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Thomas Mann


Thomas Mann wurde 1875 als Sohn eines Kaufmanns und Senators in Lübeck geboren. Er wurde ein berühmte Schriftsteller des 20.Jahrhundert. Nach dem Tod seines Vaters wurde das Familienunternehmen verkauft und zwei Jahre später siedelte die Familie nach München über.
Thomas Mann lebte auch in Italien. Sein erstes wichtiges Werk, den Roman Buddenbrooks, veröffentlichte er im Jahre 1901. Nach dem Krieg änderte Thomas Mann aber seine politische Position und war eher sozialdemokratisch orientiert. 1929 erhielt er den Nobelpreis für den Roman Buddenbrooks.
Als 1933 Hitler an die Macht kam, emigrierte Mann in die Vereinigten Staaten und in die Schweiz.
Er schrieb über 50 Jahre lang, hauptsächlich Romane und Erzählungen, Essays und publizistische Arbeiten.
Er behandelte Themen wie die Rolle des Künstlers, Bürgertum, Geist und Dekadenz.

Buddenbrooks


Buddenbrooks ist Thomas Mann erster großer Erfolg, der ihn besonders nach der Verleihung des Nobelpreises weltberühmt machte.
In diesem Roman geht es vor allem um die Sozialgeschichte des Bürgertums, dessen Verhaltenskodex und Wertvorstellungen.
Die Handlung erstreckt sich über vier Generationen und erzählt vom Niedergang der Lübecker Patrizierfamilie Buddenbrooks.
In Buddenbrooks stellt Thomas Mann oft auf ironische Weise das Leben und das Schicksal der Lübecker Bürgerfamilie dar.

Tonio Kröger


Tonio Kröger kann als autobiografische Erzählung bezeichnet werden. Man kann viele Parallelen zwischen dem Leben des Autors und der Hauptgestalt Tonio Kröger finden:
Starke Sensibilität zur Kunst
Vater gestorben
Leben in Lübeck
Ein wohlabende Familie
Ziehen nach Süddeutschland
Südamerikanische Herkunft
Tonio Kröger ist der 14-jährige Sohn eines Konsuls. Er ist sehr gerne mit seinem Schulkameraden Hanse zusammen. Er fühlte eine starke Zuneigung zu ihm, aber für Arthur ist Daniel ein normaler Freund. Als Tonio sechzehn wird, verliebt er sich in Ingeborg Holm, die Tochter des Doktors. Nachdem sein Vater gestorben ist und seine Mutter das Land verlassen hat, geht auch Tonio von zu Hause weg. Nach einigen Reisen lässt er sich im Süden nieder und führte er ein planloses Leben. Er ist nicht zufrieden mit seinem Gefühlsleben und schließt der Freundschaft mit einer Künstlerin, Isaweta. Die letzten Kapitel des Romans schildern der Tonios Reise nach Norden. In einem dänischen See baden begegnet er zwei Menschen, die Hans und Ingeborg gleichen. Diese Begegnung weckt seine Erinnerungen und Gefühle und in einem Brief an Isaweta schreibt er, dass er zu einer Versöhnung zwischen Kunst und Leben gekommen ist.
Das bedeutendste Thema ist die Spannung zwischen Bürgerlichkeit und Künstlerdasein. Die Spannung zwischen zwei Welten, der raffinierten Welt der Kunst und der oberflächlichen und banalen Welt des Bürgertums. Tonio lebt zwischen diesen zwei Welten und in keiner der beiden fühlt er sich daheim.
In dem ersten Kapitel des Romans gehen Tonio und Hans zusammen spazieren. Hans ist ein nördlicher Typ, hübsch, blond mit blauen Augen, während Tonio ein südlicher Typ ist, mit einem scharf geschnittenen Gesicht und dunklen Haaren. Turnier sehnt sich nach deiner Zuneigung von Hans und legt großen Wert auf dessen Freundschaft. In diesem Kapitel steht Tonios Psyche im Mittelpunkt. Die Gefühle der Hauptgestalt, die in seinem Inneren vorgehen, werden beschrieben.
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