DIE ROMANTIK

DIE ROMANTIK
Die Romantik ist eine literarische Bewegung, die sich zwischen 1797 und 1830 entwickelt. Sie umfasst die Zeit der französischen Revolution, die napoleonische Zeit und die Restauration Zeit. Die Französische Revolution hat die ideale der Aufklärung in Frage gestellt. Romantiker kritisierten die Industrialisierung und betrachten sich selbst als unverstanden und einsame Menschen. So fluchten sie in die Welt der Poesie und der Phantasie. Fast alle jungen Frühromantik begeisterten sich für die revolutionäre ideale: libertè, egalitè und fraternitè. In Deutschland entstanden verschiedene romantische kreise: der Berliner Kreis, der Jenaer Kreis und der Heidelberger Kreis.
Die wichtigsten Themen der Romantik sind die Vergangenheit (vor allem das mittelalten), die Natur, die Gefühle, der Traum, die Phantasie und die ferne Länder. Man unterscheidet zwei Phasen in der Romantik: die Frühromantik und die Spätromantik.


DIE FRÜHROMANTIK
Die Frühromantik wird auch Jenaer Romantik genannt. Sie entwickelte sich in Jena und Berlin. In dieser Zeit haben die Brüder Schlegeln die Zeitschrift Athenäum gegründet, die zum Manifesto der Romantik wurde. In dieser ersten Phase die wichtigsten Autoren sind Schelling und Fichte. Die Romantiker sollten die Welt mit der Phantasie und dem Gefühl poetisieren und romantisieren. Die romantische Dichtung sollte das Leben als Kunstwerk verstehen und sollte alle Künste vereinen. Die Poesie soll progressive und universal sein, progressive ist die Methode und universal ist das Ziel.

FRIEDERICH SCHLEGELS UNIVERSALPOESIE:
Friederich Schlegel war der wahre Theoretiker der Frühromantik. Er sprach von der Sehnsucht nach dem unendlichen. Er dankte, dass die romantische Poesie eine progressive universal Poesie ist.
Progressive: die romantische Poesie strebt nach dem unendlichen und unbestimmten
Universal: die romantische Poesie soll alle kunstarten in sich vereinigen.

DIE SPÄTROMANTIK
Die Spätromantik umfasst die napoleonische zeit und entwickelt sich vor allem in Heidelberg. Typisch für di Spätromantik ist die Volksdichtung. Die Romantiker fokussierten ihr Interesse auf die Volksmärchen, Volksliedern und Volkssagen, um das patriotische Gefühl zu starken. Die wichtigsten Romantiker dieser zeit sind die Brüder grimm, Brentano und Achim von Arnim, Eichendorff und Hoffmann.

JOSEPH VON EICHENDORFF
Joseph von Eichendorff ist ein bekannter Vertreter der deutschen Spätromantik. Seine Familie war adelig und katholisch. Er besuchte des katholischen Gymnasium in Breslau und dann besuchte er die Universität in Halle, Heidelberg und Berlin, wo er Jura studierte. Dann fuhr er nach Wien, wo er Arnim und Brentano kennenlernte. Die wichtigsten Themen seiner Werken sind die Sehnsucht nach reisen, nach ferne Ländern, nach liebe und nach einem leben im Kontakt mit der Natur. Wichtig ist der Begriff des Schlosses, das zum Symbol der alten schonen Zeit, der politischen Stabilität der Vergangenheit wird.

LOCKUNG
In der ersten Strophe beschreib der Autor eine ruhige Landschaft und in der zweiten Strophe beschreibt er eine beunruhigende Nacht Landschaft. Mit dem Begriff „schloss“ bezieht sich auf den Sehnsucht nach alten Zeiten, auf seine Kindheit. Mit dem Begriff „Mondschein“ bezieht sich auf die typischen Themen der Romantik. Die Nixe symbolisieren die Irrationalität. In der ersten Strophe dominiert das Gefühl der ruhe, während in der zweiten Strophe die Angst und die Dunkelheit dominiert.

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