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Oya - Zusammenfassung

Oya war sechzehn Jahre alt. Sie war schon an der Berufsfachschule angemeldet und wollte Krankenschwester werden. Sie sagt von sich selbst: „Ich war ihnen (ihren Eltern) sowieso schon zu Deutsch! Den Deutschen war ich zu türkisch. Manchmal wusste ich selbst nicht mehr, wer ich eigentlich war und wo ich hingehörte. Ich war halb so und halb so, die Grenze lief durch mich hindurch”.
Eines Abends kam Oyas Vater nach Haus zurück und teilt der Familie mit, dass sie in sechs Wochen nach Istanbul fahren würden, und zwar für immer; nachdem sie fünfundzwanzig Jahre in Deutschland gelebt hatten.
Nach anderen türkischen Familien waren sie jetzt daran, ihre Reihenfolge in die Heimat zurückzukehren.
Viel Geld sollte ihr Vater von der deutschen Regierung bekommen und er sollte die Abfingung der Firma erhalten.
Im Urlaub war es für Oya in der Türkei eigentlich immer ganz schön gewesen und die Wohnung, die ihr Vater dort gebaut hatte, war auch nicht schlecht. Aber das Leben in der Türkei war so anderes.

Sein Vater hatte die Entscheidung gefallen, weil er nicht mehr Fremder sein wollte und weil die Feindseligkeit gegenüber Ausländern zu nahm. Er wollte sein Teehaus in einen Supermarkt verwandeln und so sein eigener Chef sein damit er nicht mehr für deutsche Chefs schuften mußte. Er hat beschloß dass Derya, die kleinste Tochter, in die normale türkische Schule gegen würde um ihre Muttersprache richtig zu lernen.
Oya denkt anfänglich mit Angst an die Zukunft, weil sie nicht wußte wie es mit der Schule weitergehen sollte und wie sie in der Türkei ohne ihre Freundinnen auskommen würde. Ihr Türkisch war ein einziges Kauderwelsch.
Nach dem Abendessen ergriff sie die Gelegenheit, mit ihrem Vater über die Schule zu sprechen. Er entgegnete, dass in der Türkei Mädchen keinen Beruf brauchen und dass sie eine gute Hausfrau werden musste. Sein Bruder Avni, der in Deutschland mit seiner Frau Ayten blieb, kam ihr zu Hilfe und schlug vor dass Oya bei ihm bleiben könnte, damit sie erst einmal ihre Ausbildung machen konnte.
Der Vater erwiderte, dass so die Ehre der Familie befleckt wäre und Oya nie mehr heiraten würde. Nach dieser Diskussion war Oya sehr niedergeschlagen und besorgt.
Oya sprach also mit Frau Schneider, ihrer Lehrerin, die immer für alles Verständnis hatte. Frau Schneider versprach ihr am selben Abend mit ihrem Vater zu sprechen. Und so war es: Am Abend sprach sie mit Oyas Eltern. Sie redete mit Oyas Mutter, die sagte dass sie sehr froh war in die Heimat zurückzukehren. Der Lehrerin gelang es am Ende Oyas Vater zu überzeugen, sie zur Schule zu senden.
Ihre Mutter schreibt eine lange Liste von was sie müsste für die Wohnung in Istanbul einkaufen. Diese Dinge mussten also unbedingt gekauft werden, obwhol wir sie bereits besaßen. Doch wenn man aus Deutschland i die Türkei zurückkehrt, erwarten die Nachbarn und Freunde dort, dass alles vom Neusten und Besten ist, was man mitbringt. Außerdem müssen sie viele Geschenk für Nachbarn und Freunde mitbringen.
Am Abend des letzten Tages in Deutschland gaben sie ein Abschiedsfest für die Freunde un die Nachbarn. Auch Peter, ihr Nachbar, war da.
Peter war zwanzig Jahre alt und studierte Türkisch an der Universität. Er sprach sehr fließend Türkisch und verstand ihre Sitten. Er gefiel Oya ganz gut und sie hatte mit ihm eine Freundschaft. An diesem Abend tanzte Oya heimlich mit Peter.
