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Welche Bedeutung hat Büchner für die deutsche Literaturgeschichte?

Welchen Wert (valore) hat Büchner in der deutschen Literaturgeschichte?

Leben und literarische Bedeutung

Büchner ist im Jahre 1813 in einer kleinen Stadt Goddelau geboren. Er liegt in der Nähe von Darmstadt. Darmstadt liegt in Hessen. Hessen war zu Büchners Zeit ein großes Herzogtum (un grande ducato) im Westen Deutschlands. Er ist leider sehr früh gestorben, im Jahre 1837 in Zürich in der Schweiz. Er ist an Typhus gestorben. In den letzten Jahren seines Lebens hat er einige Meisterwerke der deutschen Literatur geschrieben. Seine literarische Produktion ist klein, weil er sehr früh gestorben ist.

Er hat sich politisch engagiert. Wir werden sehen, dass Büchner ein politischer Schriftsteller ist und auch ein Politiker, abgesehen von (indipendentemente da) seiner literarischen Tätigkeit. Er war zum ersten Mal in der deutschen Geschichte für die Massen, für die Proletaria, für die Arbeiter, für die Armen, also nicht für die bürgerliche Klasse, sondern für alle, für die Außenseiter (emarginato). Er hat in seiner literarischen Produktion 3 Dramen und 1 Erzählung, Lenz.

Lenz ist sein einziges Prosawerk und ist sein letztes Werk. Er schreibt diese Novelle kurz bevor er stirbt. Diese Novelle wird postum, also ist ein Nachlasswerk. Er wird 2 Jahre nach dem Tod Büchners veröffentlicht, herausgegeben von (a cura di) seinem Freund Karl Gutzkov im Jahre 1839. Er war ein Freund von Heinrich Heine.

Büchner, Heine und das Junge Deutschland

Heine gehörte zu den wichtigsten Vertretern des Jungen Deutschlands. Heine war ein Mitglied von dieser Gruppe von intellektuellen Schriftsteller. Unter dem Eindruck von der sogenannten Juli-Revolution in Frankreich haben diese Intellektuellen gegen die Monarchie, gegen den Absolutismus, gegen die Restauration gekämpft und sie haben sich alle zusammen gesammelt und haben diese Gruppe gegründet und diese Gruppe hieß das Junge Deutschland.

Gutzkov und Heine waren die führenden Köpfe, die wichtigsten Vertreter des Jungen Deutschlands. Die Jungen Deutschland haben für das Bürger gekämpft, für die Freiheit, für die gleichen Rechte, sie wollten ein Grundgesetz (la costituzione). Büchner gehörte nicht zu dem jungen Deutschland. Er hat das junge Deutschland sehr scharf kritisiert. Er war mit diesen Dichtern befreundet, aber er hat sich nicht zu dieser Gruppe bekannt (non ha aderito al gruppo), denn er war der Meinung, dass eine wahre Revolution nur von unten aussprechen kann (von den Massen, Armen).

Er stellt sich gegen die liberale Ideologie des Bürgertums (?) und er macht eine Schrift weiter (?), man könnte sagen, dass Büchner ante litteram ein Marxist war. Er hat Marx vorweggenommen und er war deswegen selbst ein Außenseiter. Keiner folgte seinen Idealen. Büchners politische Ideale waren zu fortgeschritten für seine Zeit. Büchner war ein anerkannte Genie. (Genio non riconosciuto). Erst spät, 50 Jahre nach seinem Tod beginnt die Büchner-Renaissance, also die Moderne, die Dichter der Moderne, erst die Naturalisten und dann die Expressionisten, haben Büchner wiederentdeckt.

Bedeutung Büchners für seine Zeit und für die Moderne: (leggi parte in italiano sul quaderno). Büchner wächst in einer protestantischen Familie auf. Er bekommt eine protestantische Erziehung. Er besucht die Schule und als er 15 Jahre alt ist, ist er auf dem Gymnasium in Darmstadt. Um das Gymnasium zu besuchen, muss Büchner nach Darmstadt fahren, denn in seiner Stadt gibt es kein Gymnasium. Er liest viel in dieser Zeit. Seine Vorliebe (predilizione) gilt vor allem Shakespeare, Dante, Homer und den Dichtern des Sturm und Drang.

