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Appunti di Letteratura tedesca della prof.ssa Frola su Gestern war heute: Hundert Jahre Gegenwart, Ingeborg Drewitz, Friede auf Erden, Aber wir müssen uns wehren, Bild von den Pfauen, Lebensfest, Soviel Lächeln auf blassem Fotopapier, Auf dem Schüttelrost.

Esame di Letteratura tedesca docente Prof. M. Frola

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5. Nach der Schule geht Gabi zu den angegebenen Adressen: Zuerst zu einem pensionierten Leh-

rer, der Kinderkleider sammelt, dann zu einer Mutter von drei Kindern, deren Mann festgenommen

worden ist. Die Frau benötigt die Kinderkleider ganz dringend. Sie bräuchte selbst Winterkleider.

6./7. Zuhause schimpfen die Eltern, aber sie sagt nicht, warum sie so spät kommt. Und doch hat

sie den dringenden Wunsch darüber zu sprechen. Aber nicht mit den Eltern. Was für ein Leben,

was für eine Ehe führen diese denn. Er macht alles mit und schimpft darüber, sie unterstützt eine

Judenfamilie und sagt es ihm nicht.

VII. Die Ungleichzeitigkeit des Gleichzeitigen - 1940 (Sommer)

1. Siegreicher Frankreichfeldzug, Deutschland im Siegestaumel. In der Stuttgarter Straße gibt es

immer mehr zu tun. Gabe fährt mit ihrem Freund nach Grünau zum Baden.

2. Sie schwimmen und sie lieben sich. Sein Vater ist bei der UFA.

3. Zuhause herrscht Unordnung, ihr Vater ist verhaftet worden, weil er nicht geflaggt hat.

4. Im Morgengrauen kommt er zurüc. Er ist aus der Partei geflogen. Irgendwie befreit ihn das von

der Last des Mitläufertums, er hat es ja gegen seine Überzeugung getan.

VIII. Bild von den Pfauen - 1942 (Winter)

1. Kampf um Stalingrad in den Lautsprechern. In der Stuttgarter Str. erscheint ein Invalide, der von

den Transporten in die KZs erzählt. So schlimm hat sich das keiner vorgestellt. - Die Familie ist

zurückgezogen in die Dreizimmerwohnung der Großeltern. Gabi wird von Mutter in ihren Unter-

stützungsaktionen akzeptiert, Schwester UIrike ist dageen begeisterte BDM-Uniformträgerin. Vater

hat weiterhin seine Arbeit, aber einen zweistündigen Weg dorthin.

2. Gabi geht jetzt tagsüber in die Fabrik, geht auch dreimal die Woche an die Universität und hört

Vorlesungen, liest Hegel usw. Seit dem Sommer sind die Feldpostbriefe ihres Freundes ausgeblie-

ben, die Lage an den Fronten hat sich verschlechtert.

3. Eindrücke aus der Fabrik

4. Eindrücke von der Universität

5. Gabi erhält die Nachricht, dass ihr Freund an der Front verschollen ist.

IX. Ohren haben, die hören, Augen haben, die sehen - 1943 (November)

Die Kriegslage verschlechtert sich zusehends (S.130/31), es gibt häufig Fliegeralarm, dann müs-

sen alle in die Luftschutzkeller. Vaters rückhaltsloses Schimpfen während dieser Wartezeiten in

den Kellern könnte die Familie gefährden ...

X. Wie stellen Sie sich Ihre Zukunft vor? - 1945

1. Chronologie der Ereignisse Januar/Februar

2. Gabi besucht den Professor in Potsdam: Er gibt ihr die Diplomarbeit über Parteiprogramme der

Weimarer Republik zurück, sie sei gut, aber gefährlich, er könne sie nicht bewerten. Er rät ihr, vor

dem einmarsch der Russen nach Westen zu fliehen, er selbst packe gerade. Die Allierten bomba-

dieren Dresden - eine Stadt voller Flüchtlinge aus dem Osten. Gabi denkt ihrem Traum hinterher

(s.139/40).

3. Gedrängte Schilderung der letzten Kriegstage (März April)

4. Kapitulation Berlins am 2. Mai: Die Russen transportieren alles ab, Gerüchte um Hitlers Tod.

5. Einstellung aller Kriegshandlungen am 8. Mai. Urgroßmutter stirbt ganz plötzlich, eine Trauer-

feier in der Wohnung wird improvisiert.

6. Alles ist kaputt, nichts geht mehr. Gabi schlägt sich zu ihrer Fabrik durch, dort sind nur russ.

Soldaten, gearbeitet wird nicht mehr.

7. Vater hatte sich ebenfalls zu seinem Arbeitsplatz durchgeschlagen, war einen halben Tag un-

terwegs gewesen und wollte dort arbeiten. Die Russen haben ihn dann festgehalten, als Saboteur

vernommen, wieder freigelassen und wegen seiner TB für nicht mehr arbeitstauglich erklärt. Er ist

jetzt 51 und völlig deprimiert.

