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Einer Prinzessin fällt ihre goldene Kugel beim Spiel in den Brunnen, "Warum weinst du, Königstochter"? fragt ein Frosch. „Meine Kugel ist in den Brunnen gefallen“. "Sei nicht traurig. Ich kann sie dir holen, aber was bekomme ich dafür" sagt der Frosch. "Alles, was du möchtest.“ „Ich möchte dein Freund sein, mit dir am Tisch sitzen, von deinem Teller essen, aus deinem Glas trinken und in deinem Bettchen schlafen“. Die Prinzessin verspricht ihm, dass sie seine Wünsche erfüllen wird. Nachdem der Frosch ihr die Kugel aus dem Wasser geholt hat, läuft sie schnell davon. "Warte auf mich, ich bin nicht so schnell wie du", ruft der Frosch. Doch die Prinzessin ist nicht bereit ihr Versprechen zu halten. Als sie am nächsten Tag bei Tisch von ihrem Tellerchen essen will, klopft der Frosch an die Tür und ruft: "Königstochter, mach mir auf." Als sie den Frosch sieht, wirft sie die Türe mit einem Ruck zu. Ihr Vater fragt, wovor sie sich fürchtet und sie erzählt ihm von der Kugel und dem Versprechen, das sie dem Frosch gegeben hat. "Was man verspricht, muss man einhalten. Geh und mach ihm auf", sagt der Vater. Als sie die Tür öffnet, hüpft der Frosch auf den Tisch und fängt an, aus dem Tellerchen der Prinzessin zu essen. Als er satt ist, sagte er: "Jetzt bin ich müde. Trag mich in dein Bett“.

Die Königstochter fängt an zu weinen, aber der König ermahnt sie: "Wer dir in der Not geholfen hat, den darfst du auch nicht verachten." Sie nimmt den Frosch, trägt ihn nach oben und setzt ihn in eine Ecke. Als sie sich in ihr Bett legt, verlangt der Frosch, dass er neben ihr liegen darf. "Wenn ich nicht in dein Bett darf, sage ich es deinem Vater." Da nimmt die Königstochter den Frosch und wirft ihn mit voller Kraft gegen die Wand. "Nun sei endlich ruhig, du garstiger Frosch", ruft sie. Im gleichen Augenblick verwandelt sich der Frosch in einen Prinzen und erzählt, dass er von einer bösen Hexe verzaubert worden sei und nur von der Prinzessin erlöst werden konnte. . Nach dem Willen ihres Vaters führt er die Königstochter als seine Gemahlin in sein Königreich. Am nächsten Morgen steht eine Kutsche mit zwei weißen Pferden bereit um die Prinzessin und den Prinzen abzuholen. Auch der Diener Heinrich des Prinzen strahlt vor Freude über die Erlösung seines Herrn. Als sie losfahren, hört der Prinz ein seltsames Krachen und sagt: „Heinrich, Heinrich, der Wagen bricht“. „Nein Herr, es ist nicht der Wagen, der bricht, sondern die drei eisernen Ketten, die ich um mein Herz legen ließ, als ihr in einen Frosch verwandelt wurdet.“, antwortet der treue Diener.

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