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Johann Wolfgang von Goethe - Faust Zusammenfassung

Faust ist das wichtigste Werk Goethes (1749 – 1832). Daran arbeitete er 60 Jahre vom 1772 bis zu seinem Tod.

Georg Faust existierte wirklich, er wurde um 1480 geboren, studierte Magie, Medizin und Theologie in Krakau. Er behauptete, in Verbindung mit dem Teufel zu sein und ihm seine Seele verkauft zu haben. Um diese Figur entwickelte sich eine Sage und viele Bücher wurden geschrieben. 1587 erschien das Volksbuch vom Doktor Faustus, dann das Werk von Christopher Marlowe, das von Lessing, usw. Während in den anderen Werken Faust verdammt wurde, wird der Faust von Lessing wegen seines Strebens nach Wissen gerettet. Auch Goethes Faust wird trotz seiner Schulden gerettet, weil er immer nach Verbesserung strebt.

Am Anfang der Tragödie ist Faust ein Mann mittleren Alters, der sein ganzes Leben der Wissenschaft gewidmet hat: er hat Philosophie, Jura, Medizin und Theologie studiert, aber jetzt ist er enttäuscht von der Kultur und in einer Phase tiefer Verzweiflung. Er möchte die Wirklichkeit mit den Sinnen erleben und die Geheimnisse der Natur und des Lebens erforschen. Aber er versteht, dass er diese Ziele mit seinen Kräften nicht erreichen kann, deshalb widmet er sich der Magie. Ihm erscheint Mephistopheles, der ihm die Möglichkeit bietet, jeden möglichen Genuss zu erleben, wenn er ihm seine Seele verspricht. Faust nimmt an und schließt mit dem Teufel einen Pakt ab. Wenn er den Augenblick sagen wird: „Verweile doch! Du bist so schön!“ wird er zugrunde gehen und der Teufel wird seine Seele haben. Faust sucht nicht nur Freude, er will in sich selbst alle Leidenschaften fühlen, welche die ganze Menschheit zusammen erlebt: Genuss und Schmerzen, Liebe und Hass. Er will mit seinem Geist das Höchste und Tiefste greifen und verspricht das Streben seiner ganzen Kraft.

Er wird wieder jung und gewinnt die Liebe Gretchens, eines unschuldigen reinen Mädchens, das er verführt, sowie Helenas, der schönsten Frau. Er bekommt Macht, Geld und wird wieder alt. Der Kaiser schenkt ihm ein Grundstück, um ihn für seine Treue zu belohnen. Es ist ein Sumpfgebiet und Faust, alt und blind, lässt es urbar machen, damit da Leute im Frieden leben und arbeiten können.
Er ist zum ersten Mal zufrieden und möchte den Augenblick genießen. In diesem Augenblick stirbt er und Mephistopheles will seine Seele haben. Aber Gott erlöst ihn, denn „wer immer strebend sich bemüht, der kann erlöst werden.

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