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INHALTSVERZEICHNIS:

1. Geschriebenes und Gesprochenes
2. Der Text und seine Requisieten
3. Zeichensetzung im Text
4. Das Italienische Lexikon
5. Morphologie des Lexikons
6. Schriftsystem des Deutschen
7. Grapheminventar des Deutschen
8. Phonetik und Phonologie
9. Wortbetonung im Deutschen
10. Phoneme und Grapheme
11. Sonderheiten des Deutschen Phonemsystems
12. Flexible Morphologie
13. Syntax
14. Schwierigkeiten, die ein Italiener bei der Deutschen
Sprache finden kann
15.Unterschied zwischen dem Italienischen und
Deutschen Alphabet
16.Die Artikel in der Deutschen und Italienischen
Sprache
17.Groß-und Kleinschreibung der Deutschen Sprach


Geschriebenes und Gesprochenes:

Das Wichtigste ist, dass wir erst einmal unterscheiden zwischen der geschriebenen und der gesprochenen Sprache.
Die Gesprochene hat einen täglichen Gebrauch und lässt meistens keine Spuren. Die Geschriebene wird zwischen Gesprächspartnern, die entweder zeitlich oder physisch voneinander entfernt sind, benutzt.

Mit der gesprochenen Sprache geben wir meistens mehrere Informationen die der zweite Gesprächspartner schon weiss. Die gesprochene Sprache folgt zwei meccanismen:
1. Vermutung: es besteht daraus, ein nicht bekanntes Element zu geben, das der andere Gesprächspartner verstehen wird dank der Notizen die der erste Interlokutor gibt.
2. Deissi: besteht aus der Relation von Zeit(heute; morgen); Platz(hier, dort); oder von den Personen über die etwas ausgesagt wird (ZB: Er kommt heute an => um das zu verstehen muss man wissen, von wem wir reden).
Die gesprochene Sprache ist die einzige Komunikationsart, die während des Sprechens aufgrund der Reaktion des Gesprächspartners gewechselt werden kann..
Letzte Unterschiede sind, dass die gesprochene Sprache nicht organisiert werden kann wie man will, man muss einer logischen Führung folgen (zB: wenn man ein Buch liest, kann man sich aussuchen, wie und wo man etwas lesen will oder ob man etwas überschlagen will), und man das Geschriebene so lesen kann, wie man will, also im Kopf, leise, laut. In einem Dialog muss man die einzelnen Wörter gut skandieren, sonst kann es sein, dass unser Gesprächspartner nicht das versteht, was er verstehen soll.

Der Text und seine Requisieten

Ein Text besteht aus Wörtern bei denen man Absender und Empfänger unterscheiden kann. Um einen vollständigen Text zu haben muss man der Koision und der Koerenz folgen. Die Koision ist die Verbindung zwischen den einzelnen Parteien; die Koerenz ist die Vereinigung zwischen Kasus und Verb; Substantiv und Artikel.

Die Coesivi sind die mehrfachen Möglichkeiten durch die man ein Element zurückruft, dass schon in der Vorvergangenheit erwähnt wurde. Um das zu machen sind sehr wichtig: die Personalpronomen und die Demostrativpronomen. Bei der ELISSI lassen wir ein Wort weg ohne das sich die Bedeutung des Satzes verändert.
Die Koerenz sagt die Bedeutung des Textes aus. Oft, wenn man einen Grund nicht kennt, sind Sätze bedeutungslos (z.B. Heute ist ein schöner Tag, nimm den Regenschirm mit). Sehr wichtig ist die Koerenz in den Fachsprachen z.B: Kopfschmerzen = Emicranie).

Zeichensetzung im Text

Das Komma bezeichnet eine kurze Pause. Zwischen Verb und Kompliment; zwischen Adjektiv und Substantiv und wenn eine Konjunktion da ist, wird es nicht benutzt.

Der Punkt bezeichnet das Ende eines Satzes.
Der Doppelpunkt schließt ein direktes Gespräch ein und wird nicht benutzt wenn zwei Sätze miteinander verbunden sind.

