Concetti Chiave
- Neue Wörter werden zunächst im Ultrakurzzeitgedächtnis gespeichert und benötigen Wiederholungen, um ins Langzeitgedächtnis zu gelangen.
- Verschiedene Lerntypen erfordern unterschiedliche Methoden: visuell, haptisch, auditiv, kognitiv und imitativ.
- Der visuelle Typ lernt durch Lesen, der haptische durch Schreiben, der auditive durch Hören.
- Der kognitive Typ bevorzugt systematische Ansätze und Grammatik, während der imitative durchs Hören und Nachsprechen lernt.
- Regelmäßige Praxis durch Medien wie Radio, Fernsehen und Internet ist entscheidend für das Erlernen einer neuen Sprache.
Der Weg eines neuen Wortes
Im Kapitel “Wie landet das Wort im Kopf” wird beschrieben, welche Wege ein neues Wort, das wir hören oder lesen, macht, bis es in unserem Langzeitgedächtnis landet. Beim ersten Lesen oder Vorlesen werden neue Vokabeln im Ultrakurzzeitgedächtnis aufgenommen. Hier verschwinden sie schnell wieder. Verstärkt man ihre Aufnahme durch besondere Aufmerksamkeit und Konzentration gelangen sie ins Kurzzeitgedächtnis. Dort haben die neuen Wörter eine Lebenszeit von ca. zwei Minuten. Innerhalb dieser Zeit sollten sie mehrmals wiederholt werden, sonst werden sie vergessen. Nach circa sechs Stunden erreichen sie das Langzeitgedächtnis. Der Psychologe Matthiew Walker vergleicht diesen Prozess mit der Funktion eines Computers, der durch das Drücken der Speichertaste Informationen auf der Festplatte speichert. Damit die neuen Vokabeln hier nicht im passiven Wortschatz versinken, müssen sie in verschiedenen Zeitabständen wiederholt werden. Auf diese Weise kann der Mensch täglich bis zu 200 neue Wörter im Langzeitgedächtnis aufnehmen. Das erklärt auch, warum es eine gewisse Zeit dauert, bis man eine neue Sprache perfekt beherrscht. Da jedes Gehirn anders ist, muss jeder die für ihn effektivste Lernmethode selbst herausfinden.
Was sind Lerntypen und ihre Methoden?
Hilfreich ist dabei zu erkennen, zu welchem Lerntyp man gehört:
Der visuelle Typ kann sich neue Wörter am besten merken, wenn er sie geschrieben sieht, also liest.
Der haptische Typ muss die Wörter selbst schreiben.
Der auditive Typ möchte sie lieber hören.
Der kognitive Typ geht analytisch an die neue Sprache heran, sucht nach grammatikalischen Regeln und braucht unbedingt ein systematisches Lehrbuch.
Der imitative Typ lernt am leichtesten durch Hören und Nachsprechen
Praktische Übungsmöglichkeiten
Unabhängig davon, was für ein Lerntyp man ist, sollte jede Gelegenheit genutzt werden, die neue Sprache zu üben, z.B. durch Radio, Fernsehen, Internet oder an Automaten, wenn man die Anweisungen auf Deutsch liest.
Domande da interrogazione
- Wie gelangt ein neues Wort vom Ultrakurzzeitgedächtnis ins Langzeitgedächtnis?
Ein neues Wort wird zunächst im Ultrakurzzeitgedächtnis aufgenommen und verschwindet schnell wieder. Durch besondere Aufmerksamkeit und Konzentration kann es ins Kurzzeitgedächtnis gelangen, wo es etwa zwei Minuten bleibt. Innerhalb dieser Zeit sollte es mehrmals wiederholt werden, um nicht vergessen zu werden. Nach etwa sechs Stunden erreicht es das Langzeitgedächtnis, wo es durch regelmäßige Wiederholung aktiv gehalten werden muss.