Studium in Straßburg und politische Kontakte

Er möchte sich an der Universität einschreiben, aber er will nicht in Darmstadt bleiben, sondern er will nach Straßburg. Straßburg liegt an der Grenze zwischen Deutschland und Frankreich und je nachdem, wer einen gewissen Krieg der Geschichte gewonnen bzw. verloren hat, gehörte Straßburg abwechselnd (a seconda di chi vinceva le guerre) entweder zu Frankreich oder zu Deutschland. Als Büchner sich in der dortigen Universität immatrikuliert, ist Straßburg noch französisch, aber viele Deutsche leben dort und studieren auch dort.

Straßburg ist im Grunde kulturell gesehen immer deutsch geblieben. Man sprach deutsch, man pflegte die deutsche Kultur, viele Studenten kamen aus Deutschland. Straßburg war eine deutsche Enklave (penisola) in der französischen Welt, aber politisch gehörte Straßburg zu Frankreich. Viele Dichter des jungen Deutschlands, wie zum Beispiel Heinrich Heine, lebten in Straßburg im Exil. Viele mussten am Ende auch Büchner aus Deutschland fliehen (scappare), denn sie wurden politisch verfolgt (perseguitati) und sie gingen nach Straßburg, weil Straßburg mehr neben Deutschland als französisch war.

Der Aufenthalt in Straßburg für Büchner bedeutet auch einen indirekten Kontakt mit den Dichtern der Sturm und Drang Bewegung, denn viele Dichter der Sturm und Drang Bewegung wie zum Beispiel Herder, Goethe und Lenz haben sich am Ende des achtzehnten Jahrhunderts in Straßburg kennengelernt. Alle waren in Straßburg, sie haben einige Pamphlete geschrieben und sie haben sich auch die Ideen getauscht und haben sich zu gemeinsamen Idealen bekannt. Also Straßburg war eine wichtige Stadt für die Sturm und Drang Bewegung und ist auch für Büchner und junge Deutsche eine sehr wichtige Stadt und das ist das erste gemeinsame Element zwischen Lenz und Büchner, denn Büchner fühlte sich mit Lenz verwandt (si sentiva simile).

Er erkannte viele Gemeinsamkeiten mit diesem schlecht und jung gestorbenen Dichter des Sturm und Drang. Also er studiert in Straßburg. Er bleibt in Straßburg von 1830 bis 1831, dann er fängt sein Studium an, aber er muss es unterbrechen, weil er nach Hause zurück muss. Der Großherzog (?) wollte nicht, dass seine Studenten zu lange im Ausland bleiben. Nach 6 Monaten muss er sich zurück. Er wollte nicht nach Hause zurück, aber er musste nach Hause zurück und er kommt in Kontakt mit den Mitgliedern des jungen Deutschlands. Also er packt seine Sachen ein und kommt nach Hause zurück.

Gutzkow und der Hessische Landbote

Hier in Darmstadt kommt er in Kontakt mit den Mitgliedern des jungen Deutschlands, besonders Gutzkow. Gutzkow ist ein Freund von Büchner, obwohl Gutzkow anderer Meinung war als Büchner, also sie haben unterschiedliche politische Meinungen gehabt, denn Gutzkow war liberal. Die Liberalen wollten mehr Rechte für die bürgerliche Klasse. Büchner wollte gegen das Arme, er wollte eine Emanzipation der Massen, der Armen, der Bauern, ecc.

Also politisch gesehen haben Gutzkow und Büchner wenig gemeinsam, aber sie waren trotzdem Freunde und Gutzkow hat sehr früh Büchners Genie erkannt. Büchner hat bis zu dieser Zeit noch kein Werk geschrieben. Er hat noch nicht geschrieben als Dichter, denn sein Hauptinteresse gilt der Revolution. Er engagiert sich politisch und in Darmstadt kommt er auch in Kontakt mit revolutionierenden Gruppen.

Also Leute, die nicht für das junge Deutschland, für das Bürgertum kämpfen, sondern Leute, die für die Befreiung der Massen von der absoluten Macht der Regierung kämpfen und mit Hilfe eines Mitglieds von diesen Gruppen schreibt, verfasst Büchner eine politische Schrift. Diese politische Schrift gibt es noch, wird publiziert zusammen mit den Werken von Büchner, wird im Geheimen verfasst (clandestinamente). Diese Schrift heißt Der hessische Landbote.