Aus dem Arbeitstagebuch zum Roman (2)

Notizen, Erinnerungen vom Leben und Überleben in den Monaten unmittelbar nach Kriegsende

("beobachten", "aufrechnen" und immer wieder "erinnern"). Berlin wird in Sektoren geteilt, die Na-

chricht von Hiroshima erreicht sie, Frauen arbeiten in Kolonnen, welche Trümmer wegräumen,

auch Gabriele, später macht sie in der Baufirma die Buchführung.

XI. Lebensfest - 1946/7

1. Zahlen, Daten, Ereignisse (-> dokumentarisch) - dann gedrängte Lageschilderung vom Überle-

benskampf (168), Vorsätze für die Zukunft: wir werden, wir werden, wir werden ... aber auch

Fragen, Fragen, Fragen.

(Dieses Kapitel eignet sich gut für eine Sprach- bzw Textanalyse).

2. Junge Leute (jung?) treffen sich auf eine Anzeige hin in einer Berliner Wohnung, sie wollen eine

Zeitschrift gründen (171), schreiben über "Schuld und neue Moral, Wahrheit und Wirklichkeit"

(172), Gabriele ist auch dabei.

3. "In diesem Winter" ist es besonders kalt, Menschen sterben an Kälte und Hunger, auch die

Großmutter (Alice/Lieschen). - Die erste Nummer der Zeitschrift ist satzfertig, aber eine Lizenz

fehlt. Gabriele besucht Bekannte für Interviews: Die Eltern ihres toten Freundes, der Vater darf

nicht mehr bei der UFA arbeiten, die kinderreiche Familie, deren Vater aus dem KZ heimgekehrt ist

... Der eine wird entnazifiziert, der andere steigt als politische Wiedergutmachung zum Werksleiter

auf.

4. Die Lizenz ist da, im Mai soll auch Papier geliefert werden. Die Redaktion feiert ein ausgelasse-

nes "Lebensfest", (181) die Presse nimmt Anteil, Gabriele tanzt auf dem Tisch, für viele eröffnen

sich neue Perspektiven, doch die Lehreranwärterin aus Dresden ist "abgeholt worden", weil - so

geht das Gerücht - ihr Vater Fabrikbesitzer war.

5. Namenloses Liebesgeständnis und Ratlosigkeit ...

6. Sie besuchen die Mutter der abgeholten Ruth, die Gründe für deren Verhaftung bleiben im Dun-

keln. Ein junger Mann namens Jörg setzt ein Protestschreiben auf.

XII. Auf der Wetterkarte ein schöner Sommer - 1948

1. Mutter und Tochter sehen den elterlichen Kleiderschrank durch und finden ein Hochzeitskleid,

das für Gabriele umgeschneidert werden soll: Sie heiratet Jörg, das Redaktionsmitglied und ange-

henden Chemiker bei Schering. - Hoffnung, ICH sein zu können, eine Ganzheit, nicht reduziert auf

funktionierende Köpfe, Hände, Geschlechtsteile. (189)

2. Vorbereitungen für die Hochzeit: Wer wird eingeladen? Die neue Wohnung im Westend wird be-

sichtigt, in welche das Ehepaar und der Schwiegervater einziehen werden. Manches daran be-

fremdet Gabriele, z.B. die Rolle, die ihr nun wohl zugedacht ist.

3. Hochzeit und Hochzeitsnacht in der neuen Wohnung.

4. Was jetzt in Gebrieles neuem Leben neu ist.

5. Die zweite Ausgabe der Zeitschrift ist fertig, aber wer wird sie übernaupt noch kaufen und le-

sen? Jörg ist skeptisch und behält Recht: Kaum jemand. In solchen Augenblicken hasst Gabriele

ihn. Juli 1948: Währungsreform (Reichsmark -> D-Mark West und Ost), Abspaltung des Ost-Sek-

tors, Luftbrücke der Alliierten, Schwangerschaft.

XIII. Soviel Lächeln auf blassem Fotopapier - 1949/51

1. Schilderung der Geburt (Gedankenflucht) - das Kind heißt Renate.

2. Jetzt gilt es "eine neue Rolle" zu lernen, die der Mutter, d.h. sich selbst zurückstellen, "Sorgen

statt ICH sagen" (203). Sie ist bald wieder schwanger.

3. Wer bin ich? Verstimmungen: Wie wichtig darf sie sich selbst nehmen?

4. Cornelia wird geboren.

5. Aus dem Alltag einer jungen Mutter. Vater arbeitet wieder in seiner alten Fabrik für Großtran-

sformatoren im Ost-Sektor, wird in Ostmark ausgezahlt, kann davon ein Viertel in Westmark tau-

schen.

6. Dann stirbt unerwartet an Lungenentzündung die Mutter (Susanne). Gabriele denkt über deren

Leben nach: Was war das für ein Leben? War das überhaupt eines?

7. Schwester Ulrike will raus aus Berlin, diesem Gefängnis. Einen Interzonenpass hat sie schon.

8. Am nächsten Tag verunglückt sie mit dem Leihauto und liegt jetzt in Magdeburg im Kranken-

haus.

