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Konrad Duden

Das Kapitel „Konrad Duden“ gibt einen kurzen Einblick in das Leben des Gründers der einheitlichen deutschen Rechtschreibung.
Konrad Alexander Friedrich Duden (* 3. Januar 1829 in Lackhausen; † 1. August 1911 in Sonnenberg) studierte in Bonn Philosophie, klassische Philologie, Geschichte, deutsche Sprache und Literatur. Nach den ersten vier Semestern brach er das Studium – vermutlich aus finanziellen Gründen – ab und nahm Stellen als Hauslehrer in Frankfurt am Main und Italien an, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Sechs Jahre später, 1854, holte er mit besonderer Genehmigung, die ihn aufgrund seiner Hauslehrertätigkeit vom weiteren Studium befreit hatte, das Staatsexamen an der Universität Bonn nach. Bis 1859 arbeitete er wieder als Hauslehrer in Genua. Nach Deutschland zurückgekehrt, arbeitete er als Gymnasiallehrer und Lexikograf. Duden setzte sich sein Leben lang für die Vereinheitlichung der deutschen Rechtschreibung ein. 1871 veröffentlichte er erstmals Rechtschreibregeln mit kurzen Erläuterungen unter dem Titel „Zur deutschen Rechtschreibung“. Er folgte dabei dem phonetischen Prinzip – „Schreibe, wie Du sprichst“.

Das nach ihm benannte Rechtschreibwörterbuch der deutschen Sprache, der „Duden“, beeinflusste damit Ende des 19. Jahrhunderts maßgeblich die Entwicklung einer einheitlichen Rechtschreibung im deutschen Sprachraum. Das am 7. Juli 1880 erschienene Werk „Vollständiges Orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ gilt als der „Urduden“ und enthält 27.000 Stichwörter auf 187 Seiten.
Der „Duden“ in seiner aktuellen 26. Auflage (2013) enthält ca. 140.000 Stichwörter.

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