Kunstgeschichte
3. Klasse Kunstgymnasium
Das Barock
ARBEITSHEFT
Inhaltsübersicht:
Seite Thema erledigt? 1 Einleitung 2 - 3 Architektur - Merkmale 4 - 8 Architektur - Frühbarock in Rom 9 - 11 Barocke Plastik - Giovanni Lorenzo Bernini 12 Malerei - Merkmale 13 Barocke Freskomalerei in Rom 14 - 16 Hell-Dunkel-Malerei - Caravaggio und Artemisia Gentileschi 17 - 19 Peter Paul Rubens - Der Malerfürst 20 - 25 Das barocke Schloss - Die Dreiflügelanlage 26 - 32 Barocke GartenbaukunstKunstgeschichte3. Klasse Kunstgymnasium
Das BarockARBEITSHEFT
Inhaltsübersicht:
SeiteThemaerledigt?1Einleitung2 – 3Architektur - Merkmale4 – 8Architektur – Frühbarock in Rom9 – 11Barocke Plastik – Giovanni Lorenzo Bernini12Malerei - Merkmale13Barocke Freskomalerei in Rom14 – 16Hell-Dunkel-Malerei - Caravaggio und Artemisia Gentileschi17 – 19Peter Paul Rubens – Der Malerfürst20 – 25Das barocke Schloss – Die Dreiflügelanlage26 – 32Barocke GartenbaukunstIllusionismus Perfekte Perspektive und fasciaste Darstellung
Erzeugung einer starken 3D-Effekt
Die Grenzen zwischen Realität u. lanster
Fläche verwischen
Gesamtkunstwerk vereinbart Architektur, Malerei und Skulptur
Das Barock
Lückentext zum Film „Stilepochen – Barock und Rokoko“https://www.youtube.com/watch?v=_tXPUiJphgs
Zeittspanne des Barocks: 1600 – 1789 (1800)
Schuss .. unregelmässig geformten Perle
Woher nahm Barock als Stilrichtung ihren Anfang? Rom
Wichtige Auftraggeber waren: Kirche, Kardinäle, Adelspfamilie, Könige, Bischöfe, Klöster
Zähle Künstler und Kunstwerke auf, die im Film gezeigt werden:
- Sant Ignatio in Rom
- il fiesi, Kirchen, Rom, Andrea Pozzo (Himelbar) des ewigen des göttliche Liebe
- Bernini, apolisk in Rom, Alesandro, Caravaggio, P. P. Rubens
- os Apoll v. Daphne
Erkläre wichtige Merkmale:
- Illusionismus.
- Gesamtkunstwerk: Ein Kunstwerk...
- Dynamik:
- Pathos: enorme Bewegung...
Führende Herrschaftsform:
- Absolutismus Bauwerke: Kirchen, Klöster, Schlösser, Residenzen
- Kulturelle Zentren: Rom, Wien, Versailles, Berlin, München
Wichtige Künstler
- Malerei: Andrea Pozzo, Caravaggio, Artemisia Gentileschi
- Peter Paul Rubens, Rembrandt
- Bildhauerei: Gianlorenzo Bernini
- Architektur: Giacomo Vignola, Giacomo della Porta, Francesco Borromini
Trage folgende Ereignisse in die Zeitleiste ein:
- 1545 – 63 Konzil von Trient (Gegenreformation)
- 1618 – 48 Dreißigjähriger Krieg
- 1638-1715 Ludwig XIV.
- 1701 – 13 Spanischer Erbfolgekrieg
- 1789 Französische Revolution (ENDE DES BAROCK)
Vergleich zwischen Renaissance und Barock
Architekturmerkmale
Renaissance
- Dreiecksgiebel
- Segmentgiebel
Barock
- gesprengter Dreiecksgiebel
- verkröpfter Dreiecksgiebel
- gesprengter Segmentgiebel
gesprengt = fehlt
Die barocke Fassade
Architekturmerkmale
- gesprengter Giebel
- Rundfenster
- Volutengiebel
- Volute
- Kugel, Obelisk, o. Figur, o. Vase
- weit ausladendes Gesims
- Figurengruppe (z.T. Halbrundnischen)
- auch Sprengzelte
- Pilaster (an der Wand aufgesetzt) + höher Pfeiler
Ordne zu:
- Figurengruppe z.T. in Halbrundnischen
- Pilaster
- Kugel, Obelisk oder Figur
- Volute
- verkröpftes Gesims
- Rundfenster
- gesprengter Giebel
- weit ausladendes Gesims
Fachbegriffe Architekturmerkmale
Pilaster: Wandpfeiler, meist ohne eigentliche tragende Funktion, dient zur Gliederung der Wand
Kartusche: Zierrahmen, verzierte Umrahmung für Wappen, Inschriften, Reliefs
Verkröpfung: Gesims (waagrechter Zierstreifen), das um senkrechte Mauervorsprünge herumgeführt wird
Voluten: schneckenförmig, spiralig gewundene Verzierung beim ionischen Kapitel aber auch an Giebeln im Barock oder in der Renaissance
Balustrade: Brüstung oder Geländer mit kleinen Säulen aus Holz oder Stein
Supraporte: dekorierte oder mit Bildern verzierte gerahmte Fläche über dem Türsturz
Ädikula: (Tempelchen) ein kleiner Aufbau zur Unterbringung von Statuen, meist von einem Giebel oder Bogen bekrönt, als Schmuckform vor einer Wand
Beschrifte die Abbildungen:
Balustrade
Supraporte Kartusche
Verkröpfung (Gesims)
Ädikula pl. Ädikulen
Volute
Die Kirche Il Gesù in Rom
Entwicklung der barocken Fassade
Il Gesù in RomKirchenbau von Giacomo Vignola 1560-75Fassade von Giacomo della Porta 1571-80
Der Portale
4 AdikulenDoppelpilaster
AUFGABE:Lies den nachfolgenden Text, zeichne auf den Abbildungen die erwähnten Bauelemente ein und beschrifte!
