Concetti Chiave

  • Der deutsche Realismus unterscheidet sich vom Naturalismus durch den Fokus auf individuelle und familiäre Aspekte, oft als "poetischer Realismus" bezeichnet.
  • Im Realismus spielt die bürgerliche Perspektive eine zentrale Rolle, mit einer klaren, natürlichen und kunstvollen Sprache.
  • Die Industrielle Revolution führte zu erheblichen sozialen Veränderungen, insbesondere zur Bildung des Proletariats in Großstädten.
  • Die Lebensbedingungen des Proletariats waren geprägt von Armut und schlechten Wohnverhältnissen, was zur Entstehung der Arbeiterbewegung führte.
  • Otto von Bismarck spielte eine wesentliche Rolle in der deutschen Einheit und der politischen Struktur des neu gegründeten Bundesstaates.

Unterschiede des deutschen Realismus

Der Deustche Realismus unterscheidet sich vom Naturalismus und Europäische Realismus, die Wirklichkeiten zeigen, die Nachteile der moderne Gesellschaft und soziale Probleme schildern wollten. Der Deutsche Realismus beschäftigt sich mit der Wirklichkeiten, aber mehr mit Familien, dem Individuum und seinen Gefühlen, mit privaten Dimension. Die deutschen Realisten verklären die Wirklichkeit durch ihrer Sensibilität, sie wollten auch positive Aspekte zeichnen, nicht nur sozialkritisch sein. Aus dieser Grund wurde der Realismus auch “poetische Realismus” genannt. In dieser Zeit ist die Welt fremd geworden und der Glaube an Gott verloren, und die Realisten waren die einzelne, die sich dem Bereich des Privaten wandten, und ihre Werke hatten einen regionalen Charaker auch. Die Autoren zeigten kein gesamtgesellschaftliches Bild, sondern die Perspektive des Lebens des Einzelnen mit seinen individuellen psychologischen Konfikten.

Im Gegensatz zu den sozialkritischen Romanen der großen europäischen Realisten wie Dickens, Balzac, usw, blieben die Probleme der Gesellschaft fast ganz ausgeschlossen: die deutschen realistichen Romanen gelangen es nicht, eine europäische Dimension zu erreichen.

Bürgerliche Perspektive im Realismus

Der Realismus ist auch “Bürgerliche Realismus” genannt, weil die Rolle des Bürgertums zum Ausdruck kommt. Die Hauptfiguren der Werke sind bürger, und auch die Autoren gehoren oft zum Bürgertum.

Die Natur ist der einzige Bereich, wo man Ruhe finden kann.

Die Sprache ist eine klare, sachliche, natürliche aber auch kunstvolle und gepflegte Sprache. Die Autoren wollten verständlich sein, deshalb benutzten sie eine Alltagssprache.

Die wichtigsten Schriftsteller sind Theodor Fontane, Gottfried Keller und Theodor Storm. Die beliebteste Gattung der Realisten ist die Novelle, im deren Mittelpunkt steht der Mensch in seinem Verhältnis zur Heimat, und die bürgerliche Alltag bildet den Hintergrund. Aber auch der Bildungsroman war wichtig, dieser Roman befasst sich mit der subjektiven Entwicklung des Helden, sie sind auch Gesellschaftsromans, wie “Effi Briest”.

1817 gelang Otto von Bismarck die deutsche Einheit. Er wurde eiserner Kanzler gennant, er war kein Demokrat, sondern er folgte die Staatsraison. Nach dem gewonnene Krieg gegen Österreich, vereinten sich 1870 alle deutschen Fürsten im Krieg gegen Frankreich. Am 8. Januar 1871 wurde Wilhelm I. von Preußen im Schloss von Versailles zum deutschen Kaiser ausgerufen.

Deutschland wurde einem Bundesstaat, dessen oberste Macht war der Kaiser, der ernannte den Kanzler, der war nur dem Kaiser, nicht dem Parlament verantwortlich.