9. Schwiegervater und Vater beraten und berechnen, wie sie das Auto und das Krankenhaus

bezahlen können. Vater regt sich auf, schimpft, rennt davon. Keiner hat das Geld.

Aus dem Arbeitstagebuch zum Roman (3)

Lebensgefühl: Langsam leben, "gegen die zunehmende Unschärfe des ICH" (218) Ereignisse: Ul-

rike wird nach Berlin verlegt, Gabriele besucht sie im Krankenhaus. Sie besucht auch Vater in sei-

ner Wohnung in Moabit: Er lässt sie verkommen, erzählt aus der Fabrik, von Verhaftungen und

vom Mund halten usw. Einzelheiten: Tochter im Kindergarten anmelden, Korrespondenz mit dem

alten Professor, Gottfried Benn erleben. Es geht aufwärts; im Osten gibt es einen Aufstand: 17.

Juni (222), Flüchtlinge kommen zu Tausenden nach West-Berlin. Auch die Verwandschaft vom

Lande kommt eines Tages vorbei, auf der Durchreise, erzählen vom Bankrott der Landwirtschaft

drüben. (224) - Ulrike, nun geheilt, reist nach Göttingen ab zum Studieren. Und weiter die Frage:

Wer bin ICH? Sie wirft die versteckten Schlaftabletten weg.

XIV. Auf dem Schüttelrost - Kapitel in Briefen 1954/57

In Briefen, Postkarten, Tagebuchnotizen und einem Protokoll erfährt der Leser, dass Gabriele ihren

Mann und ihren Schwiegervater verlassen hat und mit den Kindern zu Gisela in die Lüneburger

Heide gereist ist. Gisela, ehemalige Mitstreiterin in der Redaktion, schlägt sich dort mit dem Ba-

steln von Puppen recht erfolgreich durch. Gabriele hilft ihr dabei. Ihre Briefe an Jörg - die nicht

beantwortet werden - sind eine Auseinandersetzung mit ihrem vorigen, reduzierten Leben, ihrer

Beziehung zu Jörg, ihren Lebenszielen und ihrer Entscheidung zur Flucht.

Anfangs schlägt sich Gabriele mehr schlecht als recht durch, zieht ihre Kinder auf und setzt ihr

Studium fort. Sie ziehen dann um nach Hannover, von dort nach Göttingen, wo sie ihre ehemals

nicht vollendete Diplomarbeit zur Dissertation weiterführt und abschließt, und schließlich erhält sie

eine gutbezahlte Stellung beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt, wo sie vielbeachtete Sendun-

gen über deutsche Literatur (Benn, Brecht und die 20er Jahre) macht.

Weihnachten 55 besucht sie ihren Vater und andere in Berlin.

Juli 56: Auf dem Heimweg von ihrer Promotionsfeier wird sie Teilnehmern dieser Feier verfolgt und

vergewaltigt.

Weihnachten 56 besucht sie Jörg, ihr Mann, sie nähern sich wieder an, sie wird schwanger, denkt

über eine Abtreibung nach.

Dann im Mai 57 verunglückt ihre Tochter Cornelia tödlich, sie fällt in der Schule vom Geländer. An-

gesichts der bevorstehenden Entbindung löst Gabriele zusammen mit Jörg ihre Wohnung in

Frankfurt auf und zieht nach Berlin zurück.

XV. Defizite - 1957-61

Elf Kapitel normales Leben in Berlin: Claudia wird im September geboren, im Dezember wird eine

eigene Wohnung bezogen, nun ohne den Schwiegervater. Renate geht ins Gymnasium, Gabriele

bleibt beim Hessischen Rundfunkt, als freie Mitarbeiterin (271). Sie trifft sich mit Ruth, die nach 8

Jahren Gefängnis amnestiert worden war, und Johannes, beide ehemalige Mitstreiter der Zeit-

schrift, in Ostberlin. Gabrieles Mann plant einen Autokauf, Schwester Ulrike etabliert sich in Göttin-

gen mit Ehemann, Auto und Haus.

"Sich mit Defiziten einrichten"(276), d.h. für Gabriele, Abstriche machen an den eigenen Wün-

schen, damit leben, dass nicht alles gelingt. Als Reporterin macht sie Interviews mit Frauen, Arbe-

iterinnen ... in der DDR, der Menschen-Strom von Ost- nach West-Berlin nimmt zu, dann wird eine

Mauer gebaut.

XVI. Weil Mann und Frau fremd sind - 1961-67

1. September, Gabriele richtet Claudias 6. Geburtstag aus

2. Älter werden - Beobachtungen, Selbstbetrachtungen (auch im Spiegel)

3. Ludwig, ehemaliger Kollege beim HR in Frankfurt trifft sich mit ihr im Cafe: Sie soll mit ihm um

die Welt reisen, er hat Geld geerbt, ist aus dem Beruf ausgestiegen, will ein Reise-Buch schreiben.


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DETTAGLI
Corso di laurea: Corso di laurea in lettere (BRESCIA - MILANO)
SSD:

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