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Was spielten die Kinder frueher und was spielen die Kinder heute:

Frueher:
Vor 50-60 Jahren waren die Kinder nach Erledigung der Schulaufgaben nicht im Hause zu halten. Es war ganz normal, dass mehrere Kinder zusammen spielten und es oft auch nicht gerade leise dabei zuging. Da wurde eine einfache Hofeinfahrt plötzlich zum Abenteuerspielplatz. Ausser Seilspringen, Fangen spielen, Verstecken und vielen Ballspielen gab es unzaehlig viele Moeglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Huepfkasten-Spiele waren bei den Kindern total beliebt. Dafuer reichten Kreide und ein Steinchen. Es wurde ein „T“ auf den Boden gezeichnet, das in Kaestchen mit Nummern von 1 bis 9 unterteilt war. Als erstes huepfte ein Kind mit beiden Beinen vom Kasten mit der Nummer 1 ueber die fortlaufenden Zahlen bis zu dem mit der Nummer 9 und zurueck. In der zweiten Runde huepfte es auf dem rechten Bein und musste dabei ein Steinchen in das naechste Kaestchen schubsen. Rutschte das Steinchen ueber das nachfolgende Kaestchen hinaus oder das linke Bein wurde aufgesetzt, hatte man verloren. Beliebt waren Kreisspiele zu denen gesungen wurde wie z.B.: „Dreht euch nicht um, denn der Plumpsack geht herum..“ „Es geht eine Zipfelmuetz…..“ und „Wer im Januar geboren ist…“ Dazu wurde gesungen: Und wer im Januar geboren ist,tritt ein, tritt ein, tritt ein.Er macht im Kreis einen tiefen Knicks.Recht tief, recht tief, recht tief.

Hei dreh dich, hei dreh dich,Hei hopp – sa – sa – sa.
Hei dreh dich, hei dreh dich,Hei hopp – sa – sa – sa. Und wer im Februar geboren ist…Und wer im Maerz geboren ist…usw. bis Dezember. Viel Spass machte allen das Spiel: „Blinde Kuh….“ Ein Kind war die „Blinde Kuh“. Deshalb wurden ihm die Augen verbunden.Danach wurde es um sich selbst gedreht, damit es die Orientierung verlor.
Die Mitspieler aergerten die „Blinde Kuh“ und stupsten sie. Die „Blinde Kuh“ versuchte derweil ein Kind zu schnappen. Gelang ihr dies, wurde dieses die „Blinde Kuh“.Auch bei schlechtem Wetter kam keine Langeweile auf. Die Maedchen spielten mit ihren Puppen, die Jungen bauten hohe Tuerme mit den Holzbaukloetzen oder Legosteinen, es wurde gezeichnet und buntgemalt. Filzstifte gab es nicht, die machte man selbst indem man die Buntstiftspitze kurz in Wasser tauchte. Leseratten setzten sich in ein ruhiges Eckchen und lasen ein spannendes Buch.

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