Concetti Chiave
- Die Romantik ist eine Bewegung, die im späten 18. Jahrhundert entstand und von der Französischen Revolution beeinflusst wurde, mit Idealen wie Universalismus und Pantheismus.
- Die Romantik wird in Frühromantik und Spätromantik unterteilt, wobei erstere einen philosophischen Charakter hat und letztere idyllisch und pittoresk ist.
- Romantiker sahen die Natur als Ausdruck des Weltgeistes, der durch sie zu den Menschen spricht, und verliehen ihr menschliche Eigenschaften.
- In der Religion bevorzugten Romantiker Pantheismus, wobei das Universum als Einheit gesehen wurde und Menschen als eins mit dem Unendlichen betrachtet wurden.
- Kunst in der Romantik strebte danach, alle Kunstrichtungen zu vereinen, mit dem Konzept der "Allkunst", das keine Trennung zwischen Literatur und Kunstformen kannte.
Einführung in die Romantik
Die Bezeichnung “Romantik” erscheint zum ersten Mal 1798 bei Novalis. Am Anfang bedeutet das Adjektiv “wunderbar”, “irreal” ,“unwahr”. Im 18 Jahrhundert bezog sich das Wort auf malerische Landschaften, die melancholische und unbestimmte Gefuhle erregen. Mit der Romantik kann man die Harmonie zwichen Ich und Welt,Mensch und Natur erreicht. Die Romantik wurde von den Ideen der Französischen Revolution beeinflusst; Universalismus, Kosmopolitismus, Pantheismus und der “Sinn fürs Unendliche” sind ihre Ideale. Die Romatik ist in zwei Phase getrennt:die erste Phase heiβt Frühromatik und hat philosophischen und theoretischen Charakter. Diese Phase ist auch als “Jenaer Romantik” gekannt, wiel all ihre Vertreter einige Zeit zusammen in Jena verbrachten. Am Frühromantik gehören die Philosophen Fichte, Schelling, Schelegel und Novalis. Die Idee der Frühromantik entwickelten sich in Gesprächen zwischen Gelehrten und Philosophen in den Salon von Dresden, Jena und Berlin. Hier diskutierten sie über ihre neuen Ideen und diese Gedanken wurden in der Zeitschrift “Athenäum” veröffentlicht. Die zweite Phase heiβt Spätromantik und hat einen idyllischen und pittoreschen Charakter. Diese Phase verbreitet sich von Heidelberg in Belin. Am Spätromantik gehören Brentano, Chamisso, Hoffmann und die Brüder Grimm. Die Grundidee der Romantik ist das Streben nach Einheit. Der Romantiker bekämpften die aufklärerische Idee und sowie auch die Trennung der literarischen Gattungen. Alle Erscheinungen, die gesamte Realität ist ein Ganzes.
Philosophie und Natur in der Romantik
Von Schelling haben die Romatiker die Idee der Natur übernommen. Für die Romantiker wohnt der Weltgeist in allen Formen der Natur. In der Natur und durch die Natur spricht der Weltgeist zu den Menschen. Da die Natur wie die Mensch ist, hat sie menschliche Charakteristiken, sie freut sich und leidet und sie hat auch die Merkmale des Menschen: die Blumen und die Bäume haben “Haare” und eine “Stimme”, die Blätter sind “die grünen Äuglein” des Waldes.
Religion und Politik der Romantiker
Die Religion der Romantiker ist eine Gefühlsreligion, sie heiβt nämlich Pantheismus. Jeder Mensch hat eine eigene Idee und ein eigenes Verhältnis zu der Gottheit. In den 5 “Reden über die Religion” sagt Schleiermacher dass, das Universum sich als Totalität, als Einheit in der Vielheit darstellt. Die Menschen sind eins mit den Unendlichen.
Auch in der Politik träumen die Romantiker von einer Einheit Kirche-Staat. Für Schlegel ist der Staat eine organische Einheit von Individuen.
Kunst und Liebe in der Romantik
In der Kunst wollten die Romantiker alle Einzelkünste (Poesie, Malerai, Musik)vereinigen. Die ideale Kunst war die Allkunst, wo es keine Trennung zwischen den literarischen Gattungen und den Künsten gab. Als Beispiele von Allkunst finden wir die Divina Commedia, die Bibel und die orientalische Poesie. Es entstand eine neue literarische Gattung die “poetische Prosa”. Das Manifest der romantischen Ideen ist der Roman “Lucinde” von Schlegel, in dem er ihr Leben und ihre Ideen erzählt.
Die Liebe wird als Vereinigunguselement gesehen. Die Liebe ist nicht bloβ zu einer Frau aber zum Ganzen und die Frau wird Vermittlerin zwischen dem Mann und dem Universum. Es gibt nicht Gegensatz zwischen der körperlich-Liebe und der geistig-Liebe von Mann und Frau.
Domande da interrogazione
- Was bedeutet der Begriff "Romantik" und wie hat er sich entwickelt?
- Welche Rolle spielt die Natur in der romantischen Philosophie?
- Wie sahen die Romantiker die Beziehung zwischen Religion und Politik?
- Was war das künstlerische Ideal der Romantiker?
Der Begriff "Romantik" tauchte erstmals 1798 bei Novalis auf und bedeutete ursprünglich "wunderbar", "irreal" oder "unwahr". Im 18. Jahrhundert bezog er sich auf malerische Landschaften, die melancholische und unbestimmte Gefühle hervorriefen. Die Romantik strebte nach Harmonie zwischen Ich und Welt, Mensch und Natur.
In der romantischen Philosophie, beeinflusst von Schelling, wird die Natur als Ausdruck des Weltgeistes betrachtet. Die Romantiker sahen die Natur als lebendig und mit menschlichen Eigenschaften versehen, wo der Weltgeist durch die Natur zu den Menschen spricht.
Die Romantiker vertraten eine Gefühlsreligion namens Pantheismus, in der jeder Mensch eine eigene Beziehung zur Gottheit hat. Politisch träumten sie von einer Einheit von Kirche und Staat, wobei der Staat als organische Einheit von Individuen betrachtet wurde.
Die Romantiker strebten nach einer Vereinigung aller Einzelkünste (Poesie, Malerei, Musik) in einer "Allkunst", ohne Trennung zwischen literarischen Gattungen und Künsten. Beispiele für Allkunst sind die "Divina Commedia", die Bibel und orientalische Poesie.