Das italienische Lexikon

Die Wörter einer Sprache ergeben den Wortschatz (das Lexikon). Die wichtigste Grundlage des Lexikons ist das LESSEMA (die Erklärung der unterschiedlichen Bedeutung eines Wortes oder aber die unterschiedliche Bezeichnung mit der gleichen Bedeutung). Die Synonyme sind LESSEMI mit gleicher Bedeutung, ausser wenn sie nicht zu einer fachbezogenen Sprache (z.B. medizinische, juristische, bürokratische Begriffe) gehören. LESSEMI die eine gegenteilige Bedeutung haben nennt man ANTONIMI; sie unterteilen sich in BIPOLAR-ANTOMINI (maskulin und feminin.
GRADUALI (z.B. warm – kalt) und GRAMMATICALI die Ableitung eines Stammwortes (z.B. weiss – schneeweiss).
Das italienische Lexikon teilt sich auf in:
Grundlexikon (Verben, Substantive, Adjektive und Adverbien)

Gehobeneres Lexikon (für Benutzer mit einer gehobeneren Bildung)
Umgangslexikon (für das tägliche Leben)
Fachlexikon (fachsprachenbezogene Begriffe und Dialek der
verschiedenen Regionen).
Das italienische Lexikon stammt aus dem Latein, enthält aber auch viele Begriffe, die aus anderen Sprachen übernommen wurden (z.B. Englisch, Französisch ecc.) Die übernommenen Begriffe teilen sich in drei Sparten:
die ersten sind jene Begriffe, die wir brauchen, um eine Sache, die es vorher nicht gab, zu bezeichnen (z.B. Computer, Internet ecc)
die zweiten sind jene, die schon bestehende Begriffe durch eine andere Bezeichnung ersetzen (z.B. Handy – mobilphone)
letterarische Übersetzung (z.B. Wolkenkratzer – grattacielo)


Morfologie des Lexikons

Studiert die Mechanismen durch die schon bestehende Begriffe durch Beifügung eines Suffix oder Präfix eine neue Bedeutung erhalten (z.B. Fahren – Vorfahrt) Die italienische Lexika läßt bei einem zusammengesetzten Wort zwei aufeinanderfolgende Vokale den ersten Vokal weg (z.B. Sotto + aceto = sottaceto).
Das morfologische Lexikon teilt sich auf in:
Stammableitung: eine Wort kann zwei Bedeutungen haben, ohne sich zu
verändern (z.B. Schleppen – abschleppen)

Konversion: ein Nomen, um Verb zu werden, im italienischen
bekommt das Infinitiv die Endung in -are, -ere oder-ire
(singhiozzo => singhiozzare)

Zusammensetzung: Sie besteht aus der Zusammensetzung zweier Wörter,
die wie eines behandelt werden

1. Nomen + Nomen (z.B. Cassapanca)
2. Adjektiv + Nomen (z.B. Gentleman)
3. Adjektiv + Adjektiv (z.B. Giallorosso)
4. Verb + Verb (z.B. Saliscendi)
5. Verb + Adverb (z.B. Buttafuori)

6. Adverb + Verb (z.B. Malmenare)
7. Adverb + Adjektiv (z.B. Sempreverde)
8. Präposition + Nomen (z.B. Dopoguerra)
9. Verb + Nomen (z.B. Posacenere)
10. Nomen + Adjektiv (z.B. Pellerossa)
Abkürzungen: In der täglichen Umgangssprache werden Begriffe wie
Frigorifero (Kühlschrank) abgekürzt in Frigo.
Polimeratiche: Begriffe, die aus mehreren nicht zusammen-
gesetzten Wörtern gebildet werden (z.B.Vigili del fuoco
fuoco)

chriftsystem des Deutschen

Die Beherrschung der Schrift ist nur möglich, wenn ein Mindestmaß an sprachlichemWissen vorhanden ist.
Häufige Änderungen im Fremdwortbereich:
die Schreibung folgtdem Prozeß der Eindeutschung (z.B. Strike > Streik, Blouse >
Bluse, Cakes > Keks). Beide Schreibungen noch nebeneinander
(z.B. chic - schick, Telephon - Telefon, Shredder - Schredder).