Der hessische Landbote ist eine Kampfschrift (uno scritto di lotta politico). In dieser Schrift taucht der Name Büchner nicht auf. Es gibt keine Unterschrift in dieser Schrift, denn wie gesagt, wenn Büchner um diese Revolution in dieser Gruppe entdeckt werden, dann gibt es für sie bestimmt den Tod. Der hessische Landbote wird anonym publiziert und in dieser Schrift setzten sich die Verfasser, vor allem Büchner, für die Armen ein (contro lo sfruttamento. C’erano ancora dei servi della gleba all’epoca), gegen die Ungerechtigkeiten der Regierung, die zum Beispiel zu viel Geld, Steuer von seinen Untertanen verlangt.

Büchner wollte die Revolution für die Massen. Die Regierung kommt bald auf die Spur zu Büchner (si mette presto sulle tracce di Buchner) und Büchner muss Deutschland verlassen, nicht weil er sein Studium beendet will, sondern weil er politisch verfolgt wird. Er muss ins Exil nach Straßburg gehen. Büchner hat den Exiliant Heinrich Heine kennengelernt. Er hat in Straßburg Heine getroffen, aber wie gesagt, ist er nicht sein Freund geworden. In den Straßburger Jahren hat Büchner Heinrich Heine kennengelernt.

Heine befand sich in Straßburg, weil er Deutschland hatte verlassen müssen. (aveva dovuto lasciare) Er als Mitglied des jungen Deutschland, Heine meine ich, war schon verfolgt, als politischer Dichter stand er unter einer Arrestbedrohung (minaccia di arresto). Nach der Veröffentlichung von dem hessischen Landbote kommt die Polizei auf die Spur von Büchner. Die Polizei erfährt, dass Büchner der Hauptverfasser dieser Schrift ist. So wird auch Büchner verfolgt von der Polizei und er flieht wieder nach Straßburg, aber in Straßburg fühlt er sich nicht sicher und verlässt die Stadt und geht nach Gießen.

Dantons Tod und die moderne Dramenstruktur

In Gießen nimmt er sein Studium wieder auf. Er studiert Medizin und arbeitet sehr früh an seiner Dissertation (tesi di dottorato) und erhielt man den Doktortitel. Er arbeitet an seinem ersten Drama im Jahre 1835 und er schließt sein erstes Drama auch. Dieses Drama heißt Dantons Tod. Büchner ha aggiunto il sottotitolo: “Drammatische Bilder aus Frankreichs ‘Schreckensherrschaft” (il terrore di Robespierre) und dieses Drama bezieht sich auf Dantons Mord durch Robespierre.

In diesem Untertitel steckt ein Hinweis auf die revolutionäre Struktur dieses Dramas und diese Struktur ist ein weiteres wichtiges Verbindungselement zwischen Büchner und Lenz. Das heißt, Büchner hat wie Lenz eine Idee von Theater, die nicht aristotelisch ist. Weder Lenz noch Büchner befolgen Aristotele und seine Poetik in ihren Werken. Sie nehmen die aristotelische Poetik ab. Das Vorbild von Lenz in der Zeit des Sturm und Drang und von Büchner ist Shakespeare und das elisabethanische Theater.

Ein Theaterstück wird von ihnen nicht in Akten und Szenen aufgeteilt, aber es gibt nur Szenen, die nacheinander dargestellt werden. Es gibt folgende Szenen. Viel wichtiger ist, dass Lenz in seiner Dramaturgie ein Vorbild für Büchner ist. Büchner ahmt Lenz nicht nach (nachahmen-imitare), aber er vertritt (rappresenta) die Ideen von Theater wie Lenz und schaut nach Shakespeare. Also er steht nicht in der Tradition der Klassik und wird ein Autor von einem neuen Theater.

Es gibt folgende Bilder (sequenza di scene). Man spricht in Bezug auf Büchners Theater von parataktischem Drama. Die Parataxe kommt von der Sprachlehre. Es gibt keine Hierarchie zwischen den Sätzen, es gibt keine Hauptsätze und Nebensätze. Alle Sätze stehen auf demselben Niveau. (coordinazione o paratassi) Quando il teatro non segue più il modello aristotelico che e` fondato sull’ipotassi perche` segue una struttura tettonica, piramidale si parla di drammaturgia paratattica cioe` quando appunto le scene non obbediscono più alla legge del climax, della peripezia ma si collocano tutte sullo stesso piano.

I climax ci possono essere ma non coincidono necessariamente con uno ma possono essere anche due. Il teatro dell’espressionismo a un certo punto diventa un teatro simbolico che attinge anche a tutti gli elementi scenici, ai linguaggi oltre alla paratassi. Alle spalle di una avanguardia come questa ci sta Büchner che gli espressionisti riconoscono come il loro padre.

