Concetti Chiave
- Expressionismus ist eine künstlerische Bewegung in Deutschland, die von 1907 bis 1926 andauerte und im Gegensatz zum Impressionismus steht, indem sie eine Kunst fördert, die von innen nach außen wirkt.
- Die Bewegung fordert eine Zerstörung des Alten und bereitet eine menschlichere Welt vor, indem sie gegen traditionelle Autoritätsstrukturen protestiert.
- Der Expressionismus betont den Ausdruck innerer Erlebnisse und Emotionen und kritisiert die unkontrollierte industrielle Entwicklung und den Verlust geistlicher Werte.
- Die Bewegung hatte zwei Phasen: eine lyrische Phase und eine zweite Phase, die politische und soziale Kritik beinhaltete, sowie die Entstehung des Films als Ausdrucksform.
- Italienischer Futurismus entstand parallel und wurde von Filippo Marinetti mit dem "Manifesto Futurista" bekannt, das neue künstlerische Prinzipien propagierte.
Was ist die Einführung in den Expressionismus?
Zeit: 1907- 1926 (circa) in Deutchland
Ausdruckskunst: Expressionismus steht im Gegensatz zum Impressionismus und proklamiert die Notwendigkeit einer neuen Kunst, die sich von innen nach außen zeigt.
Suche nach dem Wesen der Dinge: Die Kunst wird von den inneren Erlebnissen (vissuto interiore) des Menschen bestimmt. Die Kunst ist das Ergebnis der Erschütterung (emozioni) der Seele.
Zerstörung und neue Welt
Vernichtung (distruzione) des Alten und Vorbereitung einer zukünftigen Welt: Die Vertreter des Expressionismus protestieren gegen die traditionellen Autoritätsstrukturen. Ihr Ziel ist eine menschlichere Welt.
Pessismismus: Der erste Weltkrieg und der Missbrauch der neuen Techniken haben die Welt zerstört. Die Menschen haben die Werte verloren und die Welt ist unmenschlich geworden. Protest gegen die Elterngeneration und Generationskonflikt, Identitätsprobleme.
Der Schrei und der Telegrammstil
Das Wort „Expressionismus“ wurde zum ersten Mal in der Malerei verwendet und wurde später auf die Literatur übertragen. In der Kunst findet man den Expressionismus zuerst in den Werken der Künstlergemeinschaft „ Die Brücke“ → Zu dieser Gruppe gehörte eine junge Generation von Intellektuellen, die neue Werte suchten. Sie nannten sich „Expressionisten“ und sie standen in radikalem Gegensatz zum Naturalismus, Impressionismus und Symbolismus. Sie wollten ihre Gefühle und ihre Subjektivität frei ausdrücken. Die Bewegung hatte zwei Phasen.
1914 Beginn des Ersten Weltkriegs mit Massensterben (sterminio) und Zerstörung. Niederlage Deutschlands. Zerfall der österreichischen Monarchie. Ende des wilhelminischen Staatssystems mit der Abdankung (abdicazione) des Kaisers (1918). Russische Oktoberrevolution (1917). Gründung der Weimarer Republik (1919). Entwicklung von Großstädten.
Themen: Protest gegen die Autorität, die unkontrollierte Entwicklung der Industrie, die Zerstörung der Natur. Angst vor dem Untergang der geistlichen Werte. Einsamkeit und Leere der menschlichen Existenz. Ablehnung des Krieges.
→ Erste Phase: Lyrik Zweite Phase: erzählende Prosa und Drama
→ Zweite Phase: 1915 -1920. Diese Phase beinhaltete (comprendeva) eine politische und soziale Kritik, pazifistischen Protest, Brüderlichkeit. Die Auflehnung (rifiuto) gegen die Autorität, die Familie und den Staat.
→ Neben Lyrik und Drama entstand der Film. Der Film war eine neue, wichtige Ausdrucksform der Zeit. Um 1910 gab es in Berlin 139 Kinematographentheater.
Futurismus in Italien
In Italien enstand der „Futurismus“ . Das “ Manifesto Futurista “(1909), mit den Grundprinzipien der Bewegung wurde am Anfang von Filippo Marinetti in verschiedenen italienischen Tageszeitungen veröffentlicht.
Autoren: Georg Hyme – Georg Trakl
→ → Expressionismus ist eine künstlerische und literarische Bewegung, die am Anfang des XX Jahrhunderts im Frankreich entstand. Die Vertreter des Expressionismus protestieren gegen die traditionellen Autoritätsstrukturen. Expressionismus steht im Gegensatz zum Impressionismus und proklamiert die Notwendigkeit einer neuen Kunst, die sich von innen nach außen zeigt. ← ←
Domande da interrogazione
- Was unterscheidet den Expressionismus vom Impressionismus?
- Welche Rolle spielte der Erste Weltkrieg im Kontext des Expressionismus?
Der Expressionismus steht im Gegensatz zum Impressionismus, indem er die Notwendigkeit einer Kunst betont, die sich von innen nach außen zeigt, basierend auf den inneren Erlebnissen und Emotionen des Menschen.
Der Erste Weltkrieg führte zu Massensterben und Zerstörung, was den Pessimismus der Expressionisten verstärkte und ihren Protest gegen die Elterngeneration und traditionelle Strukturen befeuerte.