Grapheminventar des Deutschen:

Vokalgrapheme
<a>, <e>, <i>, <ie>, <o>, <u>, <ä>, <ö>, <ü>
Konsonantgrapheme
<p>, <t>, <k>, <b>, <d>, <g>, <f>, <w>, <s>, <ß>, <j>, <h>
<m>, <n>, <l>, <r>, <qu>, <ch>, <sch>, <v>, <x>, <z>
Regeln für die deutschen Vokale
Gespannte Vokale
<ie> [ pi:s] — <Spieß> [y] <ü> [ty:R] — <Tür>
[e] <e> [ve:k] — <Weg> <ö> [ :n] — <schön>
<ä> [tR :g ] — <träge> <a> [pf :t] — <Pfad>
[o] <o> [ Ro:t] — <Schrot> <u> [hu:t] — <Hut>


Ungespannte Vokale
<i>,<e>, <ö>, <a>, <o> <u>
Reduktionsvokal
<e> zB:Sonne

Phonetik und Phonologie

Die Phonen werden durch die Stimmbänder gebildet. Bei den stummen Lauten sind die Stimmbänder in der Ausatmungsphase unbeteiligt; die akustischen Laute entstehen durch der regularen Vibration der Stimmbänder. Ein Beispiel akustischer Phonen sind die Vokale.

Wortbetonung im Deutschen

(einfache Wortformen; synchronische Sichtweise)
1. Bei einem Großteil die letzte betonbare Silbe
Paket, Organ; Pudel, gestern, laufen, Jugend, Forelle, Hornisse
2. Betonung im Plural unverändert, da nur (unbetonbare) Schwa-Silben
hinzu; aber: bei Nomina mit s-Plural wird die vorletzte Silbe betont:
Kognak - Kognaks, Slalom - Slaloms, Auto - Autos, Gummi -
Gummis, Uhu - Uhus, Oma - Omas
SUFFIXBILDUNGEN (Derivate)
1. Betonungsneutrale (d.h. nicht betonbare) Ableitungssuffixe:
-chen, -er, -heit, -in, -keit, -lein, -ler, -ling, -ner, -nis, -schaft, -
ung; -bar, -haft, -ig, -lich, -sam; -ian, -um >
Wolke - wolkig, sagen - sagbar, Zeugnis - Zeugnisse
2. Betonte Derivationssuffixe (meist Fremdsuffixe):
-age, -and, -ant, -anz, -at, -ent, -ei, -enz, -euse, -ier, -ine, -ion, -ist,
-ität, -ur; -abel, -i(a)l, -är, -ell, -ibel, -iv, -os, -ös, -nal, -nell >
3. Einige Besonderheiten: <-isch> fordert Akzent of vorheriger (betonbarer)
Silbe; <-or> ist am Wortende unbetont;
Korea - koreanisch; Lektor - Lektoren - Lektorin - Lektorinnen
PRÄFIXBILDUNGEN (Präfigierungen)
1. Betonungsneutrale Präfixe (nichttrennbare Verbpräfixe) < be-, ent-, er-,
ge-, ver-, zer- >:
befahren, entladen, erlernen, gelesen, verbinden, zerreißen
2. Betonte Präfixe: trennbare Verbpräfixe, Präfixe und andere Verbzusätze
auf-, ab-, hin-, weg-, her-, an-, vor-, zu-, miß-/miss-, …>
Nominalsuffixe: un-, ur-, Miß-/Miss-, erz-, …>:
aufladen, abladen, hinsehen, wegsehen, herstellen, vorfallen, wegfallen,
zugehen, missverstehen; Unkosten, Ursache, Missgunst, Erzfeind;
3. Betont-unbetonte Präfixe (Betonung)
abhängig von Bedeutung; bei übertragener Bedeutung Betonung des Verbstamms):
umfahren - umfahren, durchbrechen - durchbrechen, überlegen -überlegen

Phoneme und Grapheme

Das italienische phonoligische System besteht aus sieben Vokalen; 2 Halbkonsonanten und 21 Konsonanten.
Die sieben Vokale sind: i; e; ; a; ø; o; u.
Wir haben das "a", das aus der maximalen Mundöffnung gebildet wird; dann die drei, die gebildet werden, wenn sich die Zunge nach vorne bewegt (e;  und i); die letzten drei bilden sich, wenn das Zungenvorderteil bei der Aussprache nach hinten gezogen wird (ø; o und u). Die Vokale unterteilen sich in akute
Vokale (i und u); in halbhohe Vokale (e und o); in mitteltiefe Vokale (ø und ) und in tiefe Vokale (a). Manchmal ist der Unterschied zwischen mitteltiefen und mittelhohen Vokale durch das Akzent gegeben (z.B. Vènti/venti). Im italienischen haben alle Wörter die mit "u" enden einen Akzent auf demselben (ù).

