Ominide 930 punti

Hermann Hesse


Hermann Hesse wurde am 2. Juli 1877 in Schwarzwald geboren. Seine Eltern kamen aus einem religiösen Hintergrund, der seine Werke stark beeinflusste. Er wurde ins Klosterseminar gesendet, aber er möchte lieber Dichter werden. Er versuchte Selbstmord zu machen, also ging er in einer Nervenklinik. Er begann Gedichte und Romane zu schreiben und Erfolg zu haben.
1911 unternahm Hesse eine Reise nach Ceylon und Sumatra, die ihn in seinem Leben orientieren sollte. Aber es war eine Enttäuschung, weil er die Indien idealisiert hatte. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs bedeutete für ihn eine neue Lebenskrise, die wegen des Tod seines Vaters, der Erkrankung seines Sohn und der beginnenden Schizophrenie seiner Frau verschlechtert. 1919 zieht er in die Südschweiz um, wo er bis zum Tod am 1962 blieb.

Narziß und Goldmund


Die Geschichte spielt im Mittelalter und beginnt in der Klosterschule Mariabronn.
Der Junge Goldmund ist ohne Mutter aufgewachsen und wird von seinem Vater dorthin gebracht. Er soll ein geistlichen Beruf erlernen. Goldmund hat Narziß kennengelernt, sie werden Freunden, Goldmund bewundert Narziß sehr. Er möchte wie der Freund ein Mönch werden. Aber Goldmund ist von Natur ein sinnlicher vitaler Junge, dass nicht in Kloster passt. Dank Narziß’ Hilfe versteht er, dass er nicht für das Klosterleben, sondern für ein freies, ungebundenes Leben bestimmt ist. Goldmund verlässt das Kloster, beginnt ein unruhiges Wanderleben und hat viele erotische Abenteuer. Aber eines Tages sieht er in einer Klosterkirche eine Holzfigur, die die Mutter Gottes darstellt, er ist von dieser Figur beeindruckt und will Künstler werden. Er macht sich auf die Suche nach dem Bildhauer, der die Madonna geschaffen hat und er ist Niklaus. Bei ihm fängt er eine Lehre und lernt wie man Figuren aus Holz schnitz, zum Beispiel macht er ein Johannesfigur, die Narziß ähnelt. Niklaus will ein Arbeit Goldmund geben, aber er fühlt sich zu jung für ein sesshaftes Leben. So geht er wieder und lernt Lene kennen, und sie wird seine Geliebte. Sie stirb an der Pest, sodass geht Goldmund wieder zurück zu Nicklaus, aber er ist gestorben. Goldmund wird zum Tod verurteil, denn er hat erotischen Abenteuer mit Agnes, die Frau des Statthalters. In seiner Zelle besucht er ein Priest und er ist Narziß, dank Narziß wird Goldmund freigelassen. Zusammen gehen sie ins Kloster Mariabronn, wo sich Goldmund ein Werkstatt einrichtet. Nach einiger Zeit packt ihn die Wanderlust wieder, so dass er nochmal das Kloster verlässt. Dann will er Agnes besuchen, aber sie will nicht. Am Ende stürzt er von Pferd und verletzt sich. Krank und innerlich zerbrochen kehrt er ins Kloster zurück und stirb in den Armen von Narziß.

Charakerisierung der Gestalten


Die zwei Hauptfiguren des Romans haben einen engen Bezug zu Hesses Leben, er fühlte eine Zerrissenheit in seinem Inneren. Er sucht Freiheit und auch ein angesehenes Leben.
Narziss, der Geistmensch, verkörpert den Intellekt, den Logos. Er ist ein Denker, ein Asket, ein intelligenter, ruhiger Mann, er kann die Seele eines Menschen sehen.
Goldmund, der Sinnenmensch, verkörpert das Leben, den Eros. Er wird als hübscher Junge beschreiben, hat eine starke Sinnlichkeit und viel Kreativität. Er sucht Freiheit und ein Leben als Künstler und Vagabund. Er lebt sehr intensiv.

Zu den Namen


Narziß ist in der griechischen Mythologie der schöne Junge, der sich in sein Spiegelbild im Wasser verliebt. Narzißmus ist die Haltung eines Menschen, der sich selbst zu viel bewundert.
„Goldmund“ bezeichnet also jemanden, der einen schönen Mund hat und gut küssen kann. Der Name passt zum Protagonisten: Er hat viele erotischen Abenteuer.

Das Leitmotiv des Romans


Das Freundschaft zwischen die beiden ist sehr wichtig, aber ist nicht das Leitmotiv des Romans, sondern ist es das Gegensatz, der Dualität der menschlichen Existenz. Die zwei Hauptfiguren verkörpern zwei gegensätzliche Aspekte des menschlichen Lebens, die zusammen eine Einheit bilden. Die beiden Welten, die Narziß und Goldmund darstellen, bleiben getrennt. Sie nähern sich der Idee der Vollkommenheit, erreichen sie aber nicht.

Das Bild das Mutter ist die Triebkraft Goldmunds Leben. Sie war eine schöne Tänzerin, sie hat einige Jahre mit Goldmunds Vater ein ruhiges Leben gefühlt, aber denn hat sie Mann und Sohn verließ.
Der erste Ruf der Mutter weckt Goldmunds Wanderlust und führt ihn zu Lene, mit der er seine erste Liebesnacht verbringt. Dann als Goldmund die Holzfigur seht, wegen des Rufs der Mutter, will er Künstler werden. Am Ende als ist er zum Tod verurteilt, dank das Bild seines Mutter, plant seine Flucht.
Hai bisogno di aiuto in Letteratura Tedesca?
Trova il tuo insegnante su Skuola.net | Ripetizioni
Potrebbe Interessarti
×
Registrati via email