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Thomas Mann und seine Arbeiten

Thomas Mann wurde 1875 in Lübeck als Sohn einer Bürgerfamilie geboren; sein Vater war ein norddeutscher Kaufmann und seine Mutter Südamerikanerin, eine Tatsache, die in vielen seiner Werke wiederzufinden ist, als Unterschied zwischen dem nördlichen und dem südlichen Temperament. Nachdem die Nationalsozialisten die Macht übernommen hatten, ging Thomas Mann ins Exil, zuerst nach Frankreich, dann in die Schweiz und danach in die Vereinigten Staaten, wo er auch die Staatsbürgerschaft bekam. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte er nach Deutschland zurückkommen. 1955 starb Mann in der Schweiz.

Unter den vielen Romanen nennen wir hier seinen ersten, Buddenbrooks, der die Geschichte der Entwicklung und des Verfalls einer bürgerlichen Familie in der Heimatstadt des Autors Lübeck erzählt, ein Werk der Weltliteratur, für das ihm im Jahr 1929 der Nobelpreis verliehen wurde; oder Der Zauberberg, über den verlängerten Besuch eines Bürgers in einem schweizerischen Sanatorium; Doktor Faustus, zwischen 1943 und 1947 entstanden, in dem der Erzähler vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges die Lebensgeschichte des Tonsetzers Adrian Leverkühn schildert. Unter der großen Zahl von Novellen sind besonders hervorzuheben Tonio Kröger, Tristan und in größerem Maße Der Tod in Venedig.

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