Die beiden Halbkonsonanten sind das "j" (jod) und das "w" (wau).
Sie werden wie "i" und "u" ausgesprochen jedoch kürzer. Im Italienischen findet
man diese Halbkonsonanten nur vor oder hinter einem Vokal, der aus der gleichen
phonetischen Gruppe stammt und damit einen Doppellaut bildet (z.B. Piano; ieri;uomo)
Manchmal bilden diese Doppellaute einen Dreifachlaut (z.B. Aiuole; miei).

Im Deutschen kommen folgende Diphthonge vor: au; äu; eu; ei; ai (zB. Auto; Bäume; heute; mein; Rain). Aus dem Singular "au" bildet sich im Plural der Umlaut "äu" (Baum-Bäume, Haus-Häuser)
Zudem werden noch folgende Laute durch Buchstabenkombinationen dargestellt: ch; ck und der Reibelaut sch(zB.Bach; Dreck; Schnautze).

Die Konsonanten unterteilen sich in italienischen in:
1. velare bilabiale: p - b; dental: t und d; veolär: k – g
2. nasalbilabialen: m; dental: n
3. affrikaten: ts - dz – de
4. labiodental-frikaten: f – v; alveolär: s – z
5. laterale: l
6. schwingende: r
7.
Im Deutschen unterteilen sich die Konsonanten in:
1. Labiale (Laute, die mit den Lippen gebildet werden: p – b – m – f-
w (bei f und w sind zusätzlich die oberen Schneidezähne beteiligt)
2. Dentale (Laute, die mit den Zähnen gebildet werden: d – t – s – sch
3. Nasale (Laute, die in der Nase gebildet werden: n
4. Velare (Laute, die im hinteren weichen Gaumen gebildet werden:
werden: u, o
5. Palatale (Laute die im vorderen harten Gaumen gebildet werden: g,
k, ch in "ich"
Die Konsonanten werden gemäß dem Typ der Artikulationen und dem Typ des Hindernisses, das die Luft beim Aussprechen trifft, klassifiziert Im italienischen bei den Traskitionen wird das "z" wie ein "s" bezeichnet und das "s" kann sich nur vor einem anderen akustischen Konsonanten befinden.

Sonderheiten des Deutschen Phonemsystems

(a) [V ]: Distribution ist morphonologisch bestimmt (er kann nur vor Vokalen
in solchen Morphemen auftreten, die am Wortanfang stehen können).
Dem [W ] entspricht kein graphematisches Segment.
(b) [X ]: kommt nur in Fremdwörtern vor; Schreibungen [Y ]Z <g> (Genie, Garage), [Y ]Z <dsch> Dschungel u.a. Ein
weiterer Konsonant, der für die Schreibung von
Fremdwörtern in Frage kommt, ist z.B. (engl. this).
(c) [kv] <qu>: Lautfolge durch Graphemfolge wiedergegeben.
d. Affrikaten [^] _ ] und ['a b ]: nur das [dc e ].
Für [fg h ] keine Regel benötigt, weil die
Regeln für

und [f] ausreichen.
.Regeln zeigen, welche Phoneme im Geschriebenen


direkt abgebildet werden und welche graphematische Einheit
einem Phonem im Normalfall entspricht.
Oft nicht mit Regeln erfassbar sind:
1. [k ]vor [t] und

im Silbenanfangsrand l <s>: z.B. stehen,
Stein, Strumpf Span, spielen, Sprung. Sonst nach GPK-Regel, z. B.
Schrank, Schule, waschen, Quatsch.
2. [z] immer nach den Regeln, z. B. Sand, singen, Wiese, reisen.

3. [s] m <ss> oder m <ß> oder m <s>:
- [s] = Silbengelenk <ss>, z. B. Wasser, wissen, gerissen,
wessen, Flüsse.
- [s] = morphologisch auf Silbengelenk bezogen l <ß>: z.B.
weiß, gewußt (von wissen); reißen, riß (von gerissen), Fluß (von
Flüsse). Ausnahmen: Pronomina (wessen aber was; dessen aber
das). Neuregelung: <ß> nach Kurzvokal durch <ss> ersetzt.
• [s] in [z]-Position <ß>

Dehnungslaute: die Dehnung eines Vokals im Deutschen wird gekennzeichnet durch:
1. Verdopplung des Vokals (Haar; Meer; Moor)
2. Dehnungs-h (Kohl;Mehl;Kuh)
3. "e" nach "i" (ie) (Hier; Lied; Sieg)
Die kürze eines Vokals wird gekennzeichnet durch:
1. Verdopplung des nachfolgenden Konsonanten(Hammer; Kamm;
Kommen; Rollen).

