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Die Berliner Mauer: Geschichte und Fall



1945, kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, nach dem Ausbruch des Kalten Krieges zwischen der UdSSR und den USA, wurde Deutschland, eine besiegte Nation und als Verursacher von so viel Schaden angesehen, von den Siegern besetzt und in vier Zonen aufgeteilt: amerikanische Zone, russische Zone, französische Zone und englische Zone.
Während des Krieges hatte die UdSSR den höchsten Preis an Menschenleben gezahlt und verlangte nun enorme Entschädigungen von Deutschland: Ganze Fabriken wurden so nach Russland verlagert und große Mengen an Rohstoffen wurden jahrelang als Bezahlung für Kriegsschäden eingefordert.
Auf diese Weise schuf Stalin in Deutschland viele Feinde und kompromittierte damit das Bild der UdSSR als "Befreier vom Nazismus".

Auch Berlin wurde zwischen den vier Siegermächten in vier Zonen aufgeteilt. Die Teilung Berlins (vor der Mauer) und Deutschlands sollte vorübergehend sein, wurde aber aufgrund einiger internationaler politischer Ereignisse endgültig.
Die Amerikaner hingegen hatten während des Kalten Krieges verstanden, dass sie Verbündete in Deutschland brauchten, um zum Vorposten gegen die Sowjetunion zu werden. Deshalb begannen sie fast sofort, Hilfe für Deutschland zu organisieren. Von Anfang an versuchten die Amerikaner, ihr Gebiet mit den von den Briten und Franzosen besetzten Gebieten zu vereinen, mit der Absicht, ihre Position gegenüber dem von Russland besetzten Gebiet zu stärken. So begannen sie, sich ein zweigeteiltes Deutschland vorzustellen; andererseits hatte Deutschland noch immer weder die Kraft noch die reale Möglichkeit, sich der Herrschaft und Konkurrenz der beiden Supermächte USA und UdSSR zu entziehen.