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Tagebuch der Anne Frank

Zu ihrem 13. Geburtstag bekam Anne ein Tagebuch geschenkt. Sie freute sich sehr. Anne schrieb alles hinein. Sie schrieb ihre Erlebnisse, aber auch ihre Gedanken. Anne nannte ihr Tagebuch „Kitty“. Es wurde ein Dokument aller Menschen, die den Stern tragen mussten, die verfolgt wurden, die sich noch verstecken konnten.
Anne lebte mit ihrer Familie und den anderen Juden zwei lange Jahre in einem Hinterhaus in der Prinsengard.

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Si hatte eine Schwester, Margot, die drei Jahre älter war. Sie waren Juden und emigrierten 1933 nach Holland.
Nach 1940 kamen für sie schlechtere Zeiten.
Es kam der Krieg und für die Juden wurde es besonders schlimm. Sie mußten den Stern an der Kleidung tragen, sie mußten ihre Fahrräder abgeben, sie durften nicht mehr mit der Straßenbahn und mit dem Auto fahren. Juden durften nur von 3 bis 5 Uhr einkaufen.

Sie durften nach 8 Uhr abends nicht mehr auf die Straße und sie durften sich nach dieser Zeit auch nicht mehr im Garten oder auf dem
Balkon aufhalten. Juden durften nicht ins Theater, Sie durften auch nicht mehr schwimmen, Tennis und Hockey spielen, überhaupt keinen Sport mehr treiben. Juden durften nicht mehr zu Christen zu Besuch gehen. Jüdische Kinder mußten jüdische Schulen besuchen. Ihr Leben wurde immer schwerer.

Am 4. August 1944 wurde Anne und ihre Familie deportiert.
Durch Hunger und Krankheit starb Anne im März 1945 im konzentrationslager Bergen-Belsen.

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