Flexible Morphologie

Die flexible Morphologie ist das Liveau der linguistischen Analyse (maskulin – feminin;
singular – plural; Kasus----->Subjekt oder Objekt; Umstand------> Indikativ oder Konjunktiv; Zeit; Diatesi aktiv oder passiv).
Das Morphem ist das kleineste Element der morphologischen Analyse das eine Bedeutung hat.
Die Flexion des Nomens ergibt den Kasus und das Geschlecht. Neue Wörter, die in unser Lexikon aufgenommen werden und die einen Suffix haben, werden im maskulin gebildet. Im italieinschen hat das maskulin diese Endungen: o – i; in manchen Fällen o – a (z.B. Dito – dita); a – i (z.B. Papa – papi). Das Feminin hat als Endungen nur a – e.
Die Flexion des Adjektives ergibt das Geschlecht und den Kasus, ausser den invariablen (rosa – blu). Auf die Adjektive fällt auch der Grad (Komparativ). In letzter Zeit, bedingt durch die Werbung, haben wir in der italienischen Sprache, normale Wörter, an denen wir das Suffix -issimo; mega- (z.B. Poltronissima; megafesta).
Der vorstehende Artikel zeigt uns, ob das Nomen bestimmt oder unbestimmt ist. Die Artikel geben uns Geschlecht und Kasus. Der unbestimmte Artikel steht nur im singular.
In den romanistischen Sprachen kann man den Pronomen weglassen, darum sagt man auch, dass die italienische Sprache eine PRO-DROP Sprache ist. Im Italienischen werden die Pronomen "lui; lei; loro" sowohl als Subjekt als auch als Kompliment genutzt. Pronomen können formal (lei) oder unformal sein (tu); es gibt auch noch die Pronomi atoni (mi, ti, ci, vi, si = mich, dich, uns, euch, sich).
Der wichtigste Teil der Morphologie ist der Verb, da er das wichtigste Satzaussageteil ist (Geschlecht, Kasus, Zeit, Umstand). Das Präsens bezeichnet, dass die Aktion in diesem Moment stattfindet. Das Praeteritum bezeichnet eine vergangene Aktion, die aber noch einen Einfluss auf das Präsens hat. Die Zukunft bezeichnet eine Aktion, die später erfolgen wird. Das Konjunktiv bezeichnet Zweifel oder Unbestimmtheit.
Im Italienischen wird das Indikativpräsens anstelle der Zukunft benutzt; Die Zukunft hat Modalwert; das Praeteritum wird auch benutzt um Sachen zu bezeichnen, die schon sehr lange zurückliegen. Sehr viel benutzt wird die Perifrasi verbale: Verb "stare" (sich befinden oder tun) + Gerundium um eine Aktion zu bezeichnen, die in diesem Moment stattfindet (z.B. Sto lavorando = ich bin am arbeiten).

Syntax

Die Syntax esaminiert die Verfügbarkeit der einzelnen Wörter in den Sätzen und die Verfügbarkeit der Sätze in den Perioden.
Der einfache Satz ergibt eine komplette Aussage. Im schriftlichen ist er durch Punkt oder Komma begrenzt. Sein Hauptteil ist der Verb und die Elemente, die sich an ihn binden, um ihm eine Bedeutung zu geben; demzufolge hat der einfache Satz nur einen Verb. Es gibt Monotypverben, die nur ein Subjekt haben; Polytypverben, die mehrere Subjekte haben und die Zerovalentverben, die kein Subjekt benötigen, um einen Satz zu bilden (z.B. Pioverà = es wird regnen). Im Italienischen ist die Satzfolge bei sich auf schon bekannte Sachen beziehend meistens Subjekt + Verb, um genauer zu sein: TEMA+S+V+REMA.

