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Der Sturm und Drang


Der Sturm und Drang ist eine deutsche literarische Bewegung. Er entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts, zwischen den 60er und die 80er Jahre.
Die Stürmer und Dränger waren junge Schriftsteller – meistens zwischen 20 und 30 Jahre alt – deshalb ist er eine Jungebewegung. Die wichtigste Schriftsteller dieser Strömung waren Herder, der junge Schiller und der junge Goethe.
Der Sturm und Drang kann als eine Gegenbewegung zur Aufklärung betrachten werden, weil er die Wichtigkeit der Vernunft, die logischen Regeln, die Konventionen, das Dogmatismus und die Autoritäten kritisierte, außerdem kritisierten der Stürmer und Dränger das damalige Gesellschaft (die Machte der Fürsten, die Standesgrenzen, die kirchlich-dogmatischen Normen, die Sexual-Moral* , politische Freiheit und Menschenrechte) – ihre Protest blieb aber nur literarisch und brachte zu keiner Änderung der sozialen und politischen Lage.

Vorbilder der Werte des Sturm und Drang war der französische Philosophen Jean-Jacques Rousseau mit seinem Motto „Zurück zur Natur“ („Retournons à la nature!“). Der Wegbereiter war aber Johann Gottfried von Herder.
Die Stürmer und Dränger priesen das Gefühl, die Natur, die Irrationalität der Leidenschaften, die seelisches Empfinden, die Freiheit gegen den Konventionen der Gesellschaft. Mit dem Sturm und Drang entstand das Interesse für das Volk und also auch für fremde Kulturen ( -> Herder).
Der Kulturmenschen der Aufklärung war nicht mehr die bedeutendste Figur dem Autoren, sondern war der Naturmenschen auch Genie genannt. Das Genie – der starke schöpferische frei handelnde Mensch- konnte sich seine eigene Regeln selbst stellen – deshalb brauchte es keine soziale Konventionen – und war ein Schöpfer (kein Nachahmer wie die Aufklärer), das Genie wurde sogar mit Gott – und seine Dichtung mit der göttlichen Schöpfung – verglichen. Das Genie par excellence war William Shakespeare. Für Goethe das Genie war wie ein Titan (Prometheus): allein, Kraft des Herzens, wie ein Gott.
In die Natur sah man den Eingriff des Göttlichen, alle die Naturelement haben eine Seele (-> Pantheismus) – diese wurde ein zentrale Thema in den Werken der Stürmer und Dränger.
Die bevorzugte literarische Gattung war das Drama (shakespearesches Modell), in dem die Figuren nicht mehr Ideenträger sondern reale Charaktere sind; die Autoren wollten in ihren Theaterstücke aktuelle Themen behandeln. Die Lyrik war eine Empfindungslyrik und in ihr ging es um Liebe und Natur, es entstand ein großes Interesse für das Volkslied und die Ballade. Der wichtigste Roman dieser Bewegung ist „Die Leiden des jungen Werthers“. Der Name Sturm und Drang kam aus einem Drama von Klinger.
* die Sexual-Moral ist wichtig in Werther, weil Goethe für die Freiheit der Liebe und die Aktionen kämpfte

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