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Herder


1744 – 1803

Herder war gegen die festen literarischen Konventionen da er dachte, dass diese dem Menschen seine Natürlichkeit raubten, ihn selbstsüchtig und böse machen. Er unterschied die Kunstpoesie von der Naturpoesie; also je einfacher und primitiver ein Volk ist, desto vollkommener ist es. Herder sammelte viele Ballade, Lyrik und Liedern aus dem ganzen Welt (nordische, slawische, schottische, sizilianische, spanische, französische, von Madagaskar, Lappland und Peru Texte), er übersetzte sie alle und veröffentlichte sie 1778 in der Werke „Stimmen der Völker in Liedern“. In diesem kann man erst mal der kosmopolitischen Charakter, der später dem Sturm und Drang gehören wird. Herder kann also als der erste Übersetzer und Philologe der Kulturen der ganzen Welt, während die Brüder Grimm nur auf das deutschsprechende Gebiet sich konzentrieren werden.


Erlkönigs Tochter

Charaktere: Erlkönigstochter, Herr Oluf
Die Elfen: 2 Gruppen – Lichtelfen (gute) und Dunkelelfen: dämonisch, hässlichen Mittelwesen, halb Gottheiten halb Me4nschen. Naturmagische Figuren aus der nordischen Mythologie. In diesem Text verkörpern sie die magische Welt, die, wenn das Alltagsleben begegnet, gefährlich ist und auch zum Tod bringen kann. Kennzeichnen der Ballade: Musikalität, Abwesenheit des Erzählers, keine tiefe Beschreibung der Figuren. Die Ballade ist eine ursprüngliches Tanzlied, verbreitete sich erst in England dann in Deutschland als dramatisches Gedicht mit Epischen, volkstümlichen Charaktere; sie enthielt eine dustere Stimmung deren Höhepunkt durch eine Dialog oder Monolog erreicht wird. Oft ist sie von einem historischen Ereignis inspiriert.

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