Der komplexe Satz besteht aus: Subjekt+Verb+Kompliment; um das Kompliment hervorzuheben wird jedoch oft das letztere vor den Verb gesetzt (io una cosa sò = ich eine Sache weiss).
Ausserdem gibt es noch die FRASE SCISSA, die benutzt wird, um das Subjekt zu isolieren, also ein normaler Satz wird unterteilt in: Verb essere = sein
+ REMA; und dem Rest des Satzes (TEMA).
Der Fragesatz ist komplett, wenn man mit "ja" oder "nein" antworten muss; disjunktiv, wenn er eine Auswahl gibt (z.B. Liebst du das Meer oder die Berge?). Teilfragesätze, werden im Italienischen durch: che; quale; quanto ecc. eingebaut


- Neue Verben im Deutschen durch Integration eines Substantivs in das Verb:
kopfstehen. hohnlachen, maßhalten . . Ski laufen, Auto fahren,
Karten spielen. Integration . Kleinschreibung auch bei Trennung
vom Verbstamm: hohnlachen - er lacht hohn.
- Neue Verben aus Verbstämmen oder Adjektivstämmen bei
metaphorischem Gebrauch:
z.B. sitzenbleiben (‚eine Klasse wiederholen‘), sitzen bleiben (‚sich
nicht vom Sitz erheben‘); gutschreiben (‚als Guthaben anrechnen‘),
gut schreiben (‚leserlich schreiben‘), fallenlassen, geradestehen.
Neuregelung: Formen aus zwei Verbstämmen generell getrennt,
z.B. sitzen bleiben, fallen lassen, kennen lernen, spazieren gehen.

Schwierigkeiten, die ein Italiener bei der Deutschen Sprache finden kann:

In der Italienischen Sprache, wenn dem "g" ein "n" folgt
liest man das als "nj"und wenn dem "c" ein "h" folgt, liest man es als "k".
Das deutsche "ch" wird im italienischen als "sh" gegeben.
Im italienischen gibt es das"sci-sce-" das im Deutschen als "schi-sche" gegeben
wird.
Die italienische Sprache hat keine Umlaute, darum haben Italiener Schwierigkeiten bei der Aussprache deutscher Begriffe..
Folgt im Italienischen dem "C" und "G" ein "e" oder "i" wird es als "dji" oder "gje"
ausgesprochen( gelato, ciliegia).
Trennt das "G oder das C" ein "H"(ghi-ghe; chi-che) wird es als (gi-ge-ci- ce)
ausgesprochen(Chiesa, Ghepardo).

Unterschied zwischen dem Italienischen und dem Deutschen Alphabet:

Italienisch Deutsch
A A
B= bi B= bee
C= ci C= zee
D= di D= dee
E E
F= effe F= eff
G= gi G= gee
H= acca H= ha
I I
J= jota J= jott
K= kappa K= ka
L= elle L= ell
M= emme M= em
N= enne N= en
O O
P= pi P= pee
Q= ku Q= ku
R= erre R= er
S= esse S= es
T= ti T= tee
U U
V= vi V= fau
W= wau W= wee
X= iks X= iks
Y= ipsilon Y= üpsilon
Z= zeta Z= zett

Die Artikel

Das Deutsche kennt drei bestimmte Artikel (definiten)
Singular
männlich weiblich sächlich (neutro)
der Vater die Mutter das Kind
Die Pluralformen der Artikel sind im Deutschen bei allen drei Geschlechtern gleich.
die Väter die Mütter die Kinder
Das Italienische kennt nur den männlichen und den weiblichen Artikel.
Singular
männlich weiblich
il padre la casa

Die Pluralformen der Artikel im Italienischen ändern sich wie folgt:
i padri le case
Ausnahme: männlicher Artikel lo (singular) und gli (plural)
Diese Formen (lo, gli, uno usw.) (nur Mask.!) werden verwendet, wenn das
nachfolgende Wort beginnt mit:
s + Konsonant: lo sport - gli sport
z: lo zio - gli zii
ps: lo psicologo - gli psicologhi
gn: lo gnocco - gli gnocchi
i/y + Vokal: lo yogurt
x: lo xenofobo

Substantive und Deklinationsklassen
Die Regeln der deutschen Deklination sind sehr subtil, was die Erlernung der deutschen Sprache am Anfang erschwert. Die deutsche Sprache verfügt u. a. über das Phänomen der „inneren Deklination“, d. h. dass sich nicht nur die Endung beim deklinieren ändert (Beispiel: „Baum/Bäume“ oder „Haus/Häuser