Das erste Kanzler war Bismarck. Im Parlament war das Volk sehr unterrepräsentiert.

Industrielle Revolution[\/b] und soziale Veränderungen

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begann die Industrielle Revolution. Die Klassenunterschied zwischen Bürgertum und die neue Schicht Proletariat, wurde immer größer. Das Proletariat konzentriert in den Großstädten, lebte in schlechten Verhältnissen und Armut; und unter diese Arbeitern entstand 1865 die SPD. Aber Bismarck betrachtete Sozialisten, und Katholiken auch, als Feinde.Die Zeit um 1870 wird “Gründerzeit” genannt, es war die Epoche, in der das Bürgertum zum Träger der Wirtschaft und der Kultur wurde.

Lebensbedingungen des Proletariats

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts fand der Industrialisierung ein großer Wandel statt, vor allem in den Großstädten, wo die Lebens und Arbeitsbedingungen des wachsenden Proletariat miserabel waren. Sie wohnten in Mietskasermen in dem Wohnviertel, in denen 6 oder 7 Personen in einem Zimmer wohnten. Sie arbeiteten von 12 bis 14 Stunde pro Tag für niedrigen Löhnen. Die Höhepunkte ihres gesellschaftlichen Lebens waren Jahrmärkte, Kirchweihen und der Besuch des Gottesdienstes am Sonntag. Sie unterhielten sich mit Kartenspiel und Kegeln oder gingen in Wirtshäuser und Weinstuben. Die Arbeiterbewegung war immer größer und bewusster, die für soziale und politische Emanzipation kämpfte. Wegen dieser Lebensverhältnisse, mussten viele Deutsche ihre Heimat verlassen, und suchten eine bessere Zukunft in der Auswanderung nach Amerika.

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Domande da interrogazione

  1. Was unterscheidet den deutschen Realismus vom europäischen Realismus und Naturalismus?
  2. Der deutsche Realismus konzentriert sich auf das Individuum, seine Gefühle und die private Dimension, während der europäische Realismus und Naturalismus soziale Probleme und die Nachteile der modernen Gesellschaft darstellen. Der deutsche Realismus wird auch als "poetischer Realismus" bezeichnet, da er positive Aspekte der Wirklichkeit betont.

  3. Warum wird der Realismus auch als "bürgerlicher Realismus" bezeichnet?
  4. Der Realismus wird als "bürgerlicher Realismus" bezeichnet, weil die Hauptfiguren und oft auch die Autoren aus dem Bürgertum stammen. Die Werke spiegeln die Perspektive und den Alltag des Bürgertums wider, wobei die Novelle eine beliebte Gattung ist.

  5. Welche Rolle spielte Otto von Bismarck in der deutschen Einheit?
  6. Otto von Bismarck spielte eine entscheidende Rolle in der deutschen Einheit, indem er 1871 Wilhelm I. von Preußen zum deutschen Kaiser ausrief. Er war der erste Kanzler des neu gegründeten deutschen Bundesstaates und folgte der Staatsraison, nicht der Demokratie.

  7. Wie beeinflusste die Industrielle Revolution die soziale Struktur in Deutschland?
  8. Die Industrielle Revolution vergrößerte den Klassenunterschied zwischen Bürgertum und Proletariat. Das Proletariat lebte in Armut und schlechten Verhältnissen in Großstädten, was zur Gründung der SPD und einer wachsenden Arbeiterbewegung führte.

  9. Welche Lebensbedingungen herrschten für das Proletariat im 19. Jahrhundert?
  10. Das Proletariat lebte unter miserablen Bedingungen, oft in überfüllten Mietskasernen und arbeitete 12 bis 14 Stunden täglich für niedrige Löhne. Gesellschaftliche Höhepunkte waren Jahrmärkte und Kirchweihen, und viele suchten eine bessere Zukunft durch Auswanderung nach Amerika.

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