Die dramatische Struktur dieses Werks Büchners ist sehr modern und weicht von dem aristotelischen Theater total ab (si discosta). Im Jahre 1953 schreibt Büchner dieses Drama und dieses Drama ist das einzige veröffentlichte Werk. Also, einziges veröffentlichtes Werk Georg Büchners zu Lebzeiten erscheint Dantons Tod. Er hat noch 2 Dramen geschrieben, aber diese Dramen kommen nicht zum Druck, während Büchner noch am Leben ist. Er stirbt und danach werden diese 2 Dramen als Nachlass (come lascito) veröffentlicht.

Leonce und Lena, Woyzeck und die letzten Jahre

Nach Dantons Tod arbeitet Büchner an einem Lustspiel (parola tedesca per dire commedia), das aber Fragment bleibt: “Leonce und Lena”. Dieses Lustspiel schreibt er für einen Verlag, ein wichtiger Verlag (casa editrice) in Deutschland schreibt einen Preis aus (quindi bandisce un concorso per un Lustspiel) und Büchner nimmt an diesem Wettbewerb teil (partecipa a questo concorso), aber sein Lustspiel trifft zu spät ein (arriva troppo tardi) und er wird ausgeschlossen von diesem Wettbewerb und das Lustspiel wird nicht veröffentlicht.

Inzwischen widmet er sich der Übersetzung von 2 Dramen von Victor Hugo. Diese Übersetzungen sind verloren gegangen. Wir besitzen diese Texte nicht mehr. Im Jahre 63 wird er von der Universität in Zürich. Die Universität Zürich bietet ihm eine Stelle an, nicht als Literaturdozent, er hat in Naturwissenschaft promoviert mit dieser Dissertation über das System der Warten (?). Er nimmt die Stelle an, also er verlässt Straßburg und seine Fiancee`.

Wann er in Zürich ankommt, um seine Vorlesungen für das Semester erkannt er. Er bekommt zunächst Fieber, man denkt es sei Grippe (influenza), aber leider ist es keine Grippe, sondern eine Typhus-Erkrankung. Die Fiancee` wird gerufen, sie kommt nach Zürich, sie bleibt, versteht ihm bei, als er schon am Sterben liegt (essere in agonia) und Büchner stirbt im Jahre 37 mit nur 23 Jahren und hinterlässt noch 2 Werke.

Er hat Dantons Tod, Leonce und Lena, Woyzeck. Woyzeck hat er nicht beendet. Woyzeck bleibt Fragment. Auch Lenz bleibt im Nachlass, er arbeitet auch an dieser Novelle kurz bevor er stirbt und schließt diese Novelle anscheinend nicht ab. C’e` una discussione ancora in atto tra gli studiosi se Lenz sia da considerare un frammento o un’opera compiuta. Büchner stirbt, bevor er dieses Werk zur Veröffentlichung übergeben kann. Auch dieses Werk wird nicht veröffentlicht.

Lenz e la ricezione dell’opera

Lenz e` l’ultima opera che Büchner scrive e che non viene pubblicata come non sono stati pubblicati gli altri due drammi e che pare sia rimasta incompiuta. Questa opera dopo Dantons Tod e` la prima ad uscire per volonta` di Gutzkov. Egli la da alle stampe nel 1839 e la intitola (sono a pagina 97). Quindi il titolo non e` di Büchner ma di Gutzkov che la intitola come Lenz eine Reliquie von Georg Büchner e nell’introduzione che Gutzkov scrive a questa novella lui la chiama anche come eine novellistische Studie.

L’introduzione di Gutzkov e` un’introduzione molto importante, e` la premessa che lui fa alla prima edizione da lui curata perche` ha orientato poi la Büchner Renaissance e la ricerca che su Lenz, su questa novella che prende le mosse quella Büchner Renaissance, la quale comincia nel tardo 800 quando nel 1879 (data giusta) nascono le opere complete di Büchner.

Questa novella viene recepita con grande entusiasmo dai naturalisti tedeschi. C’e` un grande autore che si chiama Georg Hauptmann che e` il rappresentante più importante del naturalismo che trova in questa novella davvero un esempio modernissimo di stile mimetico cioe` di stile imitativo della realta`. I naturalisti sono quelli che vogliono far sparire la personalita` dell’autore, del narratore che da anche la descrizione del reale per rappresentarlo come se fosse fotografico.

