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Wolfgang Amadeus Mozart

Mozart wurde in 1756 in Salzburg geboren und in 1791 in Wien gestorben.
Er war ein Wunderkind. Bereits mit drei Jahren fing er an Klavier zu spielen, mit vier Geige.
Der Kleine Wolfgang spielte zusammen mit seiner fünf Jahren älteren Schwester Maria Anna an fast alle europäischen Fürstenhofen.
Die erste Konzertreise des jungen Mozart führte in 1762 nach München, dann nach Wien.
Ab Juni 1763 konzertierte Mozart in Paris und London, wo er in 1764 und 1765 wieder spielte. In Paris erschienen die ersten Mozart-Werke in Druck (Sonaten).
Mozart hatte bereits auf der letzte Konzertreise seine kompositorischen Tätigkeiten intensiviert und versuchte nun, auch im Salzburger Musikleben Fuß fassen: er komponierte „Apollo und Hyachintus“ für die Universität, dann dirigierte Mozart zwar erfolgreich seine „Waissenhausmesse“ und führte „Bastien und Bastienne“ im Haus des Modearztes auf.
Von 1789 bis 1773 kam Mozart dreimal nach Italien. Er machte Konzerte in jeder größeren Stadt: Rom, Mainland, Padua, Venedig, Florenz, Neapel.
1772 wurde er von Graf Colloredo angestellt und arbeitete auf dessen Wunsch an der Oper „Il sogno di Scipione“ und er begann der Arbeit an der Opera seria „Lucio Silla“.
1773 kehrte Mozart für vier Jahre nach Salzburg zurück, bevor er im August 1777 zu einer weiteren Konzertreise aufbrach, diesmal nur in Begleitung seiner Mutter. Auf dieser Reise lernte er auch Aloysia Weber kennen und er verliebte sich in sie.
Mozart reiste weiter nach Paris. Als seine Mutter 1778 starb, kehrte Mozart nach Salzburg zurück und nahm eine Stelle als Hoforganist des Fürsterzbischofs von Salzburg an.
Mozart blieb nicht lange in seiner Heimatstadt. Ab März 1781 hielt sich Mozart in Wien auf, wo sich der Konflikt mit dem Erzbischof zuspitzte, bis es Anfang Juni zur Entlassung kam.
Mozart zog nach Wien und wohnte bei Aloysia Webers Mutter. Da Aloysia inzwischen geheiratet hatte, übertrug er seine Liebe auf ihre Schwester Constanze. Die beiden heirateten 1782, obwohl Vater Leopold nach wie vor gegen eine solche Verbindung war.
Für die damalige Zeit verdiente Mozart viel Geld. Er erhielt Honorare für Kompositionen, Vorstellungen und Unterricht.
Dringend benötigte er eine Anstellung bei Hofe, die ihm ein regelmäßiges Einkommen verschafft hätte. Diese Gelegenheit bot sich 1787. Kaiser Joseph II. war ein großer Bewunderer seiner Musik. Bei Hofe bevorzugte man jedoch den italienischen Komponisten Antonio Salieri. Mozart war bitter enttäuscht, als der Kaiser Salieri die Stelle des Hofkapellmeisters zuwies, er selbst sich jedoch mit der des "Kammermusicus" begnügen und Unterhaltungsmusik schreiben mußte.
1787 Mozart machte eine Reise nach Prag. Am 10. August 1787 ist die "Kleine Nachtmusik" fertiggestellt. Am 29. Oktober 1787 wird "Don Giovanni" in Prag uraufgeführt.
Die letzten Jahre seines Lebens waren gekennzeichnet von Armut und hohen Schulden. Ende November 1791 erkrankte Mozart schwer und im Dezember er starb.

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