DER NATURALISMUS


DER NATURALISMUS
Bis 1880 hatte die deutsche Literatur einen provinziellen Charakter. Erst nach 1880 gewann Deutschland seine kulturelle wichtige Rolle innerhalb der europäischen Kultur zurück. Tolstoi, Dostojewski und Strindberg beeinflussten die deutsche Kultur. Emile Zola begründete theoretisch das Bedürfnis nach einer neuen Literatur, in der der Schriftsteller so exakt wie ein Natur – Wissenschaftler arbeiten soll. Der Roman wird als „Experiment“ auf der Basis des gesammelten Materials von Fakten und konkreten Elementen konstruiert.


DER BEGRIFF NATURALISMUS
In seinem Aufsatz „Le Roman Experimental“ hatte Emile Zola die Formel Kunst = Natur + y verarbeitet, wo „y“ die Subjektivität ist. Für Holz, Haupttheoretiker des deutschen Naturalismus, soll die Kunst die Wirklichkeit nicht interpretieren, sondern exakt reproduzieren. Der Formel Zolas stellte Holz die Formel Kunst = Natur entgegen. Der Mensch wird als eine Pflanze oder als ein Tier betrachtet. Er ist das Resultat biologischer und chemischer Kräfte. Diese Theorie der Naturalisten wurde durch zwei gebiete angeregt: durch die Abstammungslehre mit Charles Darwin und durch die Vererbungslehre. Der Mensch ist ein Teil des Mechanismus der Natur und kann keinen freien Willen haben.

Die Naturalisten fassten die hässlichsten und unangenehmsten Seiten der Wirklichkeit. Das deutsche Naturalismus erreichte seinen Höhepunkt im Bereich des Drama mit den Werken von Hauptmann. Der Protagonist des naturalistischen Dramas ist ein einfacher Mensch und ein unbedeutendes Wesen. Die Darstellung ist statisch.

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