Chiamarlo Studie da parte Gutzkov orienta gia` la ricezione del Lenz in questo senso perche` uno studio e` qualcosa di scientifico. Questa prospettiva scientifica viene riconosciuta dai naturalisti nella descrizione minuziosa, mimetica della malattia mentale del protagonista. Questo genere letterario che comincia ora passa sotto il nome di patografia cioe` e` la scrittura della sofferenza. Si racconta di un caso per lo più clinico in un modo scientificamente obiettivo.

Su questo poi successivamente la critica e` intervenuta perche` non diamo ragione necessariamente ai naturalisti. I naturalisti e Gutzkov l’hanno visto cosi, oggi invece il Lenz viene letto in tutt’altra maniera pero` una cosa hanno capito i naturalisti e sarebbe quella della mimesi nel senso che Büchner non imita la realta` attraverso un atto descrittivo come si voleva per esempio nel 700 cioe` non rappresenta esteriormente una scena o una vita o un percorso, ma la mimesi si applica all’interiorita` del personaggio cioe` lui fa come se si trovasse nella mente del personaggio e quindi anche questa viene intesa dai naturalisti come una forma rivoluzionaria e moderna di mimesi.

E` come se l’autore invece di fotografare l’esteriorita` della persona, fotografasse la sua interiorita`. Questo e` il modo in cui Gutzkov la presenta cioe` come uno studio novellistico della malattia mentale dello sfortunato Lenz. Nel 1850 il fratello di Büchner cura l’edizione delle opere postume. Il terzo dramma che e` rimasto incompiuto, il fratello non lo pubblica.

Per arrivare alla pubblicazione di questo dramma che e` il più amato, il più famoso di Büchner, e` quello da cui un grande compositore moderno che si chiama Alban Berg ha tratto un’opera lirica. E` stato rappresentato tantissimo non solo sulle scene tedesche ma e` stato fatto anche un film con un attore tedesco famoso Klaus Kinski. Insomma e` l’opera forse più studiata e più popolare di Büchner questo Woyzeck perche` e` veramente la più moderna.

Qualcuno l’ha chiamata addirittura protoespressionista cioe` come quell’opera che viene a battesimo di un teatro a venire perche` il teatro espressionista e` del primi due decenni del 900 e Woyzeck invece esce per la prima volta nel 1879 nell’edizione completa delle opere a cura di uno studioso che si chiama Franzos. Viene presentato per la prima volta a Vienna nel 1913 e nelle Gesamtwerke cioe` opere complete escono finalmente tutte le opere di Büchner: Dantons Tod, Leonce und Lena, Woyzeck e Lenz.

Lenz

Büchner parla ogni tanto di Lenz nelle lettere quindi il suo interesse per questo poeta infelice tanto infelice quanto rivoluzionario. Fino a poco tempo prima di comporre una novella e questo lo sappiamo dalle lettere, lui non pensa di scrivere un’opera letteraria ma pensa invece di scrivere uno studio su Lenz letterario e scientifico forse, forse davvero psico-analitico, ma alla fine scrive invece la novella Lenz.

Nell’introduzione alla prima edizione di Lenz, Gutzkov scrive anche che questo testo purtroppo e` rimasto un frammento e anche questo ha inciso profondamente sugli studi successivi di Lenz perche` all’inizio e` stato accolto come dato di fatto, c’e` un certo punto della novella addirittura in cui il testo si interrompe e gia` nell’edizione di Gutzkov compaiono dei trattini di sospensione cioe` c’e` uno iato, un qualcosa da colmare.

Anche il finale e` sospeso, e` uno dei finali più famosi della letteratura tedesca. E` famoso come l’inizio della metamorfosi di Kafka. E` a pag. 95. Hinleben significa trascinare la propria vita cioe` vivere in maniera accidiosa, senza uno scopo pr

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Scienze antichità, filologico-letterarie e storico-artistiche L-LIN/13 Letteratura tedesca

I contenuti di questa pagina costituiscono rielaborazioni personali del Publisher maria_rosaria99 di informazioni apprese con la frequenza delle lezioni di Letteratura tedesca III e studio autonomo di eventuali libri di riferimento in preparazione dell'esame finale o della tesi. Non devono intendersi come materiale ufficiale dell'università Università degli Studi di Salerno o del prof Gheri Paola.
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