Baubeschreibung IL Gesù
Die Kirche "Il Gesù" (dt. Jesuitenkirche) stellt ein Meisterwerk im Übergang zum Barock dar, deren Erbauung durch den Architekten Giacomo da Vignola um 1568 seinen Anfang nahm und um 1584 durch Giacomo della Porta vollendet wurde. Für die darauffolgenden 200 Jahre prägte Il Gesù als Bautyp die Gestalt unzähliger Kirchen Europas, insbesondere die der Jesuiten.
Der Innenraum besteht aus einem breiten, tonnengewölbten Langhaus mit einer Vierung, die von einer Kuppel bekrönt wird. Im anschließenden Chor befindet sich der Hauptaltar. Zu beiden Seiten des einschiffigen Langhauses öffnen sich breite Arkaden zu Kapellen mit Seitenaltären. Man spricht vom Bautypus einer WANDFPFEILERKIRCHE. Diese ermöglicht von allen Stellen im Raum einen ungestörten Blick zum Hochaltar und lässt das Kircheninnere stärker als Einheitsraum wirken, da es nicht in Mittel- und Seitenschiffe unterteilt ist.
Die zweigeschossige turmlose Fassade wurde von Vignolas Nachfolger Giacomo della Porta ausgeführt. Eine breite Freitreppe führt zu den Portalen. Ein verkröpftes Gesims trennt das untere vom oberen Geschoss deutlich ab. Das untere Geschoss wird vertikal durch Doppelpilaster auf hohen Sockeln bzw. Säulen mit korinthischen Kapitellen in fünf senkrechte Abschnitte gegliedert. Von außen zur Fassadenmitte hin werden 3 Wandschichten voneinander abgelendet, gleichzeitig nimmt der plastische Dekor zur Fassadenmitte zu. Das Hauptportal befindet sich in der Mittelachse und wird von einem Segmentgiebel mit darüberliegender Kartusche bekrönt. Die gestalterischen Mittel zum Zentrum hin gipfeln in dem gigantischen Wappen über dem Hauptportal ("IHS" sind die ersten 3 Buchstaben für Jesus in altgriechischer Schrift) sowie in dem den Gesamtbau überkrönenden Dreiecksgiebel mit einem weiteren Wappen. Ein Dreiecksgiebel in einem Segmentgiebel auf der Höhe des Gesimses betont als Supraportale die Haupteingangsfront. In den seitlichen Abschnitten befinden sich rechteckige Seitenportale mit Dreiecksgiebeln, darüber sind Ädikulen mit Statuen angeordnet. Diese werden vom Segmentgiebel abgeschlossen. Ein schmales Gesims, das hinter den Pilastern verläuft, unterteilt das untere Geschoss in zwei Hälften.
Das obere Geschoss ist etwas schmaler als das untere und wird von einem großen Dreiecksgiebel bekrönt. Die unterschiedliche Breite der beiden Stockwerke wird optisch kaschiert durch die großen Voluten, welche zwischen den beiden Geschossen überleiten. Die Einteilung mittels Pilastern wird auch für das Obergeschoss übernommen. Oberhalb des Eingangsportals korrespondiert mit diesem ein rundbogiges Fenster zwischen Säulen. Vor dem Mittelfenster steht eine Balustrade, das Fenster wird von einem Dreiecksgiebel bekrönt und von Doppelpilastern mit korinthischen Kapitellen flankiert. Den Ädikulen des ersten Geschosses entsprechen auch im zweiten Stockwerk Ädikulen, diesmal mit Dreiecksgiebeln und darüberliegenden rechteckigen Inschriftenplatten. Doppelpilaster mit korinthischen Kapitellen schließen das Geschoss gegen die Voluten hin ab. Ein verkröpftes Gebälk bildet den Abschluss zum großen Dreiecksgiebel hin. Im Tympanon des Dachgiebels erscheint eine reich verzierte Kartusche.
Die Fassade von Il Gesù weist sowohl Renaissance-, als auch Barockelemente auf und wurde zum Vorbild für weitere Kirchenbauten der Barockarchitektur. Dabei wurde die von der Renaissance beeinflusste etwas strenge und kühle Gliederung in der Folge durch reichere Bewegung noch stärker barockisiert.
Kolossalordnung ← Pilaster o. Säule übere mener Stockwerke gehemi; die