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Nachrichten in der Krise

Der Text “Nachrichten in der Krise” berichtet darüber, dass sich Medienexperten beschweren, dass in den Nachrichten immer weniger politische Themen und um so mehr von Themen wie: Mord, Verbrechen, Tragödien (Autofahrer fuhr in eine Menschenmenge, Topmodell hat Assistentin geschlagen usw.), berichtet wird. Dieser Trend ist von den privaten Sendern wie SAT1 (70 Prozent) oder RTL (63 Prozent) auch auf die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender wie ARD (von 32 auf 43 Porozent) und ZDF (von 34 auf 48 Prozent) übergegangen. Die Ursache liegt laut einer Studie daran, dass Angstthemen wichtig sind. Bei den Zuschauern sind Filmaufnahmen die Emotionen hervorrufen beliebter als die Rede eines Politikers. Die Redakteure wollen auf diese Weise den Rückgang der Zuschauerzahlen stoppen. Schon vor vielen Jahren haben in den USA im Kampf renommierter Nachrichtensender gegen die private Konkurrenz Berichte über Sensationen über politische Informationen gesiegt.

Die Nachrichten des Senders RTL II liegen mit den meisten unpolitischen Themen an der Spitze. Es wird nicht mehr über reale Kriege berichtet sondern über neue Kriegs-Videospiele, über den “Schuh-Krieg” der deutschen Fussball-Nationalmannschaft, über “Tanarexia”, dem unkontrollierbaren Wunsch weißer Menschen nach brauner Haut, eben alles, was nicht mit realer Politik zu tun hat.

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