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Die Erfindung des Buchdrucks

In dem Kapitel “Die Erfindung des Buchdrucks” wird die Zeit des Übergangs vom Mittelalter zur Neuzeit beschrieben. Das 15. Jahrhundert ist eine Zeit voller Geschichte. Neue Seewege und Welten wurden entdeckt, es gab politische Veränderungen, schreckliche Kriege wurden geführt, es gab die erste Kirchenreform und in der Kunst wurden neue Wege gefunden.
In dieser Zeit konnten nur wenige Menschen schreiben und lesen. Die Bibel wurde von den Mönchen mit der Hand abgeschrieben um sie zu vervielfältigen. Es gab zwar den Holzdruck, der jedoch sehr aufwendig war. Der begabte Drucker Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg (* um 1400 in Mainz; † 3. Februar 1468 in Mainz) wollte eine schönere Bibel schaffen als die der Mönche und erfand eine neue Technik mit beweglichen Metallbuchstaben und Satzzeichen, die dann zu Wörtern zusammengesetzt wurden. Er gilt als Erfinder des modernen Buchdrucks und der Druckerpresse. Gutenberg hat mit diesem Verfahren dazu beigetragen, dass Bücher und Texte schneller und billiger gedruckt werden können und somit zur Alphabetisierung der Bevölkerung. Die zwischen 1452 und 1454 entstandene Gutenberg-Bibel zählt heute noch zu den schönsten gedruckten Büchern der Welt. Mithilfe von 20 Mitarbeitern hat Gutenberg dieses Meisterwerk geschaffen, das aus 2 Bänden und 290 verschiedenen gegossenen Bildern besteht. Von den 180 Exemplaren wurden vermutlich 150 auf Papier und 30 auf Pergament gedruckt. Leider sind heutzutage nur noch 18 Exemplare davon vorhanden.

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