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Der Andorranische Jude

In Andorra lebt ein junger Mann, den alle Andorraner als Jude hielten. Er versucht an die anderen Andorraner näher zu kommen, um freundlich behandelt und akzeptiert zu werden aber diese sind dagegen. Sie heben gegen ihn Vorurteile: sie sind der Meinung, dass er nur ans Geld denke, kein Vaterland habe und dass ihm an Takt und Gemüt fehle. Der Mann beginnt sich zu prüfen und denkt, dass sie vielleicht Recht haben. Da versucht er sich zu ändern aber auch in diesem Fall wird er schlecht behandelt und von den anderen Mitgliedern ausgegrentzt. Die meisten Andorraner tun ihn nichts Böses aber auch nichts Gutes: sie ignorieren ihn. Eines Tages wird er umgebracht und der Tod ist grausam und schrecklich. Sie reden lange davon. Nach dem Tod entdecken die Andorraner, dass er ein Andorraner war wie sie alle. Nach dieser Entdeckung reden sie nicht mehr davon, weil sie sich wie Judas fühlen und schämen, weil sie nichts getan haben um den grausamen Tod zu verhindern.

Die Geschichte zeigt wie schrecklich und ungerecht Vorurteile sein können. Sie haben keine begründung in der Realität und bauen sich auf keine Proben auf. Deshalb sollte man kein fertiges Bild von einem Menschen haben, ohne ihn nicht gut zu kennen. Es ist wichtig, dass man nicht glaubt, dass der beurteilte Mensch nicht dem Bildnis entspricht, das man ihm gibt. Deshalb ist der Jude nicht nur Opfer der Andorraner, sondern auch von sich selbst: der Andorranische Jude versucht nämlich anders zu werden um akzeptiert zu werden. Deshalb können Vorurteile wie eine Mauer sein.

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