Video appunto: Heine, Heirich - Die schlesischen Weber

Die schlesischen Weber



Historischer Hintergrund des Gedichtes:



Zur Zeit der industriellen Revolution (1840) arbeiteten nur ca. 5% der Bevölkerung in Fabriken. Der Rest verdiente Geld durch Hausarbeiten. Es gab sehr viele Weberfamilien, die von Großhändlern ihr Material kauften und nach der Verarbeitung wieder an die Großhändler verkauften.
Die Methode war nicht sehr ertragreich. Die Löhne waren niedrig und einige Familien verhungerten, weil sie nicht genug verdienten. Daraufhin wurden einige Proteste gestartet, die auch mit Schiesserein und Todesfällen endeten.

Die schlesischen Weber



• Was für ein Werk ist das?
• Wer ist der Autor?
• Wann erschien das Werk? / Wann ist das Werk veröffentlich / geschrieben worden?
• Wie ist das Werk strukturiert?
Das Gedicht besteht aus (D)
Vers, der, -e / Verszeile, die, -n
Reim, der, -e
Reimschema, das.
• Worum geht es im Allgemeinen im Werk? Was stellt das Gedicht dar? / Was ist das Thema des Gedichts?
Im Gedicht geht es um den ….
• Wer spricht im Gedicht? Wer erzählt?
Am Anfang spricht / erzählt ein externer Erzähler. Dann sprechen die Weber direkt.

Erste Strophe


In der ersten Strophe werden die Arbeitsbedingungen der Weber dargestellt / beschreibt der Dichter die schlechte Situation von den Webern.
Die Weber sind böse / wütend. Sie wünschen sich den Tod des alten Deutschlands, weil es schuldig an ihren harten / schlechten Lebensbedingungen ist.
Das „Leichentuch“ ist eine Metapher für den Tod Deutschlands.

Zweite Strophe


Die Weber verfluchen Gott, weil sie zu Gott gebeten haben, aber er hat ihnen nicht geholfen.


Dritte Strophe


In der dritten Strophe verfluchen die Weber den König, weil er ihnen alles weggenommen hat.Die Weber sind sehr arm und der König lässt die in Armut und beutet sie aus. Am Ende lässt der König sie erschießen.

Vierte Strophe


In der vierten Strophe verfluchen die Weber das Vaterland. Es ist ein „falsches“ Vaterland. Die Weber können hier nicht froh und zufrieden sein, weil es hier nur Dekadenz gibt. Jede neue Idee wird unterdrückt. Die (jungen) Leute haben keine Möglichkeit, sich auszudrücken und sich zu entwickeln.


Fünfte Strophe


In der fünften Strophe kommt der Dichter zur Situation der ersten Strophe zurück. Die Weber arbeiten pausenlos, und sie machen das „Leichentuch“ für Deutschland weiter.