Am folgenden Mittag fuhr sie mit ihrer Familie weg und zwei Tage später kamen sie an der türkischen Grenze an.
Nach der Ankunft verging kein Tag ohne Aufregung.
Sie müssten fünf Tage bei Onkel Hüsnü übernachten, weil ihre Mieter erst nach vielen Tagen und gegen Bezahlung auszogen.
Dann musste der Vater zum Zollamt fahren, um die Container aus Deutschland, die dort festgehalten wurden, zu bekommen.
Auβerdem kamen Oyas Vaters Rentengelder aus Deutschland nicht und er musste viel Geld von Onkel Hüsnü leihen.
Oya hatte keine Freunde da, weil die Mädchen, die sie da traf, in einer völlig verschiedenen Welt lebten.
Oyas Bruder Ali verbot ihr ihre Poster aufzuhängen und sortierte all ihre Lieblingsklamotten aus. Sie musste neue Kleidung einkaufen, aber sie gefielen ihr nicht und waren altmodisch. Ihre Mutter nahm sie nicht in Schutz und Oya verstand nicht warum in der Türkei alles verboten war, was in Deutschland normal war.
Eines Abends schauten Oyas Familie und Onkel Hüsnü Familie einen Film über türkische Jugendliche in Deutschland. Der türkische Regisseur tat so, als ob alle türkischen Mädchen in Deutschaland käuflich seien und die Jungen Kriminelle. Aber Oyas Vater erklärt, dass es nicht so war, wenn die Eltern auf ihre Kinder aufpassten. Außerdem gab es in Deutschland Jugendclubs, wo Schüler Hausaufgabenhilfe bekamen und viel umsonst lernten.
Im September begann Oya die Schule in der Türkei: Es war ein Ekel. Die Lehrer waren streng und hilfen ihnen nicht. Sie lernte da Sevim kennen, die auch in Deutschland aufgewachsen war und wurde Oyas einzige Freundin. Sie wollte auch nach Deutschland ziehen: sie hatte alls Mögliche hoffnungslos versucht.
Die ganze Familie hatte Sehnsucht nach Deutschland und wollte zurückfahren, aber es war nicht möglich, weil das deutsche Gesetz es nicht erlaubte.
Die Mutter fand aber keine Frauen, die sie verstanden. Der Vater wartete immer noch auf seine Rentengelder. Derya konnte auch nicht im Unterricht folgen und wollte nicht mehr in die Schule gehen.
Im Dezember flog Peter nach Istanbul, um sie zu besuchen. Oya und Peter waren sehr froh, sich nach so langer Zeit zu sehen.
Silvester redete Oya mit ihrer Mutter. Sie hatte zusammen mit ihrem Mann beschlossen, dass sie von der Schule abmelden würden. Außerdem wurde sie mit ihrem Cousin Ahmet verlobt. Sie war ihm schon seit ihrer Kindheit versprochen.
Sie bat Peter, sie nach Deutschland mitzubringen. Er akzepierte es aber nicht, weil er nicht mit Oyas Eltern streiten wollte.
Oya ging also dann auf das Konsulat, um ein Visum zu bekommen damit sie nach Deutschland fliegen durfte, aber ohne Erfolg: Wenn man erst einmal in der Türkei ist, kommt man nicht mehr nach Deutschland zurück.
Wegen all dieser Sorgen hatte Oya einen totalen Zusammenbruch. Eine nette Ärztin im Krankenhaus, die sogar in Deutschland studiert hatte, unterhielt sich lange mit ihr. Sie machte ihr klar, dass sie keine andere Möglichkeit hatte, als in die Heirat einzuwilligen.
Am Ende heiratete Oya Ahmet, weil sie ihre Familie nicht verlieren wollte.
Als sie Ahmet etwas näher kennen lernte, fand sie ihn ganz angenehm, aber er war nicht ihre große Liebe. Bei Ahmet ist sie sicher, dass ihr alles gut geht. Sie werden eine wunderschöne Wohnung haben, von der aus sie das Meer sehen kann. 
Die ganze Familie fing genauso an, sich mit den Verhältnissen in der Türkei abzufinden.

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