Wie findet man heraus welcher Kasus benutzt werden muss?
Der Nominativ wird immer angewendet, wenn man fragen kann "Wer oder was"
Der Genitiv wird angewendet, wenn man ein Besitzverhältnis zum Ausdruck bringen will und fragen kann: Wessen"
Der Dativ wird angewendet, wenn man fragen kann: "Wem, woher, wo"
Der Akkusativ wird angewendet, wenn man fragen kann: Wen oder was oder wohin"


Groß- und Kleinschreibung der Deutschen Sprache
Großschreibung
1. Satzanfänge werden großgeschrieben.
Auch: Der Anfang einer wörtlichen Rede
Das erste Wort nach einem Doppelpunkt, wenn nach dem Doppelpunkt
ein vollständiger Satz folgt.
2. Nomen (konkrete und abstrakte) werden großgeschrieben.

Konkrete Nomen bezeichnen gegenständliche, materielle Dinge,
zum Beispiel: der Tisch, der Bleistift, die Uhr, der Berg, das Auto.

Abstrakte Nomen bezeichnen Dinge, die nicht gegenständlich sind, nicht aus Materie
bestehen, sondern ihren Ursprung im Geiste haben.
Zum Beispiel: die Gedanken, die Liebe, der Rhythmus, die Mathematik.

3. Verben werden großgeschrieben, wenn ein bestimmter/unbestimmterArtikel davorsteht.
Zum Beispiel: schreiben - das Schreiben,
arbeiten - das Arbeiten,
sehen - das Sehen,
bohren - das Bohren
klopfen - ein Klopfen,
lachen - ein Lachen,
singen - ein Singen
4. Kann zu einem Verb der bestimmte oder unbestimmte Artikel hinzugedacht werden,
wird das Verb also wie ein Nomen gebraucht, so wird es großgeschrieben.
Zum Beispiel: hoffen - (das) Hoffen,
lächeln - (ein) Lächeln,

5.Verben werden großgeschrieben, wenn ein Attribut davorsteht.
Zum Beispiel: heftiges Klopfen, lautes Lachen, nettes Lächeln

6. Verben werden großgeschrieben, wenn eine Präposition davorsteht.
Zum Beispiel: beim Essen, zum Schlafen, im Fallen, mit Faulenzen

7. Verben werden großgeschrieben, wenn ein Pronomen davorsteht.
Zum Beispiel: mein Suchen, ihr Lächeln, sein Stöhnen, euer Warten
8. Adjektive werden großgeschrieben, wenn ein bestimmter Artikel davorsteht.
Zum Beispiel: das Neueste, die Schönste (aber: die schönste Frau), das Gute

9. Adjektive werden großgeschrieben, wenn ein unbestimmter Artikel davorsteht.
Zum Beispiel: ein Rot / Gelb / Grün, eine Hübsche und eine Hässliche, ein Lahmer
10. Adjektive werden großgeschrieben, wenn der bestimmte oder unbestimmte Artikel
hinzugedacht werden kann. (Vgl. mit Regel 5!)
Zum Beispiel: Er servierte uns Schmackhaftes und Pikantes.
11. Adjektive werden großgeschrieben, wenn eine Präposition davorsteht.
Zum Beispiel: im Dunklen, ins Schwarze, im Warmen (aber: im warmen Zimmer)

12. Adjektive werden großgeschrieben, wenn ein Pronomen davorsteht.
Zum Beispiel: meine Liebste (aber. meine liebste Freundin),
dieser Kleine (aber: dieser kleine Junge),
seine Alte, jener Alte
13. Adjektive werden großgeschrieben, wenn ein unbestimmtes Zahlwort davorsteht.
Zum Beispiel: alles Gute, viel Schönes, nichts Besonderes, manches Böse
14. Nichtdeklinierte Adjektive in Paarformeln zur Bezeichnung von Personen
schreibt man groß.
Zum Beispiel: Jung und Alt, Arm und Reich, Gleich und Gleich gesellt sich gern.
15. Adjektive werden großgeschrieben, wenn sie ein fester Bestandteil geschichtlicher,
geographischer oder sonstiger Begriffe sind.
Zum Beispiel: das Kap der Guten Hoffnung, die Vereinigten Staaten von Amerika;
der Kahle Asten, die Hohe Tatra;
der Schiefe Turm in Pisa;
16. Adjektive werden großgeschrieben, wenn sie von Orts- oder Ländernamen auf -er
abgeleitet sind.
Zum Beispiel: die Berliner Morgenpost, der Schweizer Käse, das Münchner Bier


