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In den vergangenen Jahrzehnten hat sich das Familienleben sehr veraendert.
Im Gegensatz zu frueher sind heutzutage viele Muetter berufstaetig. Die groesseren Kinder sind nach der Schule alleine zu Hause, die kleineren gehen in die Kinderbetreuung. Das Familenleben beschraenkt sich auf den Abend. Die Mutter ist mit dem Haushalt beschaeftigt, der Vater, muede, liegt auf der Couch und schaut fern. Nach dem Abendessen ziehen sich die Kinder in ihre Zimmer zurueck, schauen ihre Lieblingssendung im Fernseher, spielen mit der X-Box oder surfen in Internet. Mutter und Vater legen sich muede zu Bett und schauen, was das Fernsehprogramm anbietet. Ein interfamiliaerer Dialog kommt nicht zu stande. In den laendlichen Gegenden arbeiteten frueher auch die Baeuerinnen, doch gab es in fast jeder Familie eine Oma, einen Opa oder eine alte Tante, die sich um den Haushalt und die Kinder kuemmerte. Die Abende wurden gemeinsam verbracht. Die Alten erzaehlten von frueher, die Kinder berichteten aus der Schule, Vater rauchte seine Pfeife und Mutter flickte zerrissene Sachen. Bei Gesellschaftsspielen wie Muehle, Dame, Mensch aergere Dich ecc. wollte jeder der Gewinner sein. Hin und wieder floss bei den juengeren Kindern eine Traene, wenn sie verloren hatten. Als das Fernsehen Einzug in die Familien hielt, gab es nur ein Fernsehprogramm, das sich die ganze Familie anschaute. Sonntags ging man gemeinsam in die Kirche, traf Bekannte und hielt hier und dort ein Schwaetzchen.

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