus sechs Strophen, in den ersten fünf schaut man in die Höhe, in der letzte schaut man unten und sieht die Realität. Bei dem Reimschema handelt es sich um einen Kreuzreim. Außerdem gibt es zahlreiche Synästhesien, das heißt zwei Wörter zusammen, die nicht zu demselben sensorischen Feld gehören, zum Beispiel „kühl“ und „dunkelt“. Sie helfen dem Leser, sich Situation, Zeit und Ort des Geschehens vorzustellen.Viele sind auch die Superlative, die die unglaubliche Schönheit der Loreley unterstreichen.
Schließlich kann man sagen, dass Heine seine Liebe für die Romantik bekennt, aber muss auch zugeben, dass sie nur eine Illusion ist und man muss aufpassen, weil die totale Abteilung von der Realität gefährlich sein kann.

”Das Fräulein stand am Meer” - Heinrich Heine

Dieses kurze Gedicht ist eine Kritik an der Romantik. Am Anfang beschreibt der Dichter eine typische romantische Situation: am Meer betrachtet ein gerührtes Mädchen den Sonnenuntergang. Es gibt Elemente der Natur wie das Meer und die Sonne und eine romantische Atmosphäre:in der Tat symbolisiert das Meer das Unendliche und die Gefühle sind sehr wichtig. Man versteht aber, dass das Gefühl des Mädchens falsch ist. Heine spricht nicht von einem Mädchen, das echte Gefühle der Liebe und der Sehnsucht empfindet, sondern von einem „Fräulein“, das seufzt und schwärmt, weil es eine Mode ist. In der zweiten Strophe zerstört der Autor alles: er versucht das Fräulein zu trösten, aber in der Wirklichkeit ist er ironisch und will er eine realistische und banalste Erklärung des Phänomens des Sonnenuntergangs geben. Die Sonne wird zurückkommen, deshalb muss das Mädchen nicht weinen. Er macht die Gefühle lächerlich und zeigt dem Leser, dass die romantische Welt, eine Illusion ist.

”Die schlesischen Weber” - Heinrich Heine

Das Gedicht wurde 1844 infolge des Weberaufstandes geschrieben. Es handelte sich um einen spontanen Aufstand der Weber, die bessere Arbeits- und Lebensbedingungen wollten, weil sie ausgebeutet und unterbezahlt wurden. Der Aufstand wurde mit militärischer Gewalt unterdrückt. Dieses Gedicht gehört zum Vormärz und beweist das politisches Engagement Heines. Dieses Gedicht wurde sofort als Flugblatt gedruckt, aber gleich darauf wegen seines Inhalts von der Polizei verboten.
Die Protagonisten des Textes sind die Weber aus Schlesien und das lyrisches Ich sind sowohl der Autor, als auch die Weber.
Man beschreibt ihre schwere Lage: sie sind ausgebeutet, leben in Armut und haben Hunger. Sie weben Tag und Nacht das Leichentuch Deutschlands mit hinein einen dreifachen Fluch. Sie verfluchen:
• Gott, weil er ihnen nicht geholfen hat und, weil er sie enttäuscht hat
• den König, der ein König der Reichen ist. Er hat nämlich kein Mitleid mit ihnen gehabt hat
• Deutschland, weil sie falsch und alt ist. Deswegen sollte sie dafür sich schämen
Es gibt viele Reime,Alliterationen und Wiederholungen, um den Rhythmus von der Arbeit der Weber zu schaffen. In der Tat ist ihre Arbeit sehr anstrengend, monoton und repetitiv. Es gibt auch einen Refrain „Wir weben, wir weben!“,der am Ende jeder der 5 Strophen wiederholt ist. Der Zweck ist die drohende Macht der Weber zu unterstreichen. In der Tat sieht er aus, dass es um eine Marsch ist. Die Weber erscheinen nämlich als klassenbewusste Masse, die gegen den Besitzer marschieren, um zu protestieren.
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