17. Im Brief: Die Höflichkeitsanrede "Sie" und das entsprechende Possessiv-Pronomen
"Ihr" (auch: "Ihre" , "Ihren" , "Ihnen" usw) schreibt man groß.
Zum Beispiel: Ich danke Ihnen für die Einladung
18. Substantivierte Ordnungszahlen werden großgeschrieben.
Zum Beispiel: Als Erstes erledigst du deine Hausaufgaben.
Ich kam als Vierter am Ziel an.
Er kann arbeiten wie kein Zweiter.
19. Enden Wörter auf -heit, -keit, -ung, -schaft oder -nis,
Zum Beispiel: dunkel - die Dunkelheit
sauber - die Sauberkeit
schwanger - die Schwangerschaft
finster - die Finsternis

wissen - die Wissenschaft
ordnen - die Ordnung
zubereiten - die Zubereitung
20. Alle Wortarten können zum Hauptwort werden
(etwa durch das Davorsetzen eines Artikels) und werden dann großgeschrieben.
Zum Beispiel: das Du anbieten, die Hundert, das Für und Wider;
das ewige Hin und Her, das A und O

Kleinschreibung
1. Ursprüngliche Nomen, die wie eine Präposition benutzt werden, schreibt man klein.
Zum Beispiel: der Dank, aber: dank seiner Aussage,
angesichts, abseits, namens, seitens, ecc
2. Adverbien, Präpositionen und Konjunktionen auf -s und -ens
Zum Beispiel: abends, anfangs, falls, rechtens, willens, mangels, donnerstags,
3. Nomen wenn sie zur Adjektivbildung benötigt werden.
Zum Beispiel: bildschön, wunderhübsch, sturmgeschädigt, zentimetergroß,
4. Nomen wenn sie zu unbestimmten Zahlwörtern werden.
Zum Beispiel: ein bisschen Kleingeld, ein paar Spielsachen (sind aber konkret "zwei"
gemeint, die zusammengehoeren, wird daraus "das Paar" (das Paar Schuhe)
5. Nomen werden kleingeschrieben in Verbindung mit -falls, -teils, -weise, -maßen, -seits
Zum Beispiel: andernfalls, meistenteils, beispielsweise;
gleichermaßen, einerseits...andererseits, ihrerseits
6. Adjektive werden kleingeschrieben, obwohl ein bestimmter oder unbestimmter Artikel
davorsteht und wenn im selben Satz ein Bezugswort steht
Zum Beispiel: Sie war die beste meiner Schülerinnen. (Bezugswort=Schülerinnen)
7. Superlative (=3. Steigerungsstufe) mit "am" werden kleingeschrieben.
Zum Beispiel: am höchsten, am besten, am liebsten ( "am" ist nicht "an dem..."!)
8. Wendungen mit "aufs" und "auf das" werden kleingeschrieben.
Zum Beispiel: Er begrüßte uns aufs herzlichste.
Sie sind auf das schönste eingerichtet.
9. Wendungen, die in Verbindung mit "sein", "bleiben" und "werden" stehen,
werden kleingeschrieben.
Zum Beispiel: angst haben, schuld sein, pleite sein, etwas leid sein,
10. Von Personennamen abgeleitete Adjektive werden kleingeschrieben, wenn es sich
nicht um feststehende Begriffe handelt.
Zum Beispiel: die platonische Liebe, die darwinsche Lehre, die schillerschen Dramen
11. Kardinalzahlen unter einer Million werden kleingeschrieben.
Zum Beispiel: Was zwei wissen, wissen auch baldzwanzig.
Er kann nicht bis drei zählen.
12. Bruchzahlen auf -tel und -stel werden kleingeschrieben.
Zum Beispiel: eine zehntel Sekunde, ein viertel Pfund, nach drei viertel Stunden,
Beachte: hier ist auch Zusammenschreibung möglich: eine Zehntelsekunde,
nach drei Viertelstunden, in drei